Science Fiction - das ist Ideenliteratur. Aber, was liest man,
wenn selbst der SF die Ideen ausgehen? 99% des Buchmarktes
werden verstopft durch etwas, was ich als "McSF" (und ihre
noch ätzendere Schwester McFantasy) zu bezeichnen pflege.
Suchet nicht fürder, hier kommt die Hirnspülung. Der Autor
ballert den Leser mit seinen skurrilen bis bekloppten Ideen
völlig zu (und als Folge ist es nicht ganz einfach, eine
lineare Zusammenfassung zu geben). Ich versuch es trotzdem:
es ist eine schreckliche Werbung-frißt-uns-alle-auf-Dystopie,
die in der Apokalypse endet. "Alle andern Kühlschränke stinken!",
das weiß man schon seit...äh, war es jetzt "Eine Handvoll Venus...";
ich lese einfach zuviel, aber das betone ich in jeder Rezension :-)
Aber diese Vision ist noch erschreckender.
Damit dem Leser nicht vollends die Knochen schlottern, wird das
ganze abgerundet durch eine schmalzige Lovestory, meckert jetzt
nicht, das gab es in "1984" ja auch.
Es gibt Bücher, da reicht es, wenn man zeitsparend die Rezension
liest. Dies hier ist ungefähr das Gegenteil. Darauf einen
Eyjafjallajökull!