Mit "Lovehate" veröffentlicht der eigentliche Songwriter und Produzent
The Dream schließlich sein lang ersehntes Debutalbum.
Bisher trat The Dream nur im Hintergrund in Erscheinung.
Unter anderem verantwortlich für den Hit des Jahres 2007, "Umbrella"
von Rihanna, und ebenso für die Debutsingle "Bed" des Newcomers
J.Holiday, machte sich The Dream im Musikbusiness schnell einen Namen.
Für die breite Masse jedoch blieb er unsichtbar.
Dies soll sich nun mit seinem ersten eigenen Album ändern.
Den ersehnten Kracher landet er mit "Lovehate" zwar nicht, doch findet
man einige schöne und softe RnB-Songs auf dem Album wieder.
Neben dem clubtauglichen und peppigen "Shorty is da Sh*!" wird man
sonst hauptsächlich mit soften lowtempo Nummern bedient.
Ein solides, wenn auch leicht poppig klingendes, RnB-Album hat The
Dream hier veröffentlich.
Wirkliche Kracher sind zwar kaum zu finden, doch sorgen
Songs wie "Fast Car" oder das unglaublich gute "Falsetto",
für abwechslungsreichen Hörgenuss.
Leider können nur wenige Songs des Albums auf dieser Qualität
mithalten, und so fallen die meisten Tracks in die Kategorie,
einmal gehört und gleich wieder vergessen.
Dabei darf man die Kritik nicht falsch verstehen, schlecht sind die
Songs allesamt nicht, doch hätte man von The Dream eben qualitativ
hochwertigere Songs, wie eben der von ihm produzierte RnB-Hit "Bed",
erwartet.
Das Album "Lovehate" erreicht insgesamt nicht das Potenzial eines
Topalbums, wer allerdings von softer RnB-Musik nicht genug bekommt
kann getrost zugreifen.