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Lulu
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Bereitgestellt von den Künstlern oder deren Vertretern.
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Biografie
Ein paar schöne Songzeilen zu schreiben, das bedeute für ihn Glück, sagte Lou Reed einmal. Der Rock-Poet, der am 2. März 1942 in New York das Licht der Welt erblickte, hat das Rock’n‘Roll-Vokabular dramatisch erweitert: Der Mann, der als Student Literaten wie Allen Ginsberg, William S. Burroughs und Delmore Schwartz bewunderte, hat das lange „verbotene“ Territorium aller Spielarten des Sex, den Drogenkonsum, die Dekadenz, Travestie, Homosexualität und Todessehnsucht in die Musik gebracht. Realistisch und ungeschminkt. Seine Erfolgsgeschichte begann bei der Kult-Band Velvet Underground in den… Lesen Sie mehr
Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.
Ein paar schöne Songzeilen zu schreiben, das bedeute für ihn Glück, sagte Lou Reed einmal. Der Rock-Poet, der am 2. März 1942 in New York das Licht der Welt erblickte, hat das Rock’n‘Roll-Vokabular dramatisch erweitert: Der Mann, der als Student Literaten wie Allen Ginsberg, William S. Burroughs und Delmore Schwartz bewunderte, hat das lange „verbotene“ Territorium aller Spielarten des Sex, den Drogenkonsum, die Dekadenz, Travestie, Homosexualität und Todessehnsucht in die Musik gebracht. Realistisch und ungeschminkt. Seine Erfolgsgeschichte begann bei der Kult-Band Velvet Underground in den 60ern. Seine Lyrics waren für damalige Verhältnisse extrem freizügig. Und die Band mit dem Sänger und Songwriter Lou Reed sicherte sich in dieser Zeit den Status, zu den größten Rock-Visionären zu gehören. Reed verließ die Band 1970 nach den Aufnahmen zu deren vierten Album „Loaded“, um als Solist weiterzuarbeiten. Von seiner früheren Band Velvet Underground entdeckt man auf Lou Reeds folgenden Meisterwerken nur selten eine akustische Spur. Dafür gilt es, die filigrane Vielschichtigkeit des charismatischen Singer/Songwriters in seinen außerordentlichen Songs ohne Vorurteil zu entdecken - was einem angesichts so vieler herausragender Tracks überhaupt nicht schwer fällt. Einzig die Auswahl von exemplarischen Arbeiten Reeds ist bei seinem bisherigen Lebenswerk von 20 Studio- und zehn Live-Alben gewiss nicht einfach. Seine zweite, von David Bowie und Mick Ronson produzierte LP „Transformer“ (1972) begeistert vor allem mit den fabelhaften Songs „Walk On The Wild Side“ und „Perfect Day“. Lou Reed-Neulingen sei das 1976 veröffentlichte Album „Coney Island Baby“ ans Herz gelegt, das ein hervorragender Einstieg in die Welt der New Yorker Rock-Ikone ist. Mit dieser Produktion, die bis auf Platz 41 der US-Charts stieg, etablierte er einen wärmeren Sound als auf den Vorgänger-Longplays. Formidable Songs wie „Crazy Feeling“, „She's My Best Friend“ und „Coney Island Baby“ wiesen ihn sogar als ausgezeichneten Writer von Lovesongs aus. Lou Reed, der seit 2008 in dritter Ehe mit der Performance-Künstlerin Laurie Anderson verheiratet ist, ist nach wie vor der streitbare und unangepasste Künstler, als den ihn die Welt schon zu Velvet-Underground-Zeiten kennenlernte. Seine ironische Schlagfertigkeit in Interviews ist bei Journalisten, die er grundsätzlich nicht ausstehen kann, gefürchtet.
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