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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Aus Musikliebe gewachsenes soziales Engagement; eine wahre Geschichte,
Rezension bezieht sich auf: Ida & Louise. Wie zwei Schwestern die Gestapo überlisteten (Gebundene Ausgabe)
Louise Carpenter erzählt die Geschichte zweier Schwestern aus England, die wirklich gelebt haben und in den dreißiger Jahren des vergangenen Jahrhunderts zu verborgenem Ruhm gekommen sind. In dunklen politischen Zeiten haben sie soziale Taten vollbrach, denn sie haben sich 1938 / 39 jüdischer Flüchtlinge aus Deutschland angenommen.Ida und Louise Cook, dieses seltsame und originelle Schwesternpaar, wurden zu Beginn des 20. Jahrhunderts in England geboren. Sie sind nicht besonders hübsch, auch nicht übermäßig begabt und verdienen sich beide als Büro - und Schreibkräfte ihren Lebensunterhalt. Als sie eines Tages Melodien aus der Oper "Butterfly" hören, werden sie überraschend zu passionierten Opernliebhaberinnen. Sie schreiben an ihren Star Galli Curci in New York, und, nachdem sie sich das Geld für die Reise zusammengespart haben, reisen sie nach Amerika, um die Sängerin einmal in der Metropolitan Opera in New York singen zu hören. Der Gesangsstar wird später zur Freundin der beiden umtriebigen Damen. Als Ida nach der Reise einen Bericht über ihre Erlebnisse schreibt, wird sie anschließend überraschend und schnell zu einer beliebten Romanautorin. Von ihren Einnahmen aus den Buchverkäufen können sich die Schwestern ihre Opernfreuden immer und überall erfüllen. 1938 geraten sie in Berlin an eine Jüdin, deren Rettung vor dem Naziregime ihnen gelingt. Auf ihre Weise, unscheinbar und ohne Pomp, retten sie einer Reihe von weiteren durch die Naziherrschaft in ihrer Existenz bedrohten Menschen das Leben. Louise Carpenter schreibt in sachlich nüchterner Weise über den Aufstieg dieses besonderen Schwesternpaars. Aus den beiden unscheinbaren Frauen werden zwei anerkannte, bescheidene und hilfsbereite Menschen, die mit ihrem begeisterungsfähigen Wesen die Herzen der Menschen erobern. Sie bleiben altmodisch, sind liberal-konservativ in Kleidung und Geschmack und sorgen nach dem Krieg überall für Aufsehen mit ihrer gelungenen Rettung jüdischer Bürger aus Nazideutschland. Zahlreiche Ehrungen nehmen sie bescheiden entgegen, denn ihnen wurde auch in späteren Jahren Hilfsbereitschaft zur selbstverständlichen Aufgabe. Die Autorin hat den beiden mit ihrer kleinen Niederschrift ein außerordentliches Denkmal gesetzt. Ist doch alleine die Tatsache des Aufstiegs aus bescheidenen Verhältnissen in die Welt der Opernliebhaberinnen und der Kulturreisenden mit Kontakten zu bekannten Künstlerkreisen eine Sensation. Darüber hinaus gelingt Louise Carpenter eine Charakterstudie und ein Zeitbild, das in seiner Einmaligkeit erstaunlich ist. Man liest das Büchlein schnell und ist angetan von dem liebenswerten und ungewöhnlichen Aufstieg der beiden Damen. Sie lebten und hielten immer zusammen, wurden allerdings im Alter etwas wunderlich. Eine Reihe von Fotos zeigen die Schwestern mit anerkannten Sängern, denen ihre Bewunderung galt. Die Autorin ist den Lebenswegen der beiden liebevoll nachgegangen, und Miriam Mandelkow hat das Büchlein gut ins Deutsche übertragen. Wieder einmal ist dem Dörlemann Verlag abseits vom allgemeinen Literaturbetrieb die Entdeckung einer Rarität gelungen! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3.0 von 5 Sternen
zu kurz,
Von BÖCHERWURRRM (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Ida & Louise. Wie zwei Schwestern die Gestapo überlisteten (Gebundene Ausgabe)
Das Thema erschien mir spannend, aber was ich beim Lesen vorfand ist ein für meinen Geschmack eher unambitioniertes Werk, das lediglich an der Oberfläche bleibt und gefundene Informationen einfach nur "heruntererzählt". Auf diese Weise unterbleibt eine Identifikation des Lesers mit den Personen.
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3.0 von 5 Sternen
Habe mehr erwartet,
Rezension bezieht sich auf: Ida & Louise. Wie zwei Schwestern die Gestapo überlisteten (Gebundene Ausgabe)
Ida und Louise, zwei englische Schwestern, stehen im Zentrum des Lebensberichts. Nachdem ich den Klappentext gelesen hatte ("Juden zur Emigration aus Deutschland zu verhelfen wird zu ihrer neuen Lebensaufgabe - und die beiden schaffen es bis 1939 unter den abenteuerlichsten Umständen zahlreichen Juden die Ausreise zu ermöglichen."), habe ich mehr erwartet. Allerdings ist es auch schwierig, auf 120 kleinen Seiten (mit grossem Zeilenabstand und einigen Bildern) mehr an Tiefe zu erreichen.Für mich sind die Beweggründe der Schwestern nur schwach ersichtlich und viele Details bleiben unerwähnt oder werden nur kurz angetippt (z. B. die riskanten Grenzübertritte, die Kontaktaufnahme, Enttäuschungen). Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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