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4.0 von 5 Sternen
"Mein Markenzeichen!", 13. Februar 2009
Logisch, dass dieser Streifen nicht jedermann gefällt. Es wäre ein Wunder, wenn der Love Guru die Zuschauer nicht spalten würde. Marco Schnabels Film über den Guru Pitka(Mike Myers), der einem Eishockeyteam zum Stanleycup verhilft und nebenbei noch der berühmteste Guru der Welt werden will, ist teilweise eine derartige Blödelei, dass es manchem Zuschauer schwer fallen wird, da mitzuhalten. Allerdings, liegt auch hier der Teufel im Detail. Wie bei Myers Waynes World, sind Tausend Anspielungen auf andere Filme versteckt. Wenn man die nicht (er)kennt, ist der Streifen nur halb so lustig.
Guru Pitka leidet darunter, dass es einen anderen Guru gibt, der berühmter ist als er. Ihm dürstet nach Ruhm und einer Einladung zur Oprah Winfrey Show. Sein Manager schafft ihm das Sprungbrett dafür. Wenn er die Ehe von Eishockeystar Roanoke(Romany Malco) wieder kittet und der sein Team zum Stanleycup schießt, ist Pitka die Einladung sicher. Allerdings treibt sich Roanokes Frau gerade mit dem gegnerischen Torwart "Le Coq" Grande(Justin Timberlake) herum. Ein schwieriges Unterfangen für Pitka. Aber mit seinem Helfer nimmt er den Job an. Nebenbei verliebt er sich noch in die Managerin(Jessica Alba) des Teams und stellt die Welt des Eishockeys komplett auf den Kopf. Ob er am Ende erfolgreich ist, und auch noch sein Keuschheitsgelübde samt Gürtel brechen kann, warten sie es ab...
Der Love Guru lebt von Sprüchen, die von niveaulos bis Spitzenklasse reichen. Dabei ist vor allem Myers Synchronisation durch Rick Kavanian einsame Spitze. Myers zeichnet nicht nur für die Hauptrolle, sondern auch noch für das Drehbuch und die Produktion verantwortlich. In einer Nebenrolle dürfen wir Ben Kingsley als Guru Fummelampuller sehen. Jessica Alba ist mehr schmückendes Beiwerk, als echte Schauspielerin. Das kann man von Justin Timberlake nicht gerade sagen. Timberlake spielt so witzig und frisch, dass einem vor Lachen die Tränen laufen.
Wer sich für albernen Blödsinn nicht zu schade ist, sich in vielen Hollywoodproduktionen auskennt und Mike Myers und Rick Kavanian mag, der wird vom Love Guru begeistert sein. Wer diese Art von Humor nicht liebt, sollte die DVD lieber von seinem Player fern halten. Ich kann nur sagen: Der letzte Guru, der mich so zum Lachen brachte, war Praka Lhasa in Solo für zwei. Und wenn sie wissen wollen, was "Mein Markenzeichen" bedeutet, oder was ein Glücksbächlein ist, dann hören sie Guru Pitka gut zu. Meine absolute Lieblingsszene im Film ist allerdings die More than words Kopie(im Original von Extreme) von Myers. Einfach nur unglaublich gut!
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Mike Myers im Humortief, 23. Dezember 2008
Wer erinnert sich nicht an die legendären "Austin Powers" Filme,
die vor innovativem und genialem Humor nur so geprotzt haben.
Mike Myers steht seitdem für einen sehr eigenen, dennoch treffsicheren Humor,
auch wenn viele Witze unter der Gürtellinie einschlagen.
Mike Myers versteht es immer wieder durch sein geniales Comedytalent
die Zuschauer zu begeistern und zum Lachen zu bringen.
Nach etlichen Jahren der Kinoabstinenz holt er nun zum nächsten Schlag auf
die Lachmuskeln aus, und präsentiert uns einen seiner verrücktesten
Charaktere, den "Love Guru".
Leider gelingt es Myers allerdings nicht humortechnisch an alte Zeiten anzuknüpfen.
