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Louise Hires a Contract Killer
 
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Louise Hires a Contract Killer

Yolande Moreau , Bouli Lanners , Gustave de Kervern , Benoît Delépine    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Yolande Moreau, Bouli Lanners, Sylvie van Hiel
  • Regisseur(e): Gustave de Kervern, Benoît Delépine
  • Komponist: Gaëtan Roussel
  • Format: Dolby, PAL, Widescreen
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Französisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.66:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Indigo
  • Erscheinungstermin: 26. Februar 2010
  • Produktionsjahr: 2008
  • Spieldauer: 91 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0034AH99S
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 6.829 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

Die Arbeiterinnen in einer Fabrik in der Picardie sind perplex. Sie haben auf Urlaub verzichtet, um ihre Arbeitsplätze zu sichern, und dann stehen sie eines Morgens in der über Nacht leer geräumten Halle. Der Chef hat sich aus dem Staub gemacht. Eine Gruppe von zehn Frauen überlegt, wie sie etwas Neues auf die Beine stellen könnten. Louises Vorschlag, einen Hitman zu engagieren und ihn auf den verschwundenen Boss anzusetzen, gefällt allen. Louise treibt Michel auf, der eigentlich keiner Fliege etwas zu Leide tun kann.

Video.de

Die anarchische und politisch unkorrekte Komödie von Benoit Delépine und Gustave de Kervern, die mit "Aaltra" eine vielbeachtete Visitenkarte hinterlassen hatten, über die skurrile Rache entlassener Fabrikarbeiterinnen ist der passende Film zum Turbo-Kapitalismus. Auf diversen Festivals präsentiert, überzeugt der bitterböse Sozialwestern nicht nur mit seinen giftigen Onelinern. Die Verrücktheit des Inhalts unterstreicht die Form mit schiefen Kamera- und extremen Weitwinkeln. Das kann man den Kunden guten Herzens empfehlen.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Louise und Michel stellen sich diese Frage erst gar nicht, sondern nehmen die Sache gleich selbst in die Hand - auf ihre eigene Weise. Die beiden gehören gleich zu mehreren Randgruppen und versuchen, trotz dieser benachteiligten Ausgangssituation alle Möglichkeiten auszuschöpfen, die sie sehen, um ihre Probleme zu lösen.

Der Film hält neben der ganz offensichtlichen Sozialkritik auch einige andere Lacher bereit. So vermeidet es Louise z.B. tunlichst, Alkohol zu trinken. Und gegen Ende des Films erfährt man auch, warum. Ihre Leseschwäche ist ein weiterer Running Gag.

Ein besonderes Highlight ist neben den wirklich guten und überzeugenden Darstellern übrigens auch die Filmmusik!

Einen Stern Abzug nehme ich aber trotzdem vor, weil mir der Schluss nicht so gut gefallen hat.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Joroka TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Geht so was? Anscheinend, und gar nicht mal so schlecht.
Eine Textilfabrik irgendwo in der Provinz, in der bis auf die Chefs nur Frauen arbeiten, wird über Nacht dicht gemacht. Als die Arbeiterinnen morgens ihre Schicht antreten wollen, ist die komplette Halle schon leer geräumt. Das lässt tatsächlich Mordgedanken gegen 'die da oben' entstehen. Eine Runde von ca. 10 Frauen möchte ihr Abfindungen zusammenschmeißen, um einen Auftragskiller zu engagieren. Die bisher zurückhaltende Louise (wunderbar verkörpert von Yolande Moreau, die mich gerade in "Seraphine" zu begeistern wusste) nimmt die Sache in die Hand und möchte dazu alte Kontakt aus ihrer Haftzeit reanimieren. Mehr oder weniger durch Zufall gerät sie jedoch an Michel, der große Töne spukt, aber erst einmal das Benutzen seiner Waffen erlernen muss. Da lässt er es doch lieber andere machen, zumal er eigentlich gar keinen töten kann. Zunächst schickt er seine todgeweihte Cousine und dann einen unheilbar kranken ehemaligen Auftraggeber ins Rennen. Nur zu dumm, dass im globalen Weltmarkt irgendwie alles miteinander verbunden ist und die wahren Schuldigen nur schwer zu eliminieren sind.....

