Die Tasche ist nur leicht gepolstert und ist nicht unterteilt. Im Inneren befindet sich stattdessen ein dickes Tuch, das um die Kamera gewickelt und mit Klettverschlüssen fixiert wird, wenn zusätzlicher Schutz nötig ist. Das klingt umständlich; nach kurzer Eingewöhnung gelingt es jedoch, die Kamera direkt aus Tasche und Tuch zu nehmen (und dorthin zurück zu stecken). Ein bisschen leichter fiele das, wenn man das Tuch irgendwie im Tascheninneren verankern könnte, z.b. durch einen weiteren Klettverschluss. Daran wurde leider nicht gedacht.
Das Tuch ist gerade groß genug für eine 550D mit 17-55 2.8. Ein zusätzliches Objektiv könnte man dann wohl (außerhalb des Tuches) auch noch mitnehmen - da wirds aber schon knapp.
Im Gegensatz zu den kleineren Terraclime-Taschen müssen hier zwei Steckverschlüsse überwunden werden, um im Fall des Falles einen schnellen Schuss anbringen zu können. Ganz so fix geht es also nicht. Doch auch bei der Terraclime 100 gilt: Die Verschlüsse sind wesentlich praxistauglicher, als sie aussehen.
Es gibt zwei Fächer unter der Klappe und einen großen, durch Reißverschluss abgetrennten Beutel im Inneren. Passgenaue kleine Fächer für Speicherkarten oder Akkus gibt es nicht.
Hübsch ist sie. Und fast zur Gänze aus recycletem (gibts dieses Wort?) Material.
Bloß eines versteh ich nicht: Wenn man schon eine solche low-profile-Tasche macht, warum schreibt man groß den Herstellernamen drauf? Das passt gar nicht! Handarbeitlich beschlagene Personen werden den Schriftzug mit einer Auftrenn-Nadel (dafür gibts sicherlich einen anderen, korrekten Begriff, der mir nicht einfällt) entfernen. Auch mit primitiveren Mitteln gelingt das ohne Beschädigung des Außenmaterials, wie ich aus eigener Erfahrung sagen kann.
Bei youtube gibts eine nette Video-Doku zu der Terraclime 100. Vielleicht mal reinschauen ...?
Peace.