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73 von 74 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Überzeugender "urbaner" Rucksack mit kleinen Schwächen, 20. Juli 2009
Lange habe ich überlegt, welcher Fotorucksack mich nach New York begleiten soll. Meine EOS 400D, Objektive, Kamerazubehör und alles, was man nun mal mit sich trägt wenn man eine Städtereise macht sollte gut und sicher aufbewahrt werden. Entschieden habe ich mich schließlich für den Flipside 400AW. Überzeugt hat mich seit dem Kauf das Konzept der Rückenöffnung, das Hauptfach ist beim Tragen gut gesichert und halbwegs flott zugänglich. Sicher ist ein Seitenzugriff noch etwas schneller und handlicher, für meine Bedürfnisse ist aber das "auf den Bauch ziehen und abkippen" kein Problem. Ist der Flipside voll, möchte er allerdings auf dem Knie aufliegen (wie in der Produktwerbung gezeigt) um nicht ganz herunterzukippen, alternativ kann man aber auch einfach eine der Trageschlaufen festhalten um die Kamera zu entnehmen. Das Auswechseln des Objektives, des Akkus, etc. ist so auf einer stabielen Arbeitsplattform möglich. Ein an der Halterung anbringbares Stativ (sitzt dort sehr fest und wackselsicher) erschwert dies allerdings ein wenig, wenn auch nicht im großen Umfang. Der Stauraum ist groß und (naturgemäß) passt meine kleine EOS gut in den Rucksack, den ich an die Konturen der Kamara prima anpassen konnte. Insgesamt lässt die flexible Einteilung hier kaum Wünsche offen. Die Innenmaßangaben sind in der Tat etwas übertrieben bzw. passen nur wenn der Rucksack ausgebeult wird. Ich komme ansonsten auf 40x24x15cm, wenn der Innenraum völlig leergeräumt ist, finde aber das 1-2 cm noch keine negative Bewertung rechtfertigen. Das vordere Daypack ist für meine Bedürfnisse groß genug, auf Reise fanden hier Handy, 3 Romane und krimskrams Platz. Der Tragekomfort ist sehr gut, man konnte den Rucksack gut anpassen und bequem jeden Tag herumtragen, ohne Schulterschmerzen zu bekommen, der gepolsterte Beckengurt ist dabei auch recht angenehmen. Das eingebaute Wettercover hat ebenfalls überzeugt, was den Regenschutz angeht, hat aber ein Prolem : Das Fach für die Hülle wird mit einem Klettstreifen geschlossen, welcher genau am Rücken anliegt. Passt man nicht gut auf beim Verschließen steht raue Klettseite über und kann so Jacke oder Hemd beschädigen. Also beim zukletten immer aufpassen! Eigentlich würde ich dafür einen halben Stern abziehen, aber das geht nunmal nicht. Nett sind die Trageschlaufen oben, eine gute Möglichkeit die Jacke mitzunehmen ohne sie im Rücksack zusammenzuknittern. Wer allerdings ein langes Stativ hat wird die Halterungen eher zum Befestigen brauchen und muss seine Jacke wieder anders unterbringen... Auch an sonsten hatder Rucksach einige nette Staumöglichkeiten. Zusammengefasst kann ich den Flipside wirklich (fast) uneingeschränkt empfehlen und würd ihn jederzeit wieder kaufen. Konzept, Verstaumöglichkeiten und Tragekomfort haben mich überzeugt, den Preis finde ich angemessen (habe die schwarze Version). Einen ganzen Stern abzuziehen fände ich bei den aus meiner Sicht kleinen Schwächen (Wettercoververschluss, Stativhalterung etwas unschlau angebracht)zu übertrieben, deshalb volle 5* für das Produkt. In diesem Sinne, noch viel Spaß beim knipsen!
