Aus der Amazon.de-Redaktion
Love & Basketball -- das klingt zunächst nach einem unerträglichen Sportdrama amerikanischer Machart. Und würde da nicht Spike Lee als Produzent genannt, viele ließen sich vom Titel tatsächlich täuschen. So aber legt der Name des schwarzen Filmemachers nahe, dass dieser Film ein tatsächliches Problem behandelt. Schließlich hat Lee ja schon einen bemerkenswerten Sportfilm abgeliefert. Im Gegensatz zu
He Got Game überließ er die Regie in
Love & Basketball Gina Prince-Bythewood, die auch Autorin der Buchvorlage ist. Ob es nun Zufall oder Absicht ist, dass Lee einer Frau die Zügel übergab, mag für den Zuschauer egal sein. Doch diese Tatsache passt zu dem Stoff, mit dem sich der Film beschäftigt: Geht es doch um die beruflichen Chancen, die Frauen in amerikanischen Männerdomänen haben.
Wenn Quincy McCall einmal groß ist, dann möchte er wie sein Vater in der amerikanischen Basketball-Profiliga NBA spielen. Also treibt sich der Junge in jeder freien Minute auf den Basketballplätzen der Nachbarschaft herum. Wie groß ist seine Enttäuschung, als er feststellt, dass das neue Nachbarskind kein Basketballkumpel ist, sondern ein Mädchen! Doch auch Monica Wright hofft, eines Tages die erste Frau in der NBA zu sein, und behauptet sich gut gegen die Jungs auf dem Platz. Aus zunächst kindlicher Verachtung wird Freundschaft, und als beide zufällig auf dasselbe College gehen, gedeiht die Liebe. Doch damit fangen die Probleme erst an. Quincy (Omar Epps, Scream 2), wegen familärer Probleme plötzlich nicht mehr so auf seine Karriere fokussiert, fühlt sich vernachlässigt, weil Monica nach wie vor ihren Traum vom Basketball-Profi-Dasein verfolgt. Der erhielt neue Nahrung von der inzwischen gegründeten Frauenliga WNBA. Monica (Sanaa Lathan, Blade) denkt gar nicht daran, zurückzustecken, denn sie will nicht wie ihre eigene Mutter als Hausfrau enden oder aber wie die Mutter von Quincy warten, bis ihr Mann nach seinen Spielen und den Dates mit den Groupies nach Hause kommt. Die Trennung scheint unausweichlich.
In durchaus kurzweiliger Erzählweise und gespickt mit erstklassigen Sportaufnahmen greift Love & Basketball das Problem Frauen in einer Männerdomäne auf. Und zwar ganz und gar nicht emanzenhaft, denn der Film lässt auch Verständnis darüber zu, wie Quincy sich fühlt -- angesichts der Tatsache, dass seine Freundin im Sport offenbar erfolgreicher sein wird als er. --Steffen Kastner
Amazon.de DVD-Bewertung
Als Zusatz-Feature gibt es neben den Videos vom Casting auch die Dokumentation
Breaking the Glass Ceiling - The Rise and Acceptance of Women Competitors. Darin erzählen Frauen von ihren Erfahrungen im Berufsleben. Unter ihnen auch die Regisseurin Gina Prince-Bythewood und echte WNBA-Profispielerinnen.
--Steffen Kastner
Video Jakob Kurzinhalt
Monicas große Leidenschaft ist Basketball. Schon als Elfjährige konkurriert sie mit den Jungs aus der Nachbarschaft, allen voran ihrem Freund Quincy, der genau wie sein Vater mal Profispieler bei der NBA werden will. Auch Monicas Ziel ist die Profi-Liga und dafür trainiert sie ziemlich hart. Trotz ständiger Rivalitäten kommt es wie es kommen muss: Monica und Quincy verlieben sich ineinander. Doch dann trennen sich ihre Wege. Als Monica ein paar Jahre später Quincy trifft, lodern die tiefen Gefühle auf. Sie fordert ihn zu einem letzten gemeinsamen Spiel heraus, bei dem es um alles oder nichts geht: um Liebe oder Karriere...
VideoMarkt
1981. Die wilde Monica zieht mit ihren Eltern in ein besseres Viertel von L.A. Die Zehnjährige widmet jede Minute ihrer Freizeit dem Basketball-Spiel. Dabei lernt sie den Nachbarsjungen Quincy kennen, mit dem sie die Liebe zum Korbsport verbindet. Die beiden kommen einander näher, flirten, spielen Ball und werden Freunde. Nur ein Paar werden sie nicht, denn Monica ist zu selbstbewusst, um Dating-Klischees zu genügen. Und das ändert sich auch über die folgenden Jahre nicht, in deren Verlauf sich die Wege des Paares immer wieder kreuzen...
Video.de
Eine mit zahlreichen Preisen bedachte, emotional anrührende Independent-Arbeit, produziert von Spike Lee, die treffender "Liebe oder Basketball" heißen sollte. Das Sportler-Drama von Gina Prince-Bythewood besticht durch sorgsame Charakter- bzw. Milieuzeichnungen und verfügt über einen flotten Soundtrack. Mit Sanaa Lathan und Omar Epps ("Scream 2") als sportverrücktes Paar gut besetzt, vermeidet die Spielfilm-Debütantin typische Genremuster und punktet so in Sachen Glaubwürdigkeit. Ein Arthouse-Geheimtipp!
Blickpunkt: Film
Die zehnjährige Monica widmet jede Minute ihrer Freizeit dem Basketball-Spiel. Dabei lernt sie den Nachbarsjungen Quincy kennen, mit dem sich ihre Wege im Laufe der nächsten Jahre immer wieder kreuzen werden. Mit zahlreichen Preisen bedachte, emotional anrührende Independent-Arbeit von Gina Prince-Bythewood, die durch sorgsame Charakter- bzw. Milieuzeichnungen und einen flotten Soundtrack besticht.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Bewegendes und in den Sportszenen mitreißendes Jugenddrama um die Liebe zum Sport und ihren Preis.
Kurzbeschreibung
Monicas große Leidenschaft ist Basketball. Schon als Elfjährige konkurriert sie mit den Jungs aus der Nachbarschaft, allen voran ihrem Freund Quincy, der genau wie sein Vater mal Profispieler bei der NBA werden will. Auch Monicas Ziel ist die Profi-Liga und dafür trainiert sie ziemlich hart. Trotz ständiger Rivalitäten kommt es wie es kommen muss: Monica und Quincy verlieben sich ineinander. Doch dann trennen sich ihre Wege. Als Monica ein paar Jahre später Quincy trifft, lodern die tiefen Gefühle auf. Sie fordert ihn zu einem letzten gemeinsamen Spiel heraus, bei dem es um alles oder nichts geht: um Liebe oder Karriere...