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Lost in Translation
 
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Lost in Translation

Bill Murray , Scarlett Johansson , Sofia Coppola    Freigegeben ab 6 Jahren   DVD
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (234 Kundenrezensionen)
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Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Wie in einem angenehmen Traum umgibt Sofia Coppolas Lost in Translation den Zuschauer mit einer Aura aus fantastischem Licht, stimmungsvoller Geräuschkulisse, faszinierender Liebe und einem Gefühl von Déjà-Vu, selbst wenn man noch nie jene neonbeleuchtete Version von Tokio besucht hat.

Genauso ergeht es auch Bob Harris. Der etwa 50-jährige Schauspieler hat einen lukrativen Vertrag für eine Whiskey-Werbekampagne unterschrieben, anstatt etwas Gutes für seine Karriere oder seine weit von ihm entfernte Familie zu tun. Nachdem er Probleme mit dem Jetlag und seinem japanisch sprechenden Regisseur hat und sich in der Großstadt nicht zurechtfindet, freundet er sich mit der 25-jährigen verheirateten, aber unter Liebeskummer leidenden Charlotte an, die mit enormer Gelassenheit von der 18-jährigen Scarlett Johansson verkörpert wird. Selbst bevor sie von ihrem Ehemann, einem Fotografen, beinahe verlassen wird, fühlt sie sich ebenso wie Harris verloren, wobei ihr zudem noch ihre Jugend im Wege steht.

Wie Charlotte und Bill ihre Seelenverwandtschaft entdecken wird man als Zuschauer noch über Jahre hinweg in Erinnerung behalten. Der Film unter der Regie von Sofia Coppola (The Virgin Suicides) besticht mehr durch seine Atmosphäre als das Drehbuch: Wir wirbeln durch Tokioter Partys, Karaoke-Bars und das seltsame Nachtleben, bis wir immer in dem unmöglich edlen Hotel landen, wo die beiden abgestiegen sind. Die Anflüge bittersüßer Einsamkeit von Bill und Charlotte werden klug und romantisch behandelt, aber anders als in modernen Filmen aus Hollywoodstudios handelt es sich hierbei nicht um eine Hals-über-Kopf-Liebesromanze.

Sicher und beständig endet der Film in einem viel diskutierten Schlussakkord, der manche vielleicht ein wenig vor den Kopf stoßen wird, aber dennoch jene Filmliebhaber, die schon immer "Paris im Herzen trugen", mit einer neuen cineastischen Liebeserklärung belohnt. --Doug Thomas

Movieman.de

"Lost in Translation" zeigt erneut das Regie-Talent von Sofia Coppola. Mit treffsicherem Timing und einem gnadenlosen Gespür für die Feinheiten menschlichen Verhaltens schafft sie hier eine ganz besondere Komödie. Mit teilweise dokumentarischer Beobachtungsgabe portraitiert sie die aufkeimende Freundschaft zweier Menschen, die sich dadurch verbunden fühlen, dass sie sich fremd in der japanischen Großstadt-Kultur fühlen. Übersensible Moralisten-Stimmen warfen dem Film eine rassistische Tendenz vor, nur weil nicht jede fremde Verhaltensweise positiv gezeichnet ist. Unsinn! "Lost" betrachtet mit leichter Verstörung Menschen, deren Agieren für westliche Menschen fremdartig ist. Bill Murray ist hingebungsvoll in seine Figur verliebt und so erleben wir 98 Minuten großes Charakter-Kino mit göttlichem Humor.Absolut sehenswert.

Moviemans Kommentar zur DVD: Das Bild leidet etwas unter der problematischen Ausleuchtung des Filmes, der Ton ist recht stimmig, aber nicht wirklich lebendig und ausgefeilt bis ins Kleinste."Lost in Translation"zeigt erneut das Regie-Talent von Sophia Coppola. Mit treffsicherem Timing und einem gnadenlosen Gespür für die Feinheiten menschlichen Verhaltens schafft sie hier eine ganz besondere Komödie. Mit teilweise dokumentarischer Beobachtungsgabe portraitiert sie die aufkeimende Freundschaft zweier Menschen, die sich dadurch verbunden fühlen, dass sie sich fremd in der japanischen Großstadt-Kultur fühlen. Übersensible Moralisten-Stimmen warfen dem Film eine rassistische Tendenz vor, nur weil nicht jede fremde Verhaltensweise positiv gezeichnet ist. Unsinn! "Lost" betrachtet mit leichter Verstörung Menschen, deren Agieren für westliche Menschen fremdartig ist. Bill Muray ist hingebungsvoll in seine Figur verliebt und so erleben wir 98 Minuten großes Charakter-Kino mit göttlichem Humor.Absolut sehenswert.MO

