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Louise im blauweiß gestreiften Leibchen: Roman [Gebundene Ausgabe]

Mathias Nolte
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

27. Juli 2009
Charlotte Pacou, genannt Charlie, hat das ehemalige Büro eines Privatdetektivs in Berlin gemietet, ohne jede Absicht, sich in diesem Metier zu versuchen. Doch als es an der Tür klopft und plötzlich Daniel Baum vor ihr steht, nimmt sie, ohne genau zu wissen, warum, seinen Auftrag an, nach dem verschwundenen Gemälde "Louise im blauweiß gestreiften Leibchen" zu suchen. Jonas Jabal, der Maler, von dem dieses Porträt seiner Freundin Louise stammt, hat 1959 in Ost-Berlin in der DDR Selbstmord begangen, als junger Mann am Beginn einer vielversprechenden Karriere. Charlie begreift schnell, dass sie ihren Auftrag nur erfüllen kann, wenn sie versteht, was damals geschehen ist. War Louise, das schöne reiche Mädchen aus dem Westen, der Grund, wieso Jonas nicht mehr leben wollte? Eine Liebesgeschichte oder vielleicht auch zwei - traurig, heiter, herzzerreißend, verrückt und schön.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 336 Seiten
  • Verlag: Deuticke im Zsolnay Verlag; Auflage: 3 (27. Juli 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3552061185
  • ISBN-13: 978-3552061187
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,4 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 266.769 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Wann hat man schon einen deutschen Unterhaltungsroman in letzter Zeit gelesen, der leicht ist, aber nicht seicht, der Stil hat statt Pop-Allüre, dessen Figuren Grips haben statt Spatzenhirne. Es scheint so, als hätte Mathias Nolte ein seit den Tagen Vicky Baums fast vergessenes Genre im Alleingang wiederbelebt. (...) Mit großer Eleganz führt Nolte durch seine Geschichte, die auf zwei Zeitebenen spielt, man ist den Figuren nahe, aber rückt ihnen nicht plump auf den Pelz, selbst erotische Szenen gelingen Nolte, was in der deutschen Literatur immer eine Art Hochseilakt darstellt." (Der Spiegel, 14.09.09)

Noltes Louise im blauweißgestreiften Leibchen hat mich ganz hervorragend unterhalten. (Carolin Fischer, Deutschlandradio 6.8.2009)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Mathias Nolte, geboren 1952 in Reinbek bei Hamburg, arbeitete nach einer Buchhändlerlehre als Journalist (u.a. für Bunte, Forbes, Penthouse, Ambiente, Tango, Die Welt, SonntagsBlick) und lebt heute als freier Autor in Berlin und München. Sein erster Roman, "Großkotz", erschien 1984 bei Diogenes.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen es riecht nach Geschichte und Berlin 29. August 2011
Von Christian Döring HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Zwei Liebesgeschichten und die Stadt Berlin hat Mathias Nolte in seinem Buch festgehalten. So wie der Autor nicht nur das Berlin von heute beschreibt, so spielt auch die Liebesgeschichte zwischen Jonas und Louise im Berlin der 50er Jahre eine gewichtige Rolle im Roman.

Der Autor berichtet in zwei Zeitebenen, beschreibt zwei Liebesgeschichten und schafft mit seinem Buch ein zeitloses Kleinod, dass zugleich den dringend nötigen lebendigen Geschichtsunterricht möglich macht.

Gerade für junge Leser sollte dieses Buch äußerst wichtig sein. Man riecht förmlich noch das Berlin von vor dem Mauerbau, seine Unzulänglichkeiten und die Stimmungen der Berliner. Dazu der Kontrast der Gegenwart - all das hat Nolte in einfacher und einprägsamer Sprache niedergeschrieben.

Als jemand der die letzten Jahrzehnte Berlins hautnah miterlebt hat, kann ich nicht sagen was mir in diesem Buch wichtiger war, die beiden Liebesgeschichten oder die tiefe Sehnsucht nach der Stadt Berlin.

