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Lost Where I Belong

Andreya Triana, Andreya Triana Audio CD
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 15,02 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Lost Where I Belong + Black Sands + Days to Come (Standard)
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Produktinformation

  • Audio CD (27. August 2010)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Ninja Tune (rough trade)
  • ASIN: B003HIDJNC
  • Weitere Ausgaben: Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 14.740 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. Draw The Stars
2. Lost Where I Belong
3. A Town Called Obsolete
4. Darker Than Blue
5. Daydreamers
6. Far Closer
7. Something In The Silence
8. Up In Fire
9. X

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Soulsängerinnern gibt es wie Sand am Meer. Überall im Land, überall in der Welt gibt es Frauen die klingen wollen wie Alicia Keys oder Rihanna, wie Aretha Franklin oder Fontella Bass, wie Diana Ross, sogar wie Amy Winehouse oder Duffy. Wenige haben aber den Mut - oder die Stimme - so zu klingen wie sie selbst. Der Titel von Andreya Triana's Debütalbum deutet zwar an, dass sie nicht genau wüsste wo sie herkommt oder wo sie hin möchte, aber das ist weit von der Wahrheit entfernt. Ob nun mit Flying Lotus, Theo Parrish, Mr. Scruff oder Bonobo, Triana blieb immer sie selbst und einzig sie selbst. Ihrer Verweigerung zur Anpassung hat sie zu verdanken, dass der Weg zu ihrem Debütalbum nicht so leicht war, wie sie sich diesen vielleicht vorgestellt hat. Sie arbeitete als Bedienung in einer Sushi Bar, einem Geschäft für Hörgeräte und packte Umschläge. Aber sie machte immer weiter mit ihrer musikalischen Reise, einer Reise, die "Lost Where I Belong" dokumentiert. Über den Titel des Albums sagt sie: "Es handelt sich um das Gefühl, sich verloren vorzukommen obwohl man weiß, welchen Weg man im Leben nehmen sollte. Außerdem handelt es davon, weiterhin das Gesicht zu wahren." Dass Triana ihr Gesicht wahrte wurde belohnt als sie Simon Green aka Bonobo traf. Er fragte nicht nur, ob sie auf seinem Album "Black Sands" mitmachen möchte, sondern wollte auch ihr Album produzieren.

Die Beiden stellten den Sound ihrer Songs in Simon's Studio in East-London zusammen, arbeiteten mit Live-Musikern und beide spielten und benutzten Samples verschiedener Songs, um sie zu einem Stück Soul-Musik zusammenzufügen, das gleichermaßen zeitlos klassisch und absolut zeitgenössisch klingt. Vom dem sehnsüchtigen, Marimba-geführten "Draw The Stars" (wo man beinahe die Sternenbilder über dem eigenen Kopf spürt) über das epische Gebilde des Titeltracks, der merkwürdigen Rummelplatz-Benommenheit von "Daydreamers", dem relaxten Funk von "Up In Fire" oder der Stille des Schlusslichts "X" - "Lost Where I Belong" bietet eine tolle Stimme, fantastisches Songwriting und eine hervorragende Produktion. Es ist eine scheinbar mühelose Kombination, die das Ergebnis von harter Arbeit, Glaube, Selbstvertrauen und Konzentration ist. Es ist ein Testament von Triana's Fähigkeiten und Talenten, dass wir den Geschichten um Sorgen lauschen können und in ihnen einzig Schönheit, Emotion und vor allem Soul finden.

