Rezension
Als sensibler Folkrock-Poet mit New-Wave-Background ist Roddy Frame nicht zu schlagen. Wenn dann noch Landsmann Mark Knopfler dem Schotten und sei- ner Gruppe Aztec Camera als Produzent unter die Arme greift, kann schon mal ein kleines Meisterwerk entstehen, wie 1984 die LP "Knife". Doch für den neuesten Wurf gab Roddy seine Talente in die Hand von amerikanischen Profis (Russ Titelman, Rob Mounsey, Tommy LiPuma) und versucht sich über- flüssigerweise als weißer Soulboy, wo er gegenüber George Michael, Paul Weller oder Deacon Blue das Nachsehen hat. So ist "Love" nur ein sehr professionelles Album, aber ohne die Liebe und die Souveränität, die "Knife" auszeichnete.
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