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Produktinformation
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But before Roberts can get to what in fact a Lovemark means in the worlds of advertising and marketing, he takes us on a virtual tour of his CV. There was his first post at Mary Quant in London, then the gig as New Products Manager of Gillette International in the Middle East, on to CEO of Pepsi in Canada, and later the same role at Lion Nathan in New Zealand. The list goes on, and so does Roberts--on and on--about his achievements and experience building brand awareness and shaking things up (he famously machine-gunned a vending machine at a presentation for a spot on the evening news). More importantly, he succeeds at blasting away the smoke and mirrors that might prevent a creative genius (or an ordinary consumer) from seeing what makes Superman the most beloved super-hero of all time.
Despite the somewhat egocentric approach to taking us there (he is, after-all, a pretty smart guy), we arrive at Roberts's point beautifully, and see what he sees: "That human attention has become our principle currency." And that, in these times, forming long-term emotionally charged relationships with customers is the only way to make a product weather the long haul. And while Roberts speaks to us in a spirited, conversational manner (that makes Lovemarks a pleasure to read), the design of the book seems to work against him, as convoluted typography and a general lack of layout consistency give the book a visually amateurish look. --Christene Barberich -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
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Diese Anekdote erzählt Roberts gerne. Auch in «Lovemarks». Denn sie beschreibt seinen Charakter treffend: «All or nothing at all». Das spürt, wer dieses Buch liest. Roberts überzeugt, weil er glaubt, was er schreibt, weil er liebt, was er tut. Darum sind die etwas mehr als 200 Seiten lesenswert - auch wenn die Idee dahinter alles andere als neu ist. Aber keiner vor ihm hat sie so geschickt verkauft. Weder Marc Gobé («Emotional Branding», 2001) noch Tim Sanders («Love Is The Killer App», 2002). Und wichtiger noch: Keiner hat so einen schönen Namen dafür gefunden.
Love is the answer
Warum zahlt jemand doppelt so viel für ein Motorrad, das nur halb so viel leistet? Warum warten Menschen, die es immer eilig haben, monatelang auf einen Computer? Weil Harley-Davidson und Apple aus ihren Produkten nicht nur Trademarks oder Trustmarks gemacht haben, sondern Lovemarks - für Roberts die Zukunft jenseits des traditionellen Branding. In unseren erfolgs- und effizienzorientierten Gesellschaften klafft eine enorme emotionale Leere, darum suchen die Menschen nach Wärme, Geborgenheit, Liebe. Und die finden sie laut Roberts nicht bei Partner, Freundin oder Kollegen, sondern bei den Lovemarks.
Lovemarks sind folglich nicht nur pflegeleicht und stets verfügbar, sondern vor allem sinnlich, begehrenswert, geheimnisvoll - und doch vertraut. Das unterscheidet sie von anderen Produkten, die vielleicht sogar besser oder günstiger sind, aber nicht so emotional aufgeladen. Was zu Lovemarks wird, entscheiden die Kunden mit dem Herzen. Nicht mit dem Kopf. Laut Roberts brauchen sie dafür ganze drei Sekunden, mehr nicht. Sie spüren das Prickeln, wenn sie einen Mini vorbeifahren sehen, sie haben Schmetterlinge im Bauch, wenn sie einen Montblanc-Füller in Händen halten. Aus dem Flirt wird eine tragfähige Beziehung, die länger hält als viele Ehen.
Love is in the air
Allerdings ist es nicht einfach, aus einem Motorrad oder einem Computer eine Lovemark zu machen. Wie bringt man mehr oder minder vernünftige Menschen dazu, an und für sich seelenlose Produkte zu begehren, ja zu lieben? Roberts Antwort auf die Kernfrage seines Buches ist populärpsychologisch: Nur wer liebt wird geliebt. Für Lovemarks heisst das, dass Kundinnen und Kunden nur Produkte lieben (werden), hinter denen Menschen stehen, die ihre eigenen Produkte selber lieben und ihre Arbeit mit Herzblut machen. Willie G. Davidson und Steven Job sind die lebenden Beweise dafür.
Roberts macht es sich zwischendurch zu einfach. Seine Tipps, wie aus Kundinnen Liebhaberinnen und aus Kunden Liebhaber werden sollen, überzeugen nicht restlos und sind ab und zu etwas gar banal. Ein Beispiel: „Kontaktieren Sie jede Woche mindestens drei Kunden. Die einzige Chance herauszufinden, was die Kunden wirklich denken, ist mit ihnen zu reden und ihnen zuzuhören." Darauf wäre ich, ehrlich gesagt, nie gekommen... Doch Roberts macht solche Schwächen mit seinem Enthusiasmus mehr als wett.
All you need is love
Lovemarks haben das Zeug zum Trend. Darum sollte, wer für sich oder andere wirbt, dieses Buch lesen. Obwohl Kevin Roberts vor allem über sich selber sowie Kampagnen und Kunden von Saatchi & Saatchi schreibt, obwohl das Layout mehr verwirrt als ordnet und keinem Sinn stiftenden Konzept folgt. Doch die locker geschriebenen Texte, die der Neuseeländer Roberts in bester US-amerikanischer Manier mit bunten Beispielen und erfrischenden Anekdoten garniert, laden dennoch dazu ein, sich den einen oder anderen Gedanken zu machen. Nicht nur über die Liebe. Aber auch. Und vor allem über die Zukunft der Marken und der Markenprodukte.
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