Produktbeschreibungen

Lost Where I Belong

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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein echtes Juwel 17. März 2012
Format:Audio CD|Von Amazon bestätigter Kauf
Soulmusik aus dem Hause Ninja Tune. Daß die Kombination Simon Green alias BONOBO und Andreya Triana zu ganz wunderbaren Resultaten führt, konnte man schon auf Bonobos geschniegeltem "Black Sands" hören. Und für "Lost Where I Belong" haben diese zwei Freunde und Kupferstecher die Rezeptur, aus der Perlen wie "Stay The Same" entstanden sind, ein wenig modifiziert, sprich: Trianas federleicht jedes Intervall nehmende Stimme in den Mittelpunkt gestellt und in der Produktion noch mehr auf handgemacht klingende Sounds gesetzt, so daß das Album ein angenehmes Old-school-feeling verbreitet, ohne irgendwie "retro" zu sein (DAS kann eh keiner besser als die Kollegen von DAPTONE). Die Arrangements sind wunderbar luftig, man nehme nur mal das Titelstück: Ein staubtrockener, laid-backer Rim-Funk-Groove, der Baß spielt rhythmisch akzentuierte Grundtöne und FINKs Finn Greenall begleitet mit sparsamem Akkordspiel. Mehr braucht es nicht, und Andreya Triana hat ohne Ende Platz, sich gesanglich auszubreiten. Und es gelingt ihr mühelos, diesen Raum zu füllen, ohne daß sie viel "macht". Da wo bekanntere Sängerinnen in jeder Hinsicht auf die Tonne hauen, indem sie ohne Ende rumröhren und ostentative "Nimm mich, Erwin!"-Sexiness unters Volk schleudern, setzt Triana auf Echtheit und eine gewisse Eleganz, die aber nie ins SADE-mäßig Lackmöbel-hafte abrutscht. Ihr Habitus ist introvertierter und unaufdringlicher, was zur eher nachdenklichen, stellenweise beinah etwas düsteren, mindestens aber melancholischen Stimmung eigentlich aller Songs paßt. Solche Atmosphären sind durchaus typisch für eine ganze Reihe ähnlich operierender Ninja Tune-Acts, und "Lost Where I Belong" paßt da wirklich gut zwischen. "So I will sing you a song/That I know that I can lean on/Because I'm lost where I belong" singt Andreya Triana, die Verlassene, die Sehnsüchtige vielleicht. Die Resignierte aber nicht. Ihr Gesang transportiert eine Haltung, die trotz aller Trauer selbstbewußt ist, stolz und schön. Leidensfähigkeit ja, Selbstaufgabe nein. Das ist Soul, und Andreya Triana hat tonnenweise davon. Am schönsten strahlt ihr Schmerz wahrscheinlich in "Daydreamers", einer langsamen Ballade, die die Bezeichnung "Torch Song" wahrlich verdient: "Daydreamers/And even though we try/Daydreamers/A snapshot of light/But it won't capture us." Das klingt endgültig und abschließend, aber schon im darauf folgenden "Far Closer" wird der Verflossene (oder ein anderer Verflossener?) stilvoll gedisst: "The love you gave me/On a silver spoon/Served me well and darling now I am full/I need something sweeter" - dazu drücken im Refrain die Streicher fast Philly-esk auf die Tube, aber Triana bleibt cool, sie behält es im Griff, sie verliert nicht die Kontrolle, und der Song endet mit einem mehrfach wiederholten "I'm thinking about it".
Mit "Up In Fire" gibt's dann zum Ende des mit etwas über 37 Minuten angenehm kurzen Albums nochmal so einen unverschämt lässigen, spartanisch synkopierten Groover mit minimalistischen Bläsern, und das abschließende "X" läßt ein letztes Mal die Schönheit der Trauer leuchten. Simon Green zupft eine akustische Gitarre, dazu ein Cello, ein Kontrabaß und Trianas fast gebrochen klingender Gesang. Noch ein Torch Song. Danach kann nichts mehr kommen.
"Lost Where I Belong" ist ein großes Soul-Album voller musikalischer Distinguiertheit und emotionaler Aufrichtigkeit. Keine leichte, austauschbare Pop-Kost (dabei jederzeit sehr gut hörbar!), sondern tatsächlich eine sehr persönliche Platte, was sich auch im kongenialen Cover-Layout niederschlägt: Handlettering, viel weißes Papier und grobkörnige, leicht verwischte Fotos. Ein echtes Juwel.
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5.0 von 5 Sternen Tolles Geschenk geworden 11. Dezember 2012
Von Ambuli
Format:Vinyl|Von Amazon bestätigter Kauf
Einfach eine wundervolle Stimme, super zum Entspannen und genießen...man kann sich nicht satt hören! Ich habe es verschenkt und es ist super angekommen!
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5.0 von 5 Sternen Schlicht grandios. 10. März 2012
Von Hochofen
Format:Vinyl
Ein tolles Album. Unfassbar sicheres Gespür für das Songwriting, eine atmosphärisch dichte, nichts zu wünschen übrig lassende (und dabei durchaus audiophile) Produktion, eine fesselnde, in den Bann ziehende Stimme, mal grooved es lässig -mal plätschert's auf's Angenehmste "soulig-folkig" aus den Lautsprechern, nie langweilig, bei mehrmaligem Hören immer zugänglichere Melodiebögen, Sounds und Texte...ich bin fasziniert, betört und hingerissen -bitte, bitte: mehr davon!
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