Wie Mathias Nolte hier Geschichte verarbeitet und unterhaltsam vermittelt ist meisterhaft!
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von hasewue VINE-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Als Charlotte Pacou, genannt "Charly", auf den Bankier Daniel Baum trifft, verändert diese Begegnung alles.
Daniel Baum erteilt ihr, im Glauben eine Privatdetektivin vor sich zu haben, den Auftrag das Gemälde "Louise im blauweiß gestreiften Leibchen" des 1959 verstorbenen Malers Jonas Jabal zu finden.
Charly begibt sich daraufhin auf eine Reise in die Vergangenheit des ehemaligen Ostberlins und ist immer mehr von Jabals Freundin Louise fasziniert.
Mathias Nolte schreibt in seinem Buch "Louise im blauweiß gestreiften Leibchen" über die Konflikte im ehemaligen Ostberlin, die heutigen Vorurteile und eine Liebe, die über dem allen steht.
In gewohnt wunderschöner und authentischer Sprache erzählt er von der Liebesgeschichte zwischen Louise und Jonas Jabal und deren Auswirkungen auf die Gegenwart und das Leben von Charlotte Pacou.
Die Atmosphäre, die Nolte in seinem Buch schafft ist sehr ruhig, aber auch mitreißend zugleich - wie auch die ganze Handlung.
Wer "Roula Rouge" von ihm gelesen hat, wird in seinem neuen Roman einige Schauplätze und Protagonisten wiedererkennen. Das ist aber nicht weiter wichtig oder notwendig für den Verlauf und für das Verständnis der Handlung.
Mit "Louise im blauweiß gestreiften Leibchen" hat Mathias Nolte wieder einen wunderschönen Roman mit einem unerwarteten Ende zu einem sehr interessanten Thema geschaffen, der sich hinter seinem Vorgänger "Roula Rouge" nicht zu verstecken braucht!