Das Duo Yolande Moreau und Bouli Lanners lässt die Fetzen fliegen. Dabei ziehen sie von Rachegedanken beseelt in einer klapprigen Kiste durch die Lande. Zwei absolute Underdogs, die die Ausführung eines Auftrages verbindet. Die geschlechtsumwandlerische Verdrehung soll wohl als besonderes Bonbon dienen und läutet gegen Schluss hin sogar noch eine Art glückliches Happyend ein.
Der Humor des kompletten Filmes ist durchaus als bösartig zu bezeichnen. Bis in die Nebenrollen hinein ist er gut besetzt.
Er ist ab 16 freigegeben und das ist auch gut so. In manchen Szenen wird nicht zimperlich mit Blut und Fleischbrocken umgegangen.
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ophelia TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Ein sozialer Western im Frankreich von heute. Hier sind die Netten böse und die Bösen sind Halunken der globalisierten Art.
Die Arbeiterinnen einer französischen Textilfabrik wissen nicht ob sie sich freuen sollen: Der Chef stiftet schicke neue Arbeitskittel. Zur Besänftigung? Trotzdem ein Grund zu feiern. Aber am nächsten Morgen steht plötzlich die ganze Halle leer, das Fabrikequipment ist wohl schon auf dem Containerschiff Richtung Asien unterwegs. Die prollige Frauenarbeitstruppe steht schön doof da. Man trifft sich in der Pizzeria an der Ecke und überlegt beim Bier: Was mit der läppischen Abfindung anfangen? Reichen tuts eh nicht lange. Ne wirklich gute Idee hat keine. Louise, hässlich, grobschlächtig und sozial total verklemmt macht plötzlich einen Vorschlag: "Das reicht für `nen Profi - lasst uns den Boss abknallen!"
Okay....gebongt. Wo treibt man jetzt aber einen Killer auf?
Michel ein paranoider Wachmann vom Wohnwagenplatz, wird angeheuert. Wie professionell und sensibel der Waffenliebhaber ist, wird sich im Laufe des Filmes zeigen. Zitat Michel: "Wenns Euch nicht passt, legt euern Chef doch selber um. Mir reicht`s ich bin doch nicht Robocop."
Und WO, bzw. WER oder WAS ist überhaupt der Boss?

Hier spricht man schon eine verrückte Sprache, rau und ohne Schnörkel, so wie die Darsteller selbst auch durch die Bank wirken. Leichen pflastern bald den Weg auf der Suche nach dem Fabrikchef. Nebenbei wird auch eine seltsam anrührende Geschichte erzählt. Wer sich hinter den Protagonisten verbirgt und wie sie am Ende gar die genitalen Identitäten tauschen, ist ganz unbetont und dezent in den Film hinein gewoben.
Und so wie auch Louise selbst ihren eigenen, ganz speziellen Charme hat (Yolande Moreau ist ein echter Volltreffer), hat ihn auch der Film an sich. Französisch ist "Louise", ja klar, das sieht man an jeder Einstellung und urfranzösische Schauspieler sind es auch allesamt, ansonsten könnte man fast glauben, man wäre in einem Film der Coen-Brüder gelandet.
Man könnte es sich grob so vorstellen: Louis De Funes spielt unter den Coens und darf dabei nie Hektik verbreiten, eine winzige Prise "Leon der Profi" dazu, ein paar Hand voll Anarcho, etwas ArbeiterInnen Kampf und alles schön satt in schwarze Tinte getaucht... - fertig ist die Louise.

