Hier die Beurteilung der Tracks in der Abfolge auf der CD:
Love is dead - schonungslos, krass, sehr eingängig. Doch die ständigen Wiederholungen bringen keine richtige Melodie
rein. 3/5
Walking on air - Dieser Song hat Ohrwurm-Potenzial, er ist einfach gut. Klar der beste Titel des Albums. 4/5
The creatonist - fängt sanft an, rockt dann ab. Mittelmäßig. 3/5
I want nothing - Hardrock-Versuch, der ziemlich misslungen ist. Für mich schlechtester Song des Albums. 2/5
Up up up - Man stehe in Estland auf einer Kiiking-Schaukel und empfinde so das ständige Auf und Ab des Lebens nach.
Unter diesen Vorstellungen ist der Song annehmbar. 3/5
Bulletproof - durchaus eingängig. Doch melodiös irgendwie ein wirres Durcheinander. 3/5
Beautiful day - wesentlich sanfter als "Bulletproof". Melodiös, kann man sich durchaus anhören. 4/5
Creepshow - musikalisch mit deutlichen Mängeln, doch abwechslungsreich und mystisch. Somit annehmbar. 3/5
Hurt me - erinnert an "Walking on air". Bloß nicht so gelungen. Immerhin annehmbar. 3/5
Butterfly cry - zwar träumerisch, doch plätschert so dahin. Reißt nicht mit. So nur wenig überzeugend. 3/5
Strange boy - reißt mit, doch ist hier kein musikalischer Tiefgang erkennbar. 3/5
Fragile - emotional geladen, balladenähnlich. Naja. 3/5
Kerli macht schon eine andere und somit besondere Musik. Indessen ist diesen Album keineswegs ein Renner, sondern
Durchschnitt pur. Das Rocken liegt Kerli meiner Ansicht nach nicht so (dann lieber Vanilla Ninja, um mal in Estland
zu bleiben), besser stimmen seichte, geheimnisvolle Songs zu ihr. (z. B. "Walking on air", der beste Song des Albums). Ein wirklich guter Song, einer mit guten Ansätzen ("Beautiful day"), das ist einfach zu wenig für ein Album, das man durchaus zum Kauf empfehlen kann.
Insgesamt ergibt sich für dieses Album somit nur eine Wertung von 3/5 Sternen.