Tanita hat sich viel Zeit gelassen und offensichtlich auch mal eine Weile gelebt. Die Melancholie der vorigen Alben klingt zwar noch durch, aber die musikalische Bandbreite ist geradezu explodiert für ihre Verhältnisse. Moderne Drum und Synthieteppiche, experimentelle Soli und wesentlich mehr Abwechslung in der Instrumentierung und dazu die bekannte tiefe Stimme, die diese zum Teil sehr verschlüsselten Texte singt, die man nicht analisieren sollte sondern die man als Eindruck aufnehmen muß um sie zu verstehen zeigen, daß Tanita in derselben Gegenwart lebt wie ich. Daß man in diesem Alter auch mal richtig peinlich wird, wie sie in ihrem "Yodelling Song", kann da natürlich auch passieren, aber den Track 7 kann man ja aus der Playlist rausprogrammieren :-)