"Love", daß ist das entspannte Album des deutschen Jazz- Trompeters Till Brönner, der mit seinem Werk ein Stück unaufgeregte und absolut verinnerlichte Musik präsentiert. Das mag den einen oder anderen an die besseren 50er Aufnahmen von einem Stan Getz erinnern oder an die melodiösen Linien die ein Miles Davis auf "Kind Of Blue" erreichte. Wie auch immer, das was Till Brönner hier schafft, ist eine unaufdringliche Dichte die mit einer äußerst lyrischen Expressivität Stimmung schafft und den Hörer zur absoluten Entspannung anregt. Die zumeist auf dem Flügelhorn intonierten Balladen, wie zum Beispiel "Where Do You Start" oder "Our Game", fließen mit einer außergewöhnlichen inneren Ruhe, die sich Till Brönner bewahrte, obwohl die Aufnahmen in New York entstanden, jener Metropole, die für ihr pulsierendes, fast schon Chaos gleichkommenden, Leben bekannt ist. "Love" zeigt einen reifen, überlegten Till Brönner, der dezent und ohne Vordergründigkeit Gefühl in Musik umwandelt. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)