Der Privatbankier Daniel Baum sucht das Büro des Privatdetektivs Adam auf. Doch inzwischen hat Charlotte Pacou (Charlie) die Räumlichkeiten angemietet. Obwohl sie keine Ambitionen als Detektivin hat, nimmt sie den Auftrag Baums an ein verschollenes Bild mit dem Namen "Louise im blauweiß gestreiften Leibchen" zu finden. Je mehr Charlie recherchiert, desto mehr wächst ihre Neugier rund um das Schicksal bzw. die Lebensgeschichte von Louise. Nach und nach puzzelt sie die Geschichte des Malers und Schöpfer des Bildes Jonas Jabal und seiner großen Liebe Louise zusammen. Aus einem Internet Eintrag erfährt Charlie, dass Max Noske, Theresa Jabal und die Bierstube Henning im Bötzowviertel sie weiter bringen könnten. Doch Google gibt keine brauchbaren Informationen zu Max Noske oder Theresa Jabal frei. So begibt sich Charlie in die in die Bötzowstraße. Erste Station ist der Knotenpunkt, eine Kneipe von der Charlie vermutet es könnte die Bierstube Henning sein. Sie ist es nicht, doch Karin die Kneipenbesitzerin gibt Charlie erste Anhaltspunkte. Ganz in der Nähe wohnt Mo Mommsen, eine Frau, die in Jonas Jabal seit frühester Kindheit vernarrt war. Nach und nach lüftet Charlie das Geheimnis einer tragischen Liebesgeschichte, die mit dem Selbstmord des Künstlers endete. Das Bild selbst findet Charlie gar nicht so wichtig. Es ist Louises Geschichte, die sie fesselt. Selbst Daniel Baum verliert das Interesse am Gemälde. Stattdessen entwickelt er Gefühle für die Detective.
Ein weiteres wunderbares Buch von Mathias Nolte. Schon Großkopf und Roula Rouge waren faszinieren. Dieses Buch reiht sich nahtlos ein. Die Art und Weise wie Nolte schreibt, ist in meinen Augen einzigartig. Ich freue mich schon auf das Nachfolgewerk.