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Musik

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Biografie

Bob Dylan (geb. 24. Mai 1941 in Duluth, Minnesota; eigentlich Robert Allen Zimmerman) ist ein US-amerikanischer Folk- und Rockmusiker und Lyriker. Der Sänger spielt Gitarre, Mundharmonika, Orgel und Klavier. Er gilt als einer der einflussreichsten Musiker des 20. und beginnenden 21. Jahrhunderts.
Dylan begann Ende der 1950er-Jahre nach Rock'n'Roll-Jahren in Schülerbands ... Lesen Sie mehr im Bob Dylan-Shop

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Produktinformation

  • Audio CD (10. September 2001)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Columbia (Sony BMG)
  • ASIN: B00005NUZG
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Hörkassette  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (27 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 219.676 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. Tweedle Dee And Tweedle Dum
2. Mississippi
3. Summer Days
4. Bye And Bye
5. Lonesome Day Blues
6. Floater
7. Highwater (For Charlie Patton)
8. Moonlight
9. Honest With Me
10. Po' Boy
11. Cry Awhile
12. Sugar Baby

Produktbeschreibungen

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Bob Dylans inzwischen beispiellose Plattenkarriere ist eine Saga voller unerwarteter Wendungen. Wir erinnern uns: Er hatte angefangen, wieder mit Daniel Lanois als Produzenten zu arbeiten und mit ihm 1997 Time Out Of Mind aufgenommen, sein stimmigstes und bestes Album seit beinahe einem Jahrzehnt. Jetzt ist der Altmeister der musikalischen Trendsabotage und des beziehungsreichen Wortspiels wieder da: mit der am besten durchdachten und gespielten Songkollektion seit Oh Mercy, einer weiteren Lanois-Produktion aus dem Jahr 1989.

Schon wenn der erste Titel "Tweedle Dee & Tweedle Dum" eingeblendet wird, ist zu spüren, dass die große Tourerfahrung Dylan und seine Band (inklusive Charlie Sexton an der Gitarre) zu einer schlagkräftigen musikalischen Einheit gemacht hat. Dylans nölig-raue Stimme klingt wie eh und je; das Erstaunliche hier sind die Songs. Das Midtempo-Stück "Mississippi" steht mit seiner soliden Melodie den besten Titeln auf Time Out Of Mind, für das es eigentlich auch geschrieben wurde, in nichts nach. Die R&B-Swing-Nummer (ja, Swing!) "Summer Days" wird von Dylan überzeugend intoniert.

"Honest With Me" ("I'm not sorry for nuthin' I've done / I'm glad I fight, I only wished we'd won") ist ein treibender, druckvoller Rocksong. Das entspannte "Bye And Bye" und das erzählende "Floater (Too Much to Ask)" zeugen von außerordentlichem Selbstbewusstsein. Dylan selbst bezeichnet diese Songs als "bluesorientiert", doch gerade derjenige Titel, von dem man wohl am ehesten typische Bluesklänge erwartet, "High Water (for Charlie Patton)", klingt -- und das ist wieder einmal typisch Dylan -- wie eine banjobetonte Wildwestballade. Aber das ist eben Dylans Gabe: immer von Neuem zu überraschen. --Robert Baird


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Kundenrezensionen

4.6 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Martin Resch am 6. Juni 2007
Format: Audio CD
Nach der triumphalen Rückkehr mit "Time Out Of Mind" hing wieder mal alle Welt an Dylans Lippen. Der Meister, dessen Kreativität so mancher Kritiker schon versiegt wähnte, brachte sich mit dieser Sammlung kompromisslos pessimistischer Songs wieder ins Gespräch und wurde gar durch die spartanische Produktion (die bei seinen Alben in den 80er Jahren immer scharf gerügt worden war, Zeichen der Zeit) zum Vorbild der Lo - Fi - Bewegung. Dylan mußte nach dieser Eruption erneuter Kreativität nun endgültig niemandem mehr etwas beweisen, sein nächstes Album, 2001 erschienen und "Love And Theft" (immer diese wunderbar ironischen Albumtitel) genannt, knüpft musikalisch an die beiden in den frühen 90ern entstandenen Platten "Good As I Been To You" und "World Gone Wrong" an, auf denen Dylan kein eigenes Material zu Gehör gebracht, sondern ausgesuchte Traditionals und Folksongs aufgenommen hatte, die ihm besonders am Herzen lagen.

"Love And Theft" besteht zwar ausschließlich aus neuen Dylan - Songs, der Meister läßt sich hier jedoch stets deutlich von den Vorbildern aus alter Zeit, noch lang vor der Rock'n'Roll - Bewegung, inspirieren. Pate standen natürlich größtenteils die Bluessänger der 20er und 30er Jahre, neu ist hier allerdings Dylans neue alte Liebe für die Swingmusik, die er hier auf einigen Titeln zum Ausdruck bringt. Das Album gleicht einer Zeitreise ins musikalische Amerika vor dem 2. Weltkrieg und legt Dylans Wurzeln offen, bei jedem einzelnen Song hört man dem sonst oft grießgrämigen Meister hier den Spaß an der Sache an.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Michael Krautschneider TOP 1000 REZENSENT am 30. August 2010
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Betrachtet man das Kunstwerk MUSIKALBUM aus dem Blickwinkel, dass die Songs innerhalb einer Platte mit einer selbstverständlichen Leichtigkeit zueinander passen und ich so zu EINEM GANZEN, etwas vielleicht noch besserem als die einzelnen Songs an sich, aus einem Guss quasi, fügen, dann ist LOVE AND THEFT wahrscheinlich eines der besten 5 Bob-Dylan-Alben überhaupt (auch wenn's da wohl mehrere gleichrangierende Platten vom großen BOB gibt...).