5 von 5 Sternen!
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zwei grandios verwobene Geschichten 23. Juli 2009
Von Mariele
Format:Gebundene Ausgabe
Der Roman von Mathias Nolte war bisher mein absoluter Favorit in diesem Jahr.
Erzählt werden zwei (kunstvoll miteinander verwobene) Liebesgeschichten aus dem Osten (kurz vor dem Mauerbau) und (dem heutigen) Westen Berlins.
Charlotte, die irrtümlich für eine Privatdetektivin gehalten wird (was trotz der Gefahr keineswegs kitschig daherkommt), geht für Daniel Baum auf die Suche nach "Louise", die Jonas Jabal, ein Maler aus Ostberlin zu Beginn der Fünfziger Jahre kurz vor seinem Selbstmord "im blauweiß gestreiften Leibchen" gemalt hat.
Während der Recherchen wird Charlotte von der Geschichte Louises regelrecht in den Bann gezogen. Nolte vermittelt ein detailreiches Bild der historischen Begebenheiten des Prenzlauer Bergs und zeichnet auch die nebensächlichen Charaktere großartig nach. Jeder, der sich im heutigen Westen Berlins etwas auskennt, wird spätestens bei einigen Klischeebeschreibungen Charlottes aus der Jetzt-Zeit schmunzeln müssen. Die Sprache ist angenehm und fließend, die Auflösung der Verbindung ab Mitte des Buches vielleicht vorhersehbar, aber trotzdem sehr lesenswert.
Eigentlich kann man sich gar nicht entscheiden, welche der beiden Liebesgeschichten die schönere ist.
Ein inhaltlich schöne, sprachlich sehr gute Sommerlektüre.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schönes, romantisches und nostalgisches Buch 13. März 2011
Format:Gebundene Ausgabe
Das Buch ist einfach gut. Es versetzt uns in eine Jugend in den 50er Jahren zurück, beschreibt bildlich, hart und zugleich schön die Realität einer DDR-Jugend und ist die Chronik schönder und trauriger Erinnerungen.
Ausserdem erzählt das Buch gleich zwei Liebesgeschichten, die der Louise und ihrem Maler - passioniert aber auch tragisch - und die der Protagonistin und ihrem Auftraggeber, der versucht, Louise in der heutige Zeit zu finden. So ist die Geschichte auch mit etwas Spannung gewürzt.
War sehr begeistert von diesem einfachen aber starken, deutschen Roman.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kurzweilige Ost-West Liebesgeschichte 9. August 2009
Format:Gebundene Ausgabe
Der Privatbankier Daniel Baum sucht das Büro des Privatdetektivs Adam auf. Doch inzwischen hat Charlotte Pacou (Charlie) die Räumlichkeiten angemietet. Obwohl sie keine Ambitionen als Detektivin hat, nimmt sie den Auftrag Baums an ein verschollenes Bild mit dem Namen "Louise im blauweiß gestreiften Leibchen" zu finden. Je mehr Charlie recherchiert, desto mehr wächst ihre Neugier rund um das Schicksal bzw. die Lebensgeschichte von Louise. Nach und nach puzzelt sie die Geschichte des Malers und Schöpfer des Bildes Jonas Jabal und seiner großen Liebe Louise zusammen. Aus einem Internet Eintrag erfährt Charlie, dass Max Noske, Theresa Jabal und die Bierstube Henning im Bötzowviertel sie weiter bringen könnten. Doch Google gibt keine brauchbaren Informationen zu Max Noske oder Theresa Jabal frei. So begibt sich Charlie in die in die Bötzowstraße. Erste Station ist der Knotenpunkt, eine Kneipe von der Charlie vermutet es könnte die Bierstube Henning sein. Sie ist es nicht, doch Karin die Kneipenbesitzerin gibt Charlie erste Anhaltspunkte. Ganz in der Nähe wohnt Mo Mommsen, eine Frau, die in Jonas Jabal seit frühester Kindheit vernarrt war. Nach und nach lüftet Charlie das Geheimnis einer tragischen Liebesgeschichte, die mit dem Selbstmord des Künstlers endete. Das Bild selbst findet Charlie gar nicht so wichtig. Es ist Louises Geschichte, die sie fesselt. Selbst Daniel Baum verliert das Interesse am Gemälde. Stattdessen entwickelt er Gefühle für die Detective.
Ein weiteres wunderbares Buch von Mathias Nolte. Schon Großkopf und Roula Rouge waren faszinieren. Dieses Buch reiht sich nahtlos ein. Die Art und Weise wie Nolte schreibt, ist in meinen Augen einzigartig. Ich freue mich schon auf das Nachfolgewerk.
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Die neuesten Kundenrezensionen
3.0 von 5 Sternen Lesevergnügen
Habe das Buch vor ein paar Tagen erhalten und bin am lesen. Es interessiert mich, ist vielschichtig und in gewisser Weise spannend. Gern lese ich weiter.....
Vor 14 Monaten von Gerda Conradi veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Design-Detail-verliebter Autor...
Dieser Roman, der eine große und eine kleine Liebesgeschichte erzählt, und spannender noch die Recherche nach einem verschollenen Bild, ist sehr unterhaltsam... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Juni 2012 von claudia-aus-grone
5.0 von 5 Sternen Super
Super gut und schnell, wie ich es von amazon.de gewohnt bin. Auch die Verpackung stimmt immer, nicht zu groß und nicht zu klein und gut geschützt.
Veröffentlicht am 9. Januar 2012 von Lynn
4.0 von 5 Sternen Schön erzählt - Ende nicht überraschend
Ein schönes Buch, episch erzählt und gemütlich zu lesen - immer mal wieder ein paar Seiten . Leider ist der Schluss nicht wirklich überraschend. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. März 2011 von Kati Meier
5.0 von 5 Sternen Starke Frauen
Was will man mehr: Starke Frauen, schwache Männer. Zwei hinreißende, in sich verzahnte Liebesgeschichten. Berlin kurz vorm Mauerbau und Berlin von heute. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. Februar 2010 von Rosa Pergola
1.0 von 5 Sternen Belanglose Geschichte, handwerklich schlechte Arbeit
Leider habe ich mich durch die zahlreichen positiven Kritiken zum Kauf dieses Buches verleiten lassen. Nicht nur, dass die reichlich vorhersehbare Geschichte bzw. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. Februar 2010 von Paula F.
2.0 von 5 Sternen Hm...
Ich habe von diesem Buch in einer Zeitschrift gelesen und der Klappentext hörte sich super an. Leider bin ich beim Lesen sehr enttäuscht worden. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. Januar 2010 von A. Eichner
4.0 von 5 Sternen Schönes modernes Märchen
Louise im blauweiß gestreiften Leibchen ist eine von diesen "modernen" Erzählungen. Es ist einfach mal so eine ganz andere Geschichte, wenn man mal keinen Krimi lesen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. Dezember 2009 von H.H.
4.0 von 5 Sternen damals in Berlin...
Diese Geschichte spielt zum einen in Berlin um 1958, Berlin war schon in die verschiedenen Zonen aufgeteilt, aber noch war es möglich, zu reisen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. Dezember 2009 von Petra M.
2.0 von 5 Sternen Rosamunde P. lässt grüßen
Auf Grund der sehr positiven Rezension im Deutschlandradio Kultur bin ich auf das Buch aufmerksam geworden. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Oktober 2009 von R.Wegener
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