Luba ist perfekt. Das sollte man voranstellen. Vielleicht ist diese Tatsache das grösste Problem dieses qualitativ gut gemachten Bildbandes. Wie oft sind es die kleinen Fehler oder Unregelmäßigkeiten, die eine Pose, ein Gesicht oder den Körperbau interessant erscheinen lassen? All das kommt hier etwas kurz. Perfektion wirkt bald steril, selten hat man das besser beobachten können als hier. Statt eines "best of Luba" hätte man sich eher einige der Serien von Hegres Homepage gewünscht, auf der Luba deutlich spontaner und frischer ihre nicht unerheblichen Reize präsentiert. Insgesamt ist dieses Buch auch deutlich "zahmer" geraten als Hegres frühere Werke. Im Vergleich zu "Shaven Angels", "My Wife" oder "Russian Lolita" schont Hegre sein Modell geradezu, er vergöttert es, das sieht man auf fast jeder Seite.