Dieser Film ist wirklich der erste Film, der, wie ich finde, unglaublich realistisch vermittelt, wie ein Mensch sich fühlt, der eine geliebte Person - hier die Ehefrau -
verliert.
Sie hat sich aber nicht getrennt, sondern Selbstmord begangen... - der Grund scheint in einem Abschiedsbrief, den sie ihm hinterlassen hat und den er im ganzen Film zu öffnen versucht, es aber nicht fertig bringt, zu stehen.
Durch lange Kameraeinstellungen und wenig Dialoge wurde bildgestalterisch die Einsamkeit vom Darsteller genaustens umgesetzt.
Mich hat dieser Film, wie kein zweiter, tief berührt.
An erster Stelle, im Rang der Liebesdramen, stand jahrelang bei mir "Lovestory".
"Love Liza", mit bester Besetzung, hat den Platz dafür eingenommen.
Am Ende war ich sehr niedergeschlagen und endlos traurig.
Das hat vorher noch nie (!!) ein Film in selber Weise geschafft.
Demnach hat er genau das bewirkt, was er vermitteln wollte...
Eine 150%ige Kaufempfehlung von mir für diesen Film.
Philip Seymour Hoffman ist in der Rolle des trauernden Witwers die wirklich beste Besetzung, die man sich für ein solch' bewegendes Drama vorstellen kann.
Er hat sich, nicht nur durch tolle Nebenrollen, zu einem meiner beliebtesten Schauspieler gemausert.
Toller Film, tolle Schauspieler!