Pressestimmen
»Louis Malle war mit einem fast instinkthaften Fluchtreflex ausgestattet. Immer, wenn etwas erreicht war, wurde es nicht festgehalten, sondern geflohen. Kontinuierliche Rastlosigkeit geistert durch die Zeilen dieser Interviews. Die Geschichte dieser Fluchten hat Philip French in diesem Buch aufgezeichnet. […] Der Wert dieses sehr umfangreichen, fast immer gut kommentierten Interview-Buches tritt vor allem dann zu Tage, wenn Malles Freund an Kontroversen erinnert, deren Gegenstand nach wie vor aktuell ist.« Hanns Zischler, FAZ »Ein Buch, das jeder, der sich für Literatur zum Film und Kino interessiert, in seiner Bibliothek haben sollte.« The Observer "... Im Buch sind ernste, mal leichte, mal schwermütige Gespräche aufgezeichnet, kein oberflächliches Abfragen und in den Antworten entfaltet sich erneut und immer wieder der unwiderstehliche Charme desLouis Malle....Ein ganz und gar herausragendes, intensives Buch, das informiert und fast nebenbei sehr klug analysiert. LOUIS MALLE ÜBER LOUIS MALLE ist eine Wohltat der Filmliteratur Marianne Mielke, Info-Radio, Red. Kultur, 19.7.99
Kurzbeschreibung
Seit den 50er Jahren bis zu seinem Tod 1995 war Louis Malle einer der vielseitigsten und erfolgreichsten europäischen Filmregisseure. In Frankreich entstanden Filme wie "Fahrstuhl zum Schafott", "Zazie", "Das Irrlicht" und "Aufwiedersehen, Kinder"; in den USA "Atlantic City", "Mein Essen mit Andre" und "Wanja - 42ste Straße". In diesem sehr persönlichen und umfassenden Buch beschreibnt Malle seine Entwicklung als Künstler; seine Leidenschaft für Jazzmusik, seine Arbeit mit Schauspielern wie Jeanne Moreau und Burt Lancaster; die scharfen Kontroversen, ausgelöst durch Filme, in denen er sich mit Prostitution, Inzest und Kollaboration während des Zweiten Weltkrieges in Frankreich auseinandersetzte; die für ihn sehr wichtige Zeit der Dreharbeiten von "Calcutta" in Indien und seine Entscheidung, in den 70er Jahren in die USA zu gehen. Grundlage des Buches bildet eine Reihe von Gesprächen in den Jahren von 1990 bis 1992 zwischen Louis Malle und Phillip French,einem der angesehendsten Filmkritiker Großbritanniens, der damit ein einmaliges Dokument über Louis Malle vorlegt.