ALSO: Die Jagd auf den Boss und wie man dem globalisierten Kapitalismus mit knalliger Schräge begegnet. Wie stand es im Flyer?: "Die schärfste Antwort auf die Finanzkrise. Sehr schwarz und sehr böse." Das Thema des Wirtschaftsliberalismus wird tatsächlich sehr anarchisch dran genommen. Louise, der Film, ist echt brutal, knochentrocken, tabulos, wahnsinnig komisch, ebenso auch seltsam zärtlich und durchaus angemessen politisch korrekt. Zumindest für mich ;-) Ilegale Einwanderer, Krebspatienten und Alte werden nicht nur zur Zielscheibe sondern zu Mitakteuren. Jede Peinlichkeits- oder Geschmacksgrenze wird überschritten. Versprochen! Ich hab mich jedenfalls nicht nur prächtig amüsiert und schlapp gelacht sondern auch mein Quäntchen galligen Magenbitter bekommen. Das brauch ich ab und zu, nach zu viel Süßem.
VORSICHT! Das Lachen könnte empfindlichen Gemütern aber auch ganz furchtbar im Halse stecken bleiben!

Eine ausgesprochene STANDART DVD. Für diesen gesalzenen Preis von (im Feb/10) 18,00 Euro wird etwas wenig geboten: Sprachen: Deutsch (DD 5.1) und Französisch (DD 5.1) Untertitel: Deutsch
Extras: Outtakes (16 min, OHNE Untertitel), Bildergalerie,Trailershow :-(
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Die neuesten Kundenrezensionen
Grauenhaft!
Ich kann gar nicht fassen, dass dieser schreckliche Film so viele gute Bewertungen hat. Ich finde ihn weder witzig noch anregend, sondern geschmacklos und blöde. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von happy4all veröffentlicht
Für Kineasten
Zuerst das positive- tolle Schauspielleistung von Yolande Moreau. Ebenfalls sehr gelungen der Soundtrack und zum Teil sehr interessante Kamera. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Timm veröffentlicht
Louise und das Weichei
Den Vergleich mit Kaurismäki gibt es nur wegen des Titels. Sonst verbindet beide Filme so gut wie nichts. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von zopmar veröffentlicht
gelungene Räuberpistole
Dieser Film ist absolut sehenswert!

Die Charaktere sind skurril, die Handlung ist total abgedreht, manche Szenenfolgen fordern zum spontanen Lachen heraus. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von naurmel veröffentlicht
Tabulose Satire
Zwei unglückliche und vom Pech verfolgte Außenseiter haben nichts mehr zu verlieren und versuchen sich daher als Auftragskiller. Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von sascha w. veröffentlicht
Louise hires a contract killer
Nachdem ich monatelang auf diesen Film gewartet habe und ich ihn nicht im Verleih bekommen konnte, habe ich ihn bei Amazon bestellt. Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von Monneypenny veröffentlicht
Wie steht man am besten seinen Mann, wenn man gar keiner sein will -...
Am allerbesten hat mir die Filmmusik gefallen (hat mich an Plunkett & McLeane erinnert)! Die hat glatte 5 Sterne verdient. Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Alf Herrberg veröffentlicht
Passend zur Wirtschaftskrise
Einfache Bilder,einfache Sprache,aber deutliche Worte und Stimmungen zum Thema Arbeitslosigkeit,Verkauf großer Firmen und dem Thema der Wirtschaftskrise mit HIRE and... Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von M. Florschuetz-Ertin veröffentlicht
Evaaakkkkuuuuiii ääähh evakuieeeeee - Bummmm
Ich hab den Film gerade im Autokino gesehen. Der Wahnsinn. Gottseidank saßen wir nur zu zweit in einem Tondichtem Auto. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. Mai 2010 von L. Jürgen
Viele gute Gags, aber...
...irgendwie fehlte mir der rote Faden in Gustav de Kervern und Benoit Delepines -Louise hires a Contract Killer-. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. März 2010 von Thomas Knackstedt
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