Das Buch beginnt mit der Wiederaufnahme der Geburtstagsgeschichte aus Vol. 7. Die Vorplanung Kiichis, der soweit ging, Naoya 3 Tage vor Reijis Geburtstag zu "kidnappen" damit Reiji auch ja keine Gelegenheit hat, seiner Geburtstagsparty zu entkommen. Naoya sitzt also bei Kiichi und Haruomi zu Hause, aber Reiji kommt trotzt der nachdrücklichen Aufforderung Kiichis (Dann geh ich eben mit Naoya baden!) nicht. Als Kiichi später Naoyas deprimiertes Gesicht sieht, entschließt er sich doch noch Gnade vor Recht ergehen zu lassen und scheucht Haruomi los, dass er Naoya ins B&B zu Reiji bringt.
Als Haruomi wieder nach Hause kommt, berichtet er, dass Reiji zugestimmt hat, dass Naoya die Nacht bei ihm im B&B verbringt. Somit greift sich Kiichi Haruomi für eine „sturmfreie“ Nacht in der die Prinzessin der Aoe Familie mal wieder ihr Biest vernascht.
Danach kommen wir zu der Vergangenheit von Reiji, Kiichi ihrem Vater Shougo und Haruomi, der eigentlich einmal Lien Shue hieß. Hier wird die Geschichte langsam düster, gewalttätig und ein wenig erschreckend. Shougo Aoe ist mehr ein tyrannischer und skrupelloser Herrscher um den man später sicher keine Träne geweint hat.
Lien Tien und Lien Shue sind Brüder, die von ihrer Mutter verlassen wurden und sich nun mit Diebstählen über Wasser halten. Leider übertreibt es Lien Tien eines Tages und klaut einem Yakuza eine große Drogenlieferung. Lien Shue macht ihm Vorhaltungen, stößt aber auf taube Ohren bei seinem kleinen Bruder. Kurz darauf wird Lien Shue von den Yakuza entdeckt und muss flüchten, in einer Nebenstraße trifft er auf Shougo Aoe, dieser testet ihn aus, was er wohl alles für Geld tun würde. Er bietet ihm an, wenn er so versessen auf Geld ist, dann gibt er es ihm, dafür gehört sein Leben in Zukunft ihm. Lien Shue läuft weg. Zu Hause angekommen, findet er Lien Tien mit einer Schusswunde und die Drogen haben sich die Yakuza auch zurückgeholt. Um das Geld für einen Untergrundarzt zu bekommen, bleibt Lien Shue am Ende keine andere Wahl, als sich an Shougo Aoe zu verkaufen und seinen geliebten kleinen Bruder dem Ladenbesitzer über dem sie wohnen anzuvertrauen.
Nun will ich aber nicht zuviel verraten, jedenfalls gibt Shougo sein neues Spielzeug nach einigen Grausamkeiten bald an seinen Sohn Kiichi weiter, als Austausch für den kleinen Hund namens Haruomi, der an für Shougo gedachten vergifteten Pralinen starb. So wird aus Lien Shue jetzt Haruomi. Shougo lässt ihn von seiner "Dienerfamilie" den Kashimas adoptieren. Dann erfahren wir ein wenig mehr von der Kennenlerngeschichte von Kiishi und Haruomi und wie wenig Shougo für seine Söhne und speziell für Kiichi übrig hat. Für ein gutes Geschäft würde es Shougo nicht wirklich kümmern, ob Kiichi vergewaltigt oder sogar getötet würde. Auch Reiji hasst seinen Vater zutiefst, kann aber nichts gegen ihn ausrichten. Die ganzen „schockierenden“ Einzelheiten der Geschichte überlasse ich aber lieber jedem selbst zum lesen.
Nach soviel Schwermut, Gewalt und einem offenen Ende kommt das Extra dieses Mal grade recht. Eine lustige Fantasy-Story von Takamiya über sich und Izumi und Reiji und Naoya und deren Verwandlung in Tiere.
Wer die glücklichen Lovestorys wie bisher mag, der wird hier wohl enttäuscht werden, denn Glücklich war die Kindheit von Reiji, Kiichi und Haruomi wirklich nicht. Etwas zart Besaiteten würde ich empfehlen diesen und den nächsten Band zu überspringen, denn auch in Band 9 erleben wir noch viel Vergangenheitsbewältigung mit Shougo Aoe. Wer es jedoch durchaus etwas extremer mag, der wird diese Geschichte vielleicht erst wirklich spannend finden.
Band 10 kommt glücklicher Weise noch einmal zurück ins "Heute" der Aoes, also zu glücklicheren Tagen, wohingegen Band 11 eine traurig-schöne Geschichte aus der Vergangenheit ist, Hauptdarsteller: Shiki Tachibana aus Reijis Geburtstagsgeschichte, siehe Band 7 (Taschentücher parat halten!).