Love and Death on Long Island ist ein wunderbarer Film, der gesellschaftliche Zwänge zum Thema hat, nachdem ein renommierter englischer Literat irrtümlich in den falschen Vorführsaal eines Kinos gerät und sich dort in einen Teenie-Star verliebt, der in dem dort gezeigten Film eigentlich nur eine Nebenrolle hat.
Von dem attraktiven Jungschauspieler fasziniert, verwirrt der Schriftsteller (der sich plötzlich wieder sehr jung fühlt) sein engstes Umfeld und tut Dinge, die in seinem Leben bisher absolut kein Thema waren. So kauft er sich z.B. einen Videorecorder und einen Fernseher, wird Mitglied in einer Videothek, bestellt Pizzas und verbringt somit etliche Nächte vor dem TV Gerät, wo er sich immer und immer wieder Filmszenen ansieht, in denen sein neuer Schwarm mitspielt. Er sammelt akribisch alles, was mit dem Jungschauspieler zu tun hat und beschließt schlussendlich, sein Idol persönlich aufzusuchen.
Schwule Geschichten haben leider immer ein tragisches Ende, aber dieser Film hat einen versöhnlichen Schluss.
Der ideale Film für Kinokenner und Liebhaber gut gemachter, englischer Filme -
John Hurt in einer wunderbaren Rolle, sehr empfehlenswert!!!