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Love You Live
 
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Love You Live [Doppel-CD]

The Rolling Stones Audio CD
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)

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Musik

Bild des Albums von The Rolling Stones

Fotos

Abbildung von The Rolling Stones

Biografie

Rolling Stones Remastered Serie

Über die Rolling Stones Remastered Serie

ABKCO Records (und Universal Music weltweit) brachten 1986 die ersten Compact Discs des Rolling Stones Katalogs heraus. Seit dem gab es viele Anfragen, diese Alben doch mit den jeweils neuesten Remaster-Techniken wieder zu veröffentlichen. Da es in den letzten Jahren jedoch keine wirklich bahnbrechenden Verbesserungen beim CD… Lesen Sie mehr im The Rolling Stones-Shop

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Produktinformation

  • Audio CD (16. April 1998)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 2
  • Format: Doppel-CD
  • Label: Virgin Ben (EMI)
  • ASIN: B00000APLB
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Hörkassette  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 57.121 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

Disk: 1
1. Intro.Excerpt From Fanfare For The Common Man
2. Honky Tonk Women
3. If You Can't Rock Me-Get Off Of My Cloud
4. Happy
5. Hot Stiff
6. Star Star
7. Tumbling Dice
8. Fingerprint File
9. You Gotta Move
10. You Can't Always Get What You Want
Disk: 2
1. Mannish Boy
2. Crackin' Up
3. Little Red Rooster
4. Around And Around
5. It's Only Rock 'N Roll
6. Brown Sugar
7. Junpin' Jack Flash
8. Sympathy For The Devil

Produktbeschreibungen

Stereoplay

( 2 CDs; 42:43, 40:33 ) Nun ist es eine Sache, die Stones "live"haftig zu erleben, eine andere aber, ein konserviertes Set auf der heimischen Stereoanlage nachzuerleben. Sind die Herren mal nicht recht in Form, mag das in der euphorischen Stimmung zehntausender Zuhörer durchaus untergehen. Was aber, wenn einem das auf Tonträger angeboten wird? Wie etwa auf "Love You Live", 1977 erstmals veröffentlicht. Hier bolzen sich Mick Jagger und Co. durch 18 Songs, von denen allenfalls das Medley aus "If You Can't Rock Me" und "Get Off Of My Cloud" und Keith Richards's "Happy" die Klasse haben, die man von den Stones nach einem so superben Konzertmitschnitt wie "Get Yer Ya-Ya's Out" (1970) erwarten kann. Insbesondere Jaggers Gesang spottet jeder Beschreibung und degradiert die Band (die auch nicht immer wie aus einem Guß musiziert) ebenso wie deren klassische Songs "You Can't Always Get What You Want", "Brown Sugar" oder "Symphathy For The Devil".

© Stereoplay

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Kundenrezensionen

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16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
im schlamm 17. September 2008
Von guitar TOP 1000 REZENSENT
Format:Audio CD
das ist das meistgehasste live-album der stones, das, welches auch bei den fans nicht gut wegkommt.

ich liebe es trotzdem. erstens, weil es halt in einer lebensphase (so um die 14,15 jahre) da war, wo man sich in alles und jeden verliebt, auch in die lehrerin, in ein gänseblümchen oder einen hydranten. aber das ist natürlich kein argument für die amazon-kunden, insofern: pardon.

ich mag es, weil es ein ganz eigenes flair hat (das auf einigen bootlegs dieser ära, stimmt, noch besser rüberkommt). die band hatte damals, mit dem percussionisten ollie brown und dem pianisten billy preston (rip) sowie dem neu hinzugekommenen ronnie wood einen ganz eigenartigen sound, wie nie vorher oder nachher. manche songs profitieren von diesem schlammigen, groove-orientierten soulfunkrock, andere stürzen ab.

aber zumindest ist dieses album ein statement, man kann es mögen oder nicht, aber man kann es nicht leicht ignorieren.

wieviel hier im studio nachgebessert wurde, weiß ich nicht, es ist mir, ehrlich gesagt, auch wurscht. machen das nicht eh alle? zählt nicht das endergebnis? ein konzert lässt sich sowieso nicht eindosen, weil man die emotion des augenblicks nicht konservieren kann.

unfassbar, wie dieses album loslegt. die version von "honky tonk woman" groovt und rockt dermaßen unwiderstehlich, dass es einem den scheitel neu zieht. "if you can't rock me/get off of my cloud" hält den groove und beinahe das niveau. die ersten beiden albumseiten sind mir die liebsten. unpackbar stark "you can't always get what you want" mit dem besten ronnie-wood-solo ever. man vergleiche das nur mit dem lahmen solo auf "flashpoint".

wunderbar die funknummern "hot stuff" und "fingerprint file" - gut fetzender weißer blaxploitation-rock, falls es sowas geben kann. "star star" rockt ganz brauchbar und hat endlich den originaltext, den bösen.

