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Why We Love Dogs, Eat Pigs, and Wear Cows: An Introduction to Carnism: The Belief System That Enables Us to Eat Some Animals and Not Others [Englisch] [Gebundene Ausgabe]

Melanie Joy
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 204 Seiten
  • Verlag: Conari Pr; Auflage: 1 (15. November 2009)
  • Sprache: Englisch
  • ISBN-10: 1573244619
  • ISBN-13: 978-1573244619
  • Größe und/oder Gewicht: 14 x 2,1 x 21,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 151.914 in Englische Bücher (Siehe Top 100 in Englische Bücher)

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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Lucy D.
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
In diesem Buch wird deutlich beschrieben, dass nicht nur finanzielle Interessen hinter der Ausbeutung aller Tiere und der totalen Verdinglichung mancher Tiere (der sog. "Nutztiere") stecken.

Die dem allen zugrunde liegende Ideologie verursacht, dass die meisten Menschen gar kein Problem in der Ausbeutung von Tieren und vor allem im Essen MANCHER Tiere sehen.

Wie schon Ludwig Wittgenstein (in etwa) sagte: Die Grenzen meiner Sprache sind die Grenzen meiner Wirklichkeit.

Finanzielle Interessen haben die tierausbeuterischen Industrien und diejenigen, die mit ihnen zusammenarbeiten.

Die vorherrschende Ideologie aber ermöglicht es diesem verbrecherischen System, unbehelligt weiterzuquälen und zu -morden.

"Was labert die da von Ideologien ?" fragen vielleicht manche. "Mein Schnitzel ist doch keine Ideologie, sondern ein Kulturgut!"

Die Mehrheit der Menschen sieht Vegetarismus und Veganismus als Ideologien; Vegetarier und Veganer essen nicht nur anders, sondern denken auf eine bestimmte Weise. Es ist den meisten Menschen aber nicht bewusst, dass hinter der Ausbeutung von Tieren EBENSO eine Ideologie steckt, mit der wir alle aufwachsen und die wir daher (zumindest zunächst) nicht hinterfragen.

Wer ignoriert, dass eine Ideologie, sogar eine Doktrin hinter Speziesismus und Karnismus steckt, der entscheidet sich für eine intellektuelle Präpubertät.

Ich empfehle in diesem Zusammenhang auch "the world peace diet" von Dr. Will Tuttle. Beide Autoren, er und Melanie Joy, beschreiben die Indoktrinierung von Kindesbeinen an. Will Tuttle erklärt, warum es sich beim Essen und Ausbeuten von Tieren um eine Doktrin und Indoktrinierung handelt - und nicht bloß eine Tradition oder kulturelle Sitte.

Beide sind offensichtlich sehr kluge Menschen, die sich einfach und verständlich ausdrücken können.

Melanie Joy geht eher auf die negativen Aspekte des Karnismus ein und beschreibt, wie das karnistische System funktioniert, während Tuttle in der World Peace Diet weniger darauf eingeht, dafür aber Lösungsvorschläge anbietet.

Melanie Joy hat noch mindestens ein weiteres Buch über systematische Tierbefreiung geschrieben, also pessimistisch ist sie ebenfalls nicht. Es liegt an uns Menschen: wir müssen uns selbst und anderen bewusst machen, dass wir bereits als Kinder einer Indoktrinierung zum Opfer gefallen sind, diese Ideologie hinterfragen und unsere eigene entwickeln; am besten natürlich einen respektvollen Umgang mit dem Leben "der anderen" etablieren und wir wissen eigentlich alle, dass "Respekt" keine Ausbeutung bedeuten kann.

Nur durch die Befreiung von der Ausbeutung der Schwächeren können wir uns selbst befreien und auch das menschliche Leben gebührend respektieren.

Es ist ja immer dieselbe Gewalt: die Gewalt gegenüber den Schwächeren.

Wenn wir die Schwächeren respektieren, respektieren wir uns selbst erst recht. Wenn wir die Schwächeren nicht respektieren, dreht sich die Spirale der Gewalt immer weiter und kommt meistens bei uns selbst an.
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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Karnismus als gewalttätige Ideologie 31. Juli 2010
Von Andre
Format:Gebundene Ausgabe
Melanie Joy gibt einen sehr schönen und detaillierten Überblick über die Mechanismen, ohne die die Fleischindustrie gar nicht überleben könnte. Sie gibt der Ideologie des Fleischessens einen Namen: Carnism (Karnismus). Hiermit ist ein Glaubenssystem oder eine Ideologie gemeint, bei der es als ethisch korrekt angesehen wird, bestimmte Tiere zu essen. Dass hinter dem Fleischkonsum jedoch eine eigene Wahl und keine biologische Notwendigkeit steht, macht sie sehr deutlich. Jeder ist für sein Konsumverhalten selbst verantwortlich, auch wenn die Ausbeutungsindustrien uns Verbrauchern Fleisch als absolute Notwendigkeit zum Überleben anpreisen. Dies funktioniert nur, weil die wichtigsten Säule in der Aufrechterhaltung der unglaublichen Praktiken der industriellen Tierverarbeitung die NAMENLOSIGKEIT und UNSICHTBARKEIT der Machenschaften ist. "Hätten Schlachthäuser (oder auch Mastbetriebe) Wände aus Glas, würden alle Menschen zu Vegetariern." (Paul McCartney).
Darüber hinaus bietet das Buch viele Einblicke in die menschliche Psyche, die es schafft, trotz aller Hinweise, Fleischkonsum als ethisch unbedenklich anzusehen.
Es ist allen Menschen, die hinter das System "Fleischkonsum" blicken wollen, zu empfehlen. Daraus können dann neue Strategien im Kampf um eine tierleidfreie Lebensweise(=vegan) entstehen: Zuerst also die Ideologie benennen (KARNISMUS) und dann die Praktiken ans Tageslicht bringen (Fernsehen, Zeitungen, öffentliche Videos,...). Damit der Mensch endlich mal erkennt: Tiere sind LEBEWESEN, keine LEBENSMITTEL.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine sehr interessant Lektüre 29. Juni 2011
Von W. Smith VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Ich bin von dem Buch nicht total begeistert - aber das liegt daran, dass man von einem solchen Thema nicht begeistert sein kann.
Das Buch hat mir nicht "die Augen geöffnet" - aber das liegt daran, dass ich den Grundgedanken schon seit Jahren in mir trage.

Das Buch tut eines und das sehr gut: Es erklärt sehr anschaulich und lebhaft die sogenannte "gewalttätige Ideologie >Carnismus<".

Es geht dabei nicht in die wissenschaftliche Tiefe, so dass man als Laie erschlagen würde, sondern findet eine gute Waage zwischen dem was man als unbedarfter Mensch sehen kann und dem was der Psychologe dahinter sieht. Ist also leicht zu verstehen, aber wirklich keine leichte Kost.

Die Autorin bewegt sich dabei Schritt für Schritt auf das Thema zu und durch die Elemente und auf die Hintergründe, bzw. ihre Interpretation der Hintergründe (die bei mir großteils Zustimmung finden) zu. Die "Frage" des Titels steht dabei übrigens nciht im Mittelpunkt - der Titel ist eher "Marketing" als "Thema". Zwar bezieht sich die Autorin auf amerikanische Verhältnisse, diese sind aber in ihrer Bedeutung für das Buch problemlos auf Europa und Deutschland durchaus übertragbar. Und dabei muss man kein Interesse an Vegetarismus oder Veganismus mitbringen um diesem Buch etwas abzugewinnen.

Fazit: Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der sich zutraut sehr unpopuläre und gewagte Ansichten zu verarbeiten!
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