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Lou Reed's Berlin (OmU)
 
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Lou Reed's Berlin (OmU)

Fernando Saunders , Sharon Jones , Julian Schnabel    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Fernando Saunders, Sharon Jones
  • Regisseur(e): Julian Schnabel
  • Komponist: Lou Reed
  • Format: PAL, Surround Sound
  • Sprache: Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: STUDIOCANAL
  • Erscheinungstermin: 25. Juli 2008
  • Produktionsjahr: 2007
  • Spieldauer: 78 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B001AC6SNA
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 21.087 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Movieman.de

Lou Reeds Berlin ist ein anderes, als wir es kennen. In seinem 1973 aufgenommenen Konzeptalbum wird die Stadt zu einer Metapher für einen Abgrund aus Drogen und Gewalt. Mitnichten ähneln dabei die Songs seinem Erfolgshit "Walk on the Wild Side". Sich einer so schwierigen Arbeit filmisch zu widmen, das forderte den Maler und Regisseur Julian Schnabel heraus, der jüngst erst mit "Schmetterling und Taucherglocke" einen großen Erfolg verzeichnen durfte. Dem Zuschauer bietet sich mit "Lou Reed´s Berlin" ein schroffer Konzertfilm, der nicht unbedingt eingängig, sondern eher rau und unnahbar wirkt. Damit hat Schnabel den Geist der Musik und der Zeit, in der sie entstand, ästhetisch durchaus griffig eingefangen. Wir sehen einen deutlich gealterten Reed auf der Bühne des St. Ann's Warehouse in Brooklyn, New York. Hinter ihm laufen Projektionen, die in erster Linie die Schauspielerin Emmanuelle Seigner, die zuletzt ebenfalls in "Schmetterling und Taucherglocke" mitwirkte, zeigen. Es wird nicht viel erklärt, es wird nicht viel Publikum gezeigt, in erster Linie haben wir es mit der eigentümlichen Musik Reeds zu tun, die sich von schroffen Bildern begleitet und einem hervorragenden Musikensemble umgesetzt sieht. Fazit Für Liebhaber ein Leckerbissen, für alle anderen eher schwere Kost.

Moviemans Kommentar zur DVD: Das eigenwillige, durch zahlreiche Überblendungen geprägte Bild der DVD zeigt den Musiker mit seiner Band auf einer warm ausgeleuchteten, von Projektionen überfluteten Bühne. Wirklich zur Ruhe vermag dabei das Auge des Betrachters aber nicht zu kommen, denn die schwammigen Projektionen, die auf einem gemusterten Vorhang erscheinen, und auch die Fahrten über die Instrumente und die Musiker wirken eher unruhig und wackelig (00:12:17). Hin und wieder finden sich recht plastische Schärfezeichnungen, die Gesichtsfalten (00:36:52) oder einzelne Gitarrensaiten (00:09:42) offen legen. Rauschen und Klötzchenbildung bleiben nicht aus, aber um eine klare Sicht geht es im ästhetischen Konzept Schnabels nun mal auch nicht. Sowohl die Stimme Reeds als auch die einzelnen Instrumente werden schön über die Front verteilt, Publikumsapplaus kommt stets, Atmosphäre schaffend, von hinten (00:01:38), leider bleiben die restlichen Signale meist im vorderen Raumteil hängen. Die Extras beinhalten bedauerlicherweise nur den Trailer zum Film, gerne hätte man mehr über Schnabels Konzept oder Reeds Meinung dazu erfahren. --movieman.de

Produktbeschreibungen

Als Lou Reed 1973 sein Album "Berlin" veröffentlichte, waren Kritiker und Publikum gleichermaßen entsetzt. Zu stark war der Kontrast der düster depressiven Songs zum Vorgängeralbum "Transformer" mit der unbeschwert lakonischen Hitsingle "Walk on the Wild Side". Das Album wurde ein gigantischer Flop! Heute gilt es als Meisterwerk und eines der besten Lou-Reed-Werke überhaupt. Über 30 Jahre nach der Uraufführung brachte der Rockpoet sein Konzeptalbum erneut auf die Bühne und erntete Stürme der Begeisterung. Der Künstler und Regisseur Julian Schnabel hat das "Revival" von "Berlin" im Laufe von fünf Abenden im St. Ann′s Warehouse in Brooklyn beeindruckend in

