Diese CD ist, wie alle CD's von Sopie Zelmani, einfach genial. sie ist, glaube ich, einige der wenigen Künstlerinnen, die ihrem Stil treu bleiben und trotzdem keine langweiligen CD's herausbringen, wo man denkt: ach, das klingt jetzt aber genau wie die letzte CD. Sie gehört zum Glück nicht zu denen, die sich ständig neu erfinden müssen. Sie bleibt wie sie ist und zwar sanft, zärtlich, melancholisch. Das sind die Begriffe, die einem bei Ihrer Musik sofort in den Kopf kommen. Ich glaube, kaum einer kann so schön Songs ins Mikro hauchen, keiner kann auf so eine schöne Art herzergreifend traurig sein! Wenn man die Cd einlegt, kann man die Welt um sich herum vergessen. Man hat das Gefühl, Sophie persönlich hätte den Raum betreten, die Tür zugemacht, die Gitarre ausgepackt und nun angefangen, ganz persönlich nur für einen selbst zu singen. Eben wie die alte Freundin, mit der man am Lagerfeuer sitzt und die von alten Zeiten singt. Da kann einem schon mal schwer ums Herz werden, wenn die CD plötzlich knackst, weil sie zu Ende ist uns man feststellt, das man soch ganz alleine zu Hause ist und die Stimme nur aus der Anlage kam. Ich glaube, es ist nicht übertrieben zu sagen, das kaum einer es schafft, die Menschen so mit seiner Musik zu verzaubern. Wenn auch vom Stil her ganz anders, so ist es doch die gleiche Qualität, der gleiche eigensinnige Stil und die gleiche, ganz eigene Stimme, wie sie beispielsweise Tori Amos hat. Wie gesagt, die Musik und Stimmen der beiden sind ganz anders, ähneln tut sich nur, wie ich finde, die Eigenständigkeit und das Herausstechen aus der Masse.
Bitte, bitte, Sophie, bleib so und gib uns bald mehr von deiner wundervollen Musik! Lass uns auf die nächste CD bitte nicht so lange warten!
Was vielleicht auch noch kurz erwähnenswert ist, ist, das Sophie bei diesem Album, wie auch schon bei Precius Burden, die Fotos für das Booklet von Starfotograf Anton Corbijn hat machen lassen. Auch hier setzt sie auf absolute Qualität! Super!