Louis XV - Der Abstieg eines Königs 2011

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Im frühen 18. Jahrhundert folgt dem französischen König Louis XIV, genannt der Sonnenkönig, sein gerade einmal fünfjähriger Urenkel auf den Thron.

Darsteller:
Vinciane Millereau,Stanley Weber
Laufzeit:
1 Stunde, 35 Minuten

Verfügbar auf unterstützten Geräten

Louis XV - Der Abstieg eines Königs

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Details zu diesem Titel

Genre Historienfilm
Regisseur Thierry Binisti
Darsteller Vinciane Millereau, Stanley Weber
Nebendarsteller François Berland, Féodor Atkine, Marina Cristalle
Studio CLA GmbH
Altersfreigabe Freigegeben ab 12 Jahren
Verleihrechte 48 Stunden Nutzungszeitraum. Details
Rechte nach dem Kauf Sofort streamen und auf zwei Geräte herunterladen Details
Format Amazon Instant Video (Streaming und digitaler Download)

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Johann v.E. am 13. Oktober 2012
Format: DVD
Die ersten zehn Minuten des Films verstören in ihrer getragenen Langsamkeit, in ihrer fast schulbuchhaften Bravheit, in der Minister nicht nur Fragen, sondern eben auch Geschichtsthesen vortragen. Dies wird sich auch nach 90 Minuten nicht geändert haben. Was aber nach und nach bei mir eingesetzt hat, ist eine Art Gewöhnung an den Erzählstil, an die seltsam kühle Langsamkeit der Inszenierung. Unbedingt empfiehlt es sich, den Film im französischen Original mit Untertiteln zu schauen, so ergänzen sich elegantdistantierte Sprache und die ebenso gehaltene Mise en Scene.

Wirklich bemerkenswert sind die Ausstattung und die prächtigen Kostüme an Originalschauplätzen in Versailles, die durchaus mit dem unendlich viel größerem Budget von Sophia Coppolas "Marie Antoinette" mithalten können. Hier ist Frankreich und sein Bourbonenkönigtum durchaus von Zeit zu Zeit in all seiner goldenen Verzweiflung und Leere zu erleben.

Stanley Weber, zu seiner Zeit noch unbekanntes Calvin Klein Modell, macht seine Sache durchaus gut, kann aber in emotional intensiven Szenen den Bildschirm nicht immer wirklich füllen.

Alles in allem ein sehenswerter Fernsehfilm, auf einzulassen sich durchaus intellektuell, wenn auch weniger emotional lohnt.
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Sandra Wiegratz (Media-Mania) TOP 1000 REZENSENT am 9. März 2012
Format: Blu-ray
Dem für das französische Fernsehen produzierten Historienfilm kann man eines nicht nachsagen: dass er schlecht gemacht wäre. Gedreht am Originalschauplatz in Versailles, ausgestattet mit opulenten Kulissen und Kostümen, und auch die Schauspieler füllen ihre Rollen gut aus. Es gibt keinen Mangel bei der Synchronisation, dem Bild oder dem Ton. Und doch fehlt diesem TV-Film etwas - er hält den Zuschauer leider nicht vor dem Bildschirm, da es an Spannung und Tiefe fehlt. Alle Charaktere bleiben fremd, selbst der tragische Louis XV erregt zwar Mitleid, bleibt einem aber dann doch recht gleichgültig. Insgesamt wirkt der Film eher wie eine Dokumentation, als solche wäre er mit einigen Änderungen sicher auch besser angekommen. So handelt es sich aber leider eher um einen Spielfilm, der aneinandergereiht und von einer Sprecherin begleitet, Szene um Szene in Ludwigs Leben zeigt. Selbst die Liebesszenen bleiben irgendwie unerotisch, der Zuschauer bleibt völlig unbeteiligt.

Trotzdem ist dieser Historien-Film nicht schlecht, nur sollte der interessierte Zuschauer mit den richtigen Erwartungen an ihn herangehen. Da leider auf dem Cover der Blu-ray kein einziges Wort zum Inhalt steht und nicht auf den hohen dokumentarischen Charakter eingegangen wird, kann die Enttäuschung groß sein. Vielleicht teilt man sich den Film einfach in drei oder vier Häppchen ein, dann sind die 91 Minuten auch in einer Woche zu schaffen.

Nach dem Ende des Films ist die Freude erst groß, wenn das über 50-minütige Making Of entdeckt wird. Dann aber stellt sich heraus, dass es nur im französischen Original enthalten und nicht untertitelt ist.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Pfullinger am 20. Dezember 2011
Format: DVD Verifizierter Kauf
Wer historische Filme mag, verzeiht Handlungen, die sich historisch tatsächlich etwas anders abgespielt haben.
Wir haben den Film genossen, zumal er an interessanten Plätzen in Frankreich gedreht wurde.
Empfehlenswert ist, sich vorher mit den geschichtlichen Ereignissen auseinanderzusetzen.
Die Schauspieler beeindrucken mit ihrem Können.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Mrs. Monk am 30. November 2013
Format: DVD Verifizierter Kauf
Durch andere Kundenrezensionen bereits "vorgewarnt", wusste ich, dass mich kein spannender Unterhaltungsfilm erwarten würde, sondern ein eher dokumentarisches Werk. So nahm ich mir die Zeit, mich auf die Melancholie des Films einzulassen.

In der Tat handelt es sich um eine Art filmische Biografie, die den Bogen spannt von der Jugend bis zum Tod des Königs. Leider fallen dabei zwei Schwachpunkte auf. Zum einen sind für eine Biografie, also ein dokumentarisches Werk, zu viele historische Fehler enthalten. Zum anderen gelingt es dem Film nicht, dem Zuschauer die Person und Persönlichkeit Ludwigs XV. menschlich wirklich nahe zu bringen.

Für die historischen Fehler einige Beispiele, das Attentat von Damiens betreffend: Im Film findet es am hellichten Tag statt, in Wahrheit war es abends, bei Mondlicht und Fackelschein. Madame de Pompadour sitzt im Film am Bett des verletzten Königs, in Wahrheit wurde sie tagelang nicht vorgelassen. Im Film heißt es, der Attentäter musste von vier Pferden zerrissen werden, um sein Leben zu beenden - stimmt nicht, es gelang den Pferden auch nach stundenlangem Ziehen und Zerren nicht, so dass die Vierteilung schließlich durch die Axt des Henkers eingeleitet wurde. Alle diese Fakten sind durch Quellen gut belegt.
Warum hat man sich nun bei der Schaffung dieses Films nicht daran gehalten? Die Hinrichtung korrekt zu schildern, wäre ein Leichtes gewesen. Die Marquise de Pompadour hätte höchst dramatisch um ihre Zukunft bangen können, und ein Attentat bei Fackelschein sieht im Film weitaus dramatischer aus als bei Tageslicht. Warum also diese offensichtlichen Fehler? Das Vertrauen in den historischen Gehalt des Films wird durch solche Patzer leider arg gemindert.
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