mit der "el mocambo"-seite tu ich mir schwerer, obwohl sie allgemein als besonders stark gilt. erstens ist sie hier ein fremdkörper, passt überhaupt nicht in dieses album. zweitens finde ich es nicht soo reizvoll, wenn eine stadionband zehn jahre danach nochmal versucht, nachzustellen, wie das einmal war, in den kleinen clubs, mit den bluesstandards. es klingt nicht authentisch, finde ich. und auch nicht sehr ... wichtig.

was aber sehr fein wäre: wenn endlich die ganzen "el mocambo"-konzerte als eigene cd rauskämen.

der hitrun am schluss hat ebenfalls seine lauen momente. bei "jj flash" singt jagger dermaßen gehetzt und atemlos, dass man den text kaum hört: "it's o-ri no, in fa issa ga". mühsam. ist er damals soviel herumgehirscht auf der bühne?

und bei "sympathy" stimmt was mit dem groove nicht, die gitarren hatschen, eine sehr schwache version. "brown sugar" und "it's only" dagegen fetzen recht anständig.

wie gesagt: ein schwieriges album, aber ein ineressantes statement.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Ich glaube, als echter Stones-Fan und Besitzer sämtlicher Alben (Studioformat & Live-Alben) darf ich das sagen: Ich besitze LOVE YOU LIVE - ausnahmsweise - nicht! Zwar habe ich schon oft hineingehört, in der Hoffnung trotzdem auf irgendetwas zu stoßen, das einen Kauf rechtfertigen lässt - aber letztendlich ist dieses Doppelalbum für meinen Geschmack mit zu vielen störenden Faktoren behaftet!

Vor allem die Standard-Stonesnummern zünden nicht wirklich. Klassiker wie "Honky Tonk Woman" (also ich mag andere Live-Versionen da viel, viel lieber), "You Can't Alway Get What You Want", "Sympathy For The Devil", "It's Only Rock 'n' Roll" (u.a.) lassen zu wünschen übrig... Der Sound klingt insgesamt recht "verwaschen" und "unscharf" - allerdings in einer Art und Weise, die nicht beabsichtigt lässig-schlampig klingt, sondern die sich - finde ich wenigstens - einfach "nur" schlampig anhört! Daran ändert auch die Remastered-Fassung nichts.
Mag sein, dass dabei viele recht ungünstige Faktoren aufeinandergeprallt sind: Wir schreiben das Jahr 1977. Keith muss vielleicht für Ewigkeiten ins Gefängnis, zudem hat er soeben seinen Sohn verloren... Die Stones waren dadurch auch insgesamt ein wenig "zerrüttet" - immerhin stand die Zukunft der Band somit auch in den Sternen!

Aus heutiger Sicht kann man sich als Fan diesbezüglich Gott sei Dank Abhilfe schaffen: Mit dem letzterschienenen SOME GIRLS - LIVE IN TEXAS '78 z.B. (DVD mit CD-Beilage), das eine alles in allem viel energetischere, entschlossenere, motiviertere Stones-Kombo offenbart. Zudem handelt es sich hierbei um einen Gesamtkonzertmitschnitt (wenngleich stellenweise etwas gekürzt), LYL hingegen ist ja eine zerstückelte Zusammenstellung von mehreren Spielorten (hauptsächlich von der kanadischen Metropole Toronto). Tipp zwischendurch: Legen Sie sich diese Ausgabe zu!

Tja, LOVE YOU LIVE wird vermutlich nie mehr wieder zu meinem Live-Liebling der Marke Stones werden. Dennoch möchte ich auch ein paar positive Lichtblicke hierauf nicht unerwähnt lassen: Die Live-Interpretation von "If You Can't Rock Me" z.B., die einzige offizielle ihrer Art überhaupt (soweit mir bekannt). Noch dazu sind die Blues-Stücke auf LYL verhältnismäßig gut geworden! Ich für meinen Teil mag etwa die Muddy-Waters-Coverversion "Mannish Boy" sehr. Hier meine ich auch ein Stück weit Herzblut und Leidenschaft (von Seiten der Stones) herauszuhören... Trifft im Großen und Ganzen auch für die darauffolgenden Stücke "Crackin` Up", "Little Red Rooster" & "Around And Around" zu! Wenigstens dieser Part des Albums klingt passabel.

Fazit: Ein direkter Vergleich mit anderen Live-Veröffentlichungen der Steine ist bei dieser Ausgabe gar nicht so einfach. Am ehesten würde ich GOT LIVE - IF YOU WANT IT! (aus den mittleren Sechzigern) dafür geeignet halten. Denn auch hier hört sich der Sound alles in allem "unbrauchbar" an - trotzdem ist hierauf (im Gegensatz eben zu LYL) deutlich mehr Elan, Spielfreude, Begeisterung (auch seitens des Publikums) usf. feststellbar. Soll heißen: Während GOT LIVE... authentisch-jugendlich-ungeschliffen wenigstens mit "Zeitgeist" und Energie punkten kann, fallen selbst diese Faktoren bei LOVE YOU LIVE noch weg, weil man anno 1977 einfach zu mehr imstande gewesen wäre, wie ich meine...

