Lotta aus der Krachmacherstraße ist eine der späten Heldinnen aus Astrid Lindgrens Erzähl-Kosmos.
Die Geschichten aus der Krachmacherstraße erschienen erstmals, als Pippi, Michel und Co. bereits Kinderzimmer-Kultstatus genossen.
Aber da Lotta, Mia-Maria und Jonas eben so typische Lindgren-Kinder sind, gehören auch die Bücher rund um die Familie Nyman inzwischen zu den Schätzen, die man Kindern nicht vorenthalten sollte!
Dieses wunderschöne Weihnachtsbilderbuch ist zudem ein optimaler Einstieg: Denn es lässt sich schon Dreijährigen vorlesen und die schönen Ilon Wikland-Illustrationen regen zum Betrachten und Erzählen an.
Es sind nur noch wenige Tage bis zum Heiligen Abend und Lotta staunt darüber, das sie ja eigentlich alles kann! Beim Skifahren mit dem Po wedeln, einen Stollen zu Tante Berg bringen und ihrem Teddy - der in Wahrheit ein rosafarbenes Stoffschwein ist - die weite Welt zeigen, sprich die Krugmacherstraße, die von Lottas Papa in Krachmacherstraße umgetauft wurde.
Als sie jedoch zum Mittagessen heim kommt, sitzen alle betrübt am Tisch. Der Vater hat keinen Weihnachtsbaum mehr bekommen. Überall sind die Bäume ausverkauft. Jonas und Mia-Maria weinen, nur Lotta hat dazu keine Zeit. Denn sie muss für Tante Berg an der Tankstelle noch eine Zeitschrift kaufen. Und für sich ein paar Bonbons. Aber dann geschieht etwas, was auch dem Rest der Familie zeigt, das Lotta wirklich (fast) alles kann...
Astrid Lindgrens Leitmotiv, der unverbrüchliche Glaube in die ureigene Kraft und Stärke von Kindern, zieht sich auch durch dieses wunderschöne Bilderbuch:
Nicht nur zur Weihnachtszeit ein altersloses Vergnügen!