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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
! 10. Oktober 2009
Von preserva
Format:DVD
...ich kann meine beiden Rezensenten-Vorgänger ehrlich gesagt nicht im geringsten verstehen. Das ist nun wirklich ein ganz großes Werk! O.k., die filmische Umsetzung ist eigenwillig. Aber das passt zu diesem Album. "Berlin" ist nun auch mein Lieblings-Album von Lou Reed. Und diese musikalische Umsetzumg steht dem von mir seit 25 Jahren geliebtem Original in Nichts nach. Lou - und da muss ich nun meinem direkten Vorgänger am vehementesten widersprechen - ist seit den Anfang 90er "New York"- Zeiten auf dem Höhepunkt seines Schaffens. Ich finde tatsächlich alles nach "Berlin" (1973) bis "New York" (1989) vernachlässigenswert. Aber gerade in den letzten 20 Jahren hat Lou sein Ding perfektioniert. Ich habe Lou Reed nun schon sehr lamge nicht mehr live gesehen und finde, dass in diesem Film der Einsatz seines Gesangs/der Sprache mit der Genauigkeit einer sehr guten Theater-Inszenierung kommt. So präzise kann es sonst nur noch Bob Dylan auf seinem großartigen Spätwerk. Und musikalisch ist das ganze Ding (sowohl von Lou Reed als auch von seinem eklektischen Ensemble von GAstmusikern) ein Hammer! Volle Punktzahl.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Schon beim ersten Mal hat mich die Performance begeistert. Aufgrund einiger schlechten Kritiken hier habe Ich einen so tollen Abend nicht erwartet. Die Bühnenshow reduziert sich abgedehen von den Musikern auf einen Hintergrund-Videofilm, der wohl die Erinnerung des Protagonisten bzw. das Verhältnis zu Caroline (toll gespielt von Emanuelle Seigner) sein soll. Dann noch ein kleiner Kinderchor sowie einen echt großartigen Solisten und fertig ist ein sehr schönes Live-Set. Mehr Drumherum würde auch gar nicht zu Lou Reed passen.
Ich muss zugeben, Ich kenne das Original-Album nicht - mein Lou Reed-Archiv beschränkt sich lediglich auf "Transformer" und "New York" - aber Ich denke, es wird demnächst eine weitere Scheibe - benannt nach einer deutschen Hauptstadt - hiunzukommen.
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7 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Enttäuschend...... 10. Oktober 2008
Format:DVD
BERLIN ist für mich nicht nur das beste Album von Lou Reed, sondern seit über 30 Jahren eine meiner Lieblingsplatten überhaupt, - eine der berühmten '10 Platten für die Insel'. Vom genialen Bob Ezrin meisterhaft produziert, würde ich mich nicht scheuen, sie als Meisterwerk zu bezeichnen. Auf dem ebenfalls 1973 erschienenen Live Album '"Rock'''n Roll Animal"' gibt es zwar bereits von drei Berlin-Stücken Live Interpretationen, (die durchaus anhörbar sind) aber nun wurde das Gesamtwerk '"Berlin"' erstmals vollständig live aufgeführt, nur - SO hätte man sich es sparen können. Die Band macht Ihre Sache ordentlich, aber schon der Teenagerchor wackelt wie ein Lämmerschwanz. Die Gastmusiker, die dem orchestralen, bzw. BigBandcharakter auf die Sprünge helfen sollen, wirken unprobiert und unmotiviert (fand die Aufzeichnung womöglich am 1. Abend statt?) und der im Gegensatz dazu etwas überambitioniert herumhampelnde Dirigent dagegen etwas lächerlich. Es ist schon komisch, bei Film und Malerei wird des öfteren von irgendwelchen Jugendsünden gesprochen, bei Rockmusikern häufen sich in den letzten Jahren die '"Alterssünden"' und die sind um ein Vielfaches schlimmer! Plötzlich treten sie (gerne mit Orchester) in irgendwelchen Philharmonien auf, und wollen der Nachwelt kurz vor ihrem Abgang noch was 'Epochales' hinterlassen. Meistens geht''s schief. Lou Red ist zwar nie ein großartiger Sänger gewesen, aber seine Interpretation war immer ausgesprochen eigen und originell. Hier ist er einfach nur grottenschlecht. Weder tonal noch rhythmisch trifft er die Töne, - nicht mal als Sprechgesang würde ich das durchgehen lassen. Was war los? Hat er'''s verlernt? War ihm mal wieder alles egal? Schlechtes Monitoring/Taubheit? Oder wollte er mit Gewalt jede Note anders interpretieren als in den 70ern? Keine Ahnung. Das Ergebnis liegt jedenfalls irgendwo zwischen Unfähigkeit und Lustlosigkeit. Später auch mal gelegentlich sentimental, was ebenfalls weh tut. Schon die Tatsache, dass er im Trailer nicht eine Sekunde zu sehen ist, sollte einem zu denken geben! Seine Gitarre ist die meiste Zeit nur Staffage, (damit er was zum Festhalten hat) - eher peinlich. Übrig bleibt ein Konzertdokument, das die Welt nicht braucht. Bonusmaterial - Fehlanzeige. Bei den vollmundigen Worten auf dem Cover , wundert man sich erst noch über das Fehlen eines "'Making of"', - aber nachdem das ganze Konzert wirkt, als wäre es kurzfristig und halbherzig vorbereitet worden, erwartet man das natürlich nicht mehr. Den einzigen Stern bekommt ein mir bis dato unbekannter Antony, der meistens als Backgroundsänger fungiert, aber bei der Zugabe '"Candy says"' etwas ins Rampenlicht tritt, und eine der eigenwilligsten und anrührendsten Gesangseinlagen abliefert, die ich seit Jahren gehört habe. Ansonsten: Lieber das Originalalbum anhören! Immer und immer wieder''....
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