Aber wenn man einem Keith Richards glauben darf, dann war LYL ja ohnehin - mehr oder minder - nur so eine Art "Zwischendurchveröffentlichung", die man (angeblich) der Plattenfirma schuldig war...

Nun: Ich bin der Meinung, dass selbst eingefleischte Stonologen ohne LOVE YOU LIVE auskommen werden!
Einzig die wenigen gelungenen Bluesinterpretationen am dritten Albumviertel könnten einen Kauf letztendlich doch noch irgendwie gerechtfertigt erscheinen lassen...

Stones-Fans (da gehöre ich im Übrigen selber auch dazu) und Freunde dieses Albums mögen mir die teilw. "harten" Worte bitte verzeihen, aber LYL ist und bleibt für mich die bislang schlechteste (offizielle) Stones-Live-Veröffentlichung. Da würde ich vorher zu allen anderen greifen...

Macht insgesamt 2 STERNE aus meiner Sicht. Eher enttäuschend!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Christian Günther TOP 100 REZENSENT
Format:Audio CD
Es gibt Musiker, in deren Diskographie gehören Live-Mitschnitte zu den besten und wichtigsten Alben ihrer gesamten Karriere. Nun, zu dieser Fraktion zählen die Rolling Stones sicher grundsätzlich nicht. Würde man Fans und Kritiker abstimmen lassen, um die zehn ultimativen Stones-Platten zu küren, wäre ziemlich wahrscheinlich kein einziges Live-Album darunter, "Love you live" ganz sicher nicht.

Dabei ist das Problem dieses Mitschnitts der Tour'76 gar nicht die Musik. Der Sound ist okay, die Set-List eine gelungene Mischung aus Klassikern, (damals) neueren Stücken (wenn auch seltsamerweise mit "Hott stuff" nur einem Song vom damals aktuellen Album "Black and blue"), sowie auch zwei Stücken, die auf keinem Studio-Album zu finden sind - "Manish boy" & "Crackin' up". Und gerade die damals schon älteren Stücke wie "Little red rooster" oder "Honky tonk woman" wirken im Vergleich zu den originalen Studio-Versionen angenehm abgehangen, nicht zuletzt, weil Mick Jagger Mitte der 70er Jahre erwachsener und auf's angenehmste dreckiger klang, als blutjung zehn Jahre zuvor. Musikalisch hat "Love you live" also echte Glanzstücke zu bieten und auch einige Ausfälle - wie jedes andere Stones-Live-Album auch, sie sind im Studio halt immer besser gewesen.

Was dieses Album so anstrengend und es beinahe unmöglich macht es die knapp 85 Minuten lang durchzuhören, ist der Pfusch der da im Studio verbockt und unverständlicher Weise bis heute, trotz zahlreicher Neuauflagen, nicht ausgebessert wurde. Das ein Live-Album aus mehreren Konzerten zusammen geschnitten wird, ist weder ungewöhnlich noch irgendwie schlimm, nur sollten man es so zusammenfügen, dass es ein kohärentes Gesamtbild ergibt. Wenn das aufgrund der Unterschiedlichkeit der Aufnahme-Orte nicht gelingt, wäre es besser, die einzelnen Aufnahmen würden klar von einander getrennt. Oder, zweite Möglichkeit, man trickst was das Zeug hält und mischt zwischen die Songs (natürlich so, dass es bitte nicht auffällt) eine Applause-Kulisse die den Eindruck erzeugt, man wechselt nicht von Lied zu Lied den Konzertsaal, oder schlimmer noch, wie hier, von einer zigtausend Menschen fassenden Arena in einen Club und wieder zurück und wieder hin und wieder her.

Hinzu kommt, dass bei den Club-Aufnahmen offenbar irgendeine Schnarchnase entweder vollkommen vergessen hat das Publikum abzunehmen oder es wurde gar nicht erst hinein gelassen. Zwischen einigen Songs klingt es jedenfalls eher so, als wäre außer dem technischen Personal der Tour und der lokalen Putzkolonne niemand im Saal. Man hört hier und da ein dezentes Klatschen und wenig geistreiches Gebrabbel aus dem Publikum und der Einsatz des nächsten Songs zieht sich so sehr in die Länge, dass sich beim Hörer noch 35 Jahre nach Konservierung dieser Andacht das beklemmende Gefühl des Fremdschämens einstellt.

Kurz, die miese Zusammenstückelung der überwiegend durchaus passablen Einzel-takes vermiest einem den Spaß an dem Doppel-Album. Gefühlt alle zwei Jahre hangle ich mich dennoch durch den Mitschnitt (man ist ja schließlich Fan) und ärgere mich immer wieder an denselben Stellen.
Für Fans gehört "Love you live" natürlich in die Sammlung (und wird das Verhältnis zu den heiligen Stones auch nicht nachhaltig trüben), für Gelegenheitshörer ist es allerdings gut verzichtbar.
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