LOVE AND THEFT ist das vielleicht unerwartet sehr starke Nachfolgewerk des hochgelobten und ebenfalls äußerst gelungenen TIME OUT OF MIND. Und dabei hört sich alles so einfach an. Schon TWEEDLE DEE AND TWEEDLE DUM ist spielfreudige Begeisterung im Dylan-Format, wie man sie sich bestenfalls erwünscht, aber nicht erwartet hätte. Das anschließende MISSISSIPPI ist wohl DIE Single schlechthin auf LOVE AND THEFT. Im Prinzip eine mittelschnelle Folk-Pop-Nummer ohne besondere Eigenheiten, die es aber trotzdem schafft zu begeistern, weil es eben Bob Dylan ist, der hier singt und - nicht zu vergessen - seine Band, die perfekt mit dem Musikpoeten harmoniert.
Interessant ist, dass LOVE AND THEFT - "obwohl" es so stimmig aufgnommen ist - sehr viele verschiedenartige musikalische Einflüsse und Musikrichtungen anzubieten hat: Blues und Pop, Swing und Rock, ein bisschen Country noch...

Kommerziell war LOVE AND THEFT - glaube ich zumindest - eines der erfolgreichsten Dylan-Alben überhaupt. Aber eigentlich überrascht das nicht wirklich, wenn man sich die Platte anhört!

Fazit: Ganz große KLASSE. Ein Bob-Dylan-Must-Have, an dem durchaus auch nicht glühende Dylan-Verehrer ihre Freude haben werden... Für mich eindeutig ein 5-STERNE-ALBUM und einer von 5 bis 10 echten Dylan-KLASSIKERN!!

Viel Freude damit!!
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von múinteoir am 16. September 2001
Format: Audio CD
Wer hätte gedacht, daß der alte Dylan noch in der Lage sei, dermaßen auf den Putz zu hauen? Krachende Blues-Songs, echte Rocker und eine herrliche Ballade - wo ist die düstere Stimmung der "Time out of Mind"? Wie guter Wein, so scheint auch Dylan gereift zu sein. Doch anstatt das Nachdenken über den Tod zu seinem neuen Aushängeschild zu machen, ruft Dylan zum Leben auf! Weinen sollen andere, damit ist er fertig ("Cry a While"), für ihn sind die "Summer Days" angebrochen, und lautstark tut er das kund. So jung war er noch nie - "But I was so much older then, I'm younger than that now", sang er in den alten Tagen. Selbst seine Stimme, abgenutzt wie sie manchen Ohren zu sein scheint, vermittelt Optimismus und Lebensfreude. Spöttisch ist sie in "Po' Boy", in "Lonesome Day Blues" ist sie alles andere als klagend - was dem Songtitel nicht wirklich zu entnehmen ist... Also alles in allem ein guter Dylan-Jahrgang. Ich freue mich auf die nächsten Alben!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Martin Oehri HALL OF FAME REZENSENT am 27. Juni 2003
Format: Audio CD
Einer der erfolgreichsten, einflussreichsten und genialsten Musiker der letzten 40 Jahre beendet seine vierjährige Schaffenspause mit einem genialen Werk und einem gefundenen Fressen für selbst ernannte Dylanologen.
Wie erwartet wortgewaltig und voller Anspielungen sind seine Texte, doch auch die Musik lässt aufhorchen. Dylan orientiert sich an einer Zeit der Musik, als diese für ihn noch authentisch war, insbesondere dem Folk und Blues der 30er, 40er und 50er Jahren. So erinnert er mit "High Water - For Charlie Patton" an den Blues und dessen Beschreibung der Mississippi-Flutkatastrophe durch den im Titel genannten, trifft er den Swing der 30er Jahre ("Floater") und lässt dem frühen Rockabilly freien Lauf ("Summer Days"). Noch mehr Blues in "Lonesome Day Blues" und "Cry Awhile". Richtig melancholisch (aber mit der Grundhaltung, dass doch alles wieder gut wird) wird er in den Balladen "Po`Boy" und "Sugar Baby".
Das Album strahlt durchgehend eine Rohheit und Unperfektion ab, die jedoch beabsichtigt sind. Und sich so zu vielen 'perfekten' Produktionen der Gegenwart wohltuend abhebt. Mit jedem Hören steigt der Respekt auch der später Geborenen, die Robert Zimmermanns erste erfolgreiche Phase nicht hautnah mit erleben konnten. Der Meister der Worte hat wiederum meisterliche Musik geschaffen - seine zwölf Songs erheben den Anspruch, eine der besten Song-Sammlungen des Jahres zu werden.
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