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130 von 133 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Pfiffig und elegant - etwas teuer - momentan "Cashback" möglich, 16. Juni 2008
Rezension bezieht sich auf: Lowepro Flipside 300 SLR-Kamerarucksack (für SLR mit bis zu 300-mm-Objektiv und bis zu 3 zusätzlichen Objektiven) schwarz (Elektronik)
Das Wichtigste vorweg: Momentan erhält man 15% Rabatt, wenn man diesen Rucksack für mehr als 75 Euro kauft und die etwas aufwändige Rückerstattungsprozedur auf sich nimmt. Näheres dazu findet man auf der Homepage von Lowepro. (Achtung, die 75 Euro beziehen sich allein auf den Artikelpreis ohne Versand. Es empfiehlt sich daher die Bestellung direkt bei Amazon wenn der Preis dort knapp über 75 Euro liegt, da der Versand bekannterweise kostenlos ist). Damit bin ich auch bei meinem größten Kritikpunkt. Der Rucksack ist nicht gerade billig. Bezahlte man bei seiner Einführung in den USA deutlich unter 50 Dollar, sind jetzt über 70 Dollar oder, für uns Aufpreis-geplagte Europäer, über 70 Euro zu berappen. Der etwas höhere Preis erklärt sich durch das zum Rücken hin öffnende Kamerafach, das auf dem Markt bisher einzigartig ist. Darum auch der Name Flipside. Um Zugriff auf die Ausrüstung zu erlangen, löst man die Tragegurte von den Schultern und dreht den Rucksack am Hüftgurt entlang nach vorne. Dann öffnet man das große "Rückenfach" während der Rucksack allein durch den Hüftgurt gehalten in der Horizontalen vom Körper weg feststeht. [Bauchladenprinzip]. So sind auch Objektivwechsel möglich, ohne Kamera oder Objektive auf den Boden stellen zu müssen. Diese Prozedur funktioniert nicht nur im Demonstrationsvideo bei youtube, sondern auch in der Praxis. Sie würde noch besser funktionieren, wenn der Hüftgurt gepolstert wäre. Leider ist er sehr dünn und völlig blank (Preis!), so dass er auch nur wenig Gewicht der Ausrüstung übernimmt. Selbst beim Tragen mit geschlossenem Hüftgurt lastet also fast das gesamte Gewicht auf den Schultern. Insgesamt sind die wenigen abstehenden Träger und Schlaufen beim Flipside aber ein Vorteil. Der Rucksack wirkt dadurch sehr elegant und man bleibt nirgends hängen. Verwendet man die unten ausziehbare Lasche zum Transport eines Stativs oder Einbeins wird es leider schwierig mit dem schnellen Zugriff: Dreht man den Rucksack wie beschrieben vor den Körper, sticht das Stativ mit seinen Füßen genau in die Leistengegend, da die Lasche unten einige Zentimeter vom Rucksack weg steht. Wer den Rucksack in der Hand hat, weiß sofort, was ich meine. Abzüge gibt es noch für die fehlende Regenschutzhülle. Gegen leichten Regen ist der Rucksack zwar geschützt, das konnte ich bei einer Bergtour bestätigen. Da ich aber keine Lust habe, die zumutbare Regenmenge auszutesten, musste ich eine zusätzliche Hülle kaufen. Die Polsterung ist am Rücken erstaunlich gut. Zumindest hatte ich während einer dreistündigen Wanderung keine Beschwerden. Der Flipside 300 ist für einen Fotorucksack relativ klein. Der Platz im Inneren reicht für eine mittelgroße Ausrüstung aus, den kleineren Flipside 200 kann ich allerdings nicht empfehlen, da der 300er am Rücken auf Grund seiner kompakten Abmessungen bereits überhaupt nicht stört. Mein kurzes Fazit: Mir war der Flipside 300 wegen des innovativen und geschützten Zugangs zur Ausrüstung das Geld wert. Die Verarbeitungsqualität ist sehr gut. Nur der Hüftgurt ist zu schwach ausgefallen. Ich empfehle den Rucksack gerne weiter. Allerdings nicht als Preis-/Leistungstipp!
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74 von 76 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Praktischer Rucksack mit viel Stauraum, 2. Dezember 2008
Ich habe mich, nach langem hin- und her, für den Flipside 400 entschieden und bereue diesen Kauf nicht. Ich wollte einen Rucksack wo ich ausser meiner Kameraausrüstung (nikon D80 inkl. 18-200, batteriegriff, blitzgerät, ministativ, karten, fernauslöser,..) auch noch dinge des täglichen bedarfs mit Kleinkind (wechselkleidung, getränke, essen,..) unterbringe. Und im Flipside hat alles Platz. Der flipside ist sehr angenehm zu tragen und auch nach stunden merkt man das gewicht kaum. Gerade im Gedränge finde ich es sehr praktisch das niemand zu meiner Kameraausrüstung kommt. Das Herausnehmen der Kamera indem man mit Hilfe des Hüftgurtes den Rucksack nach vorne dreht funkt. wirklich gut und ist von Vorteil wenn der boden nass ist und man den Rucksack nicht abstellen möchte. Auch der integrierte Regenschutz kam schon zum Einsatz und hat meine Ausrüstung gut geschützt. Alles in allem würd ich ihn jederzeit wieder kaufen und kann hier nur meine Empfehlung aussprechen.
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