Lang, lang hats gedauert bis unser guter alter Gregg endlich auch solo an die Klasse seiner Allman Brothers Band anknüpfen konnte. <Low Country Blues> wurde mit dem allseits bekannten Produzenten T- Bone Burnett eingespielt, und das hört man auch in jeder Sekunde positiv, den es gibt nur ganz, ganz wenige Produzenten die das in dieser Qualität hinbekommen. Ein ganz hervorragendes Bluesalbum mit Stücken von den alten Blues-Heroes Muddy Waters, Magic Sam, Skip James, Sleepy John Estes, Amos Milburn, Otis Rush, B.B. King, Bobby Bland und Junior Wells. Und hier kann man wirklich sagen Nomen est Omen, alle Stücke sind ausnahmslos mit Verstand ausgesucht und werden in einer für den amerikanischen Süden typischen Atmosphäre und Stimmung präsentiert, sodass einem des Öfteren die Gänsehaut läuft!
Ein gehörigen Anteil am Gelingen der Platte haben aber nicht nur T-Bone und Gregg sondern insbesondere die hervorragenden Begleitmusiker, allen voran Gitarrist Doyle Bramhall II mit seinem mal dezenten, mal vordergründigen, immer aber intensiven Saitenspiel. Super! Spitze natürlich auch die Rhythmsection mit Jay Bellerose on drums und Dennis Crouch on bass, einfach traumhaft im Zusammenspiel! Und zu guter letzt natürlich der gute alte Dr. John am Piano .
Insgesamt ein überragendes Werk und ein Manifest der Bluesmusik, wie es eben nur die < Alten > hinbekommen! Gratulation!!
Fantastisch natürlich nebenbei, dass Gregg im Sommer mit Derek Trucks nach Deutschland kommt!!! Ich hatte die Hoffnung schon aufgegeben.