Der Humor wirkt abgenutzt und unkreativ, eine Mischung aus alt bekannten
"Austin Powers" Filmen und niveaulosem Fäkalhumor.
Bis auf einige wenige echte Brüller, die tatsächlich selbst den größten
Humormuffel zum Lachen bringen, scheint der Film Myers' uninspiriertester
Streifen zu sein, und das obwohl er einen Guru spielt, die normalerweise
vor Inspiration strotzen sollten.
So misslingen auch die als Bollywoodparodien gedachten Gesangs- und
Tanzeinlagen gewaltig, und wirken wohl eher peinlich als witzig.
Tatsächlich birgt Justin Timberlake in einer Nebenrolle als Jacques Grande
das größte Witzpotenzial, was wohl einiges über die Qualität des Films aussagt.
Auch eine Jessica Alba, die wie immer eher optisch als schauspieltechnisch
überzeugt, kann den Film nicht wesentlich aufwerten, sondern verliert sich, wie
die anderen Darsteller auch, in der wirren und auf zwanghafte Witzigkeit ausgelegten
Story.
Mike Myers erreicht mit "The Love Guru" wohl seinen humoristischen Tiefpunkt
und wird viele Fans seiner bisherigen Filme enttäuschen.
Bis auf einige wenige gelungene Gags versinkt der Film in der tiefen Grotte
komödiantischer Unwitzigkeit.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Mike Myers mal wieder in seinem Element... leider!, 7. August 2009
Guru Pitkas (Mike Myers) Mission ist die Liebe. Als anerkannter Love-Guru will er sich nun auch einen Namen in Amerika machen. Als das Hockeyteam, die Toronto Maple Leafs seine Hilfe braucht ist er mit Sack und Elefant zur Stelle. Der Star des Teams, Darren Roanoke (Romany Malco) ist in der Krise seit seine Frau (Jessica Alba) mit dem Star der L. A. Kings Jacques Grande (Justin Timberlake) fremdging. Guru Pitka soll dem Star und seiner Frau zu mehr Harmonie verhelfen und sie wieder zusammenbringen...
Zunächst das Gute an dem Film: Justin Timberlake. Der Popstar hat mehr Lacher auf seiner Seite, als Mike Myers. Seine skurrile Figur des exentrischen Jaques Grande landet mehr treffende Pointen, als der Fäkalhumor eines Mike Myers. Damit ist eigentlich auch das einzige Gelungene an dem Film genannt, so dass ich mich nun lang und breit über das Miese an dem Film auslassen kann ;o)
Es steht außer Frage, dass Mike Myers kommerziell sehr erfolgreiche Komödien kreieren kann (siehe die Austin Powers-Reihe). Auch gibt es wohl nur die Möglichkeit ihn zu hassen oder ihn zu lieben. Aber mit "Der Love Guru" dürfte der Tiefpunkt seines "Humors" entgültig erreicht sein. Seine Pointen und Witze abwärts des Genitalbereiches kommen meistens unpassend und erzeugten bei mir allenfalls ein entnervtes Zucken im Gesicht. Selbst sein Multitalent mehrere Rollen in einem Film zu spielen, verfehlen größtenteils ihr Punktlandungen in diesem Film.
Beeindruckend ist allerdings, dass er es doch immer wieder schafft bekannte Stars in seine Filme einzubauen, neben o. g. Timberlake, tummeln sich auch noch Kanye West, Jessica Simpson oder Sir Ben Kingsley in kleineren Nebenrollen im Film. Wobei Ben Kingsley als schielender Guru sicherlich noch die beste Rolle inne hat. Jessica Alba hingegen fällt eigentlich nur durch Optik auf. Romany Malco spielt den trotteligen, wie auch depressiven Hockey-Star so, wie man es bei einem trotteligen und depressiven Hockey-Star erwarten kann ;o)
Die Handlung an sich ist komödientauglich einfach gehalten und liefert einen schnörkellosen Plot ab, der nur durch einige Komikeinlagen seine Ausschläge hat (in der Regel nach unten).
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