Bild: Der Film ist etwas problematisch ausgeleuchtet und arbeitet über weite Strecken mit Low-Key-Belichtung. Das ist offenkundig bereits bei der Produktion so gewollt eingesetzt worden, so dass hier im Premastering nicht eingegriffen werden sollte. Szenen mit mittlerer Helligkeit und vorherrschenden Beige- oder Braun-Tönen sind daraufhin trotz guter Kontrast-Tarierung beim Mastering wenig plastisch und verlieren stark an Tiefenschärfe (00.42.00, Hotelzimmer). Aus demselben Grund können Schwarzflächen dann etwas problematisch mit Helligkeitsabstufungen hantieren und wirken leicht gräulich (00.16.01). Die Schärfe ist nur in kontraststark ausgeleuchteten Szenen relativ detailtief (Totale, Stadt, 00:15.43). Bewegungsabläufe bleiben weitestgehend stabil, liegen allerdings zuweilen unter einem leichten, momentanen Schärfeverlust (00.26.55, Haare). Die Farben sind sauber gesättigt und verlieren ihre Formtreue nur in Low-Key-Momenten, wo aber ohnehin das komplette Bild weicher wirkt.

Ton: Der Sound liefert eine recht griffige Ambienz, bleibt aber im Detail zu wenig akzentuiert. Wenn etwa rechts im Raum eine Lampe zu Bruch geht (00.18.14), wird dies direktional-akustisch nicht eindeutig gezeichnet. Die Dynamik ist vital und die Ambienz teilweise sehr eindringlich, etwa in der U-Bahn-Stations-Szenen bei 00.12.00, wo auch die Rear-Kanäle einbezogen werden. Die Stimmen sind klar von der Kulisse und Musik getrennt wahrnehmbar (00.31.50, in der Bar). Einzelne Szenen, die akustisch auftrumpfen könnten, wirken zuweilen eher verhalten und wenig lebendig (00.42.29, in der Disco), wohingegen andere sehr belebt daherkommen (00.34.42, Automaten-Salon). Etwas uneinheitlich in der Effekt-Tiefe und etwas aufdringlich in der deutschen Stimmanlage, insgesamt aber befriedigend. --movieman.de

VideoMarkt

Der alternde US-Star Bob Harris reist nach Tokio, um dort einen hochdotierten Whisky-Werbespot zu drehen. Gerädert checkt er ins Park Hyatt ein, wo er zunächst einmal richtig ausschlafen will. Doch seine innere Uhr tickt anders, der Schauspieler wälzt sich unruhig auf dem Laken herum. Entnervt zieht sich Bob wieder an und geht in die Hotelbar, wo er Charlotte trifft. Die junge Amerikanerin, verheiratet mit einem eitlen Fotografen, steht auch vollkommen neben sich. Und so kommt sie mit ihrem Leidensgenossen ins Gespräch.

Video.de

Nach ihrem Spielfilmdebüt "The Virgin Suicides" (1999) präsentiert Sofia Coppola, Tochter von Regielegende Francis Ford ("Der Pate"), nun eine mit Bill Murray sowie Scarlett Johansson ideal besetzte und oft urkomische Beziehungsstudie. Gleichzeitig ist die schauspielerische Tour de force, bei der Johansson Murray in nichts nachsteht, ein kluger Beitrag zum Thema menschliche Entfremdung. Mehrfach preisgekrönte (u.a. Drehbuch-Oscar für Coppola), aber auch kassenträchtige Low-Budget-Arbeit.

Blickpunkt:

Sofia Coppola mag Venedig - und Venedig mag sie. 1998 besuchte sie mit ihrem Kurzfilm 'Lick the Star', 1999 mit ihrem Spielfilmdebüt 'The Virgin Suicides' das Festival auf dem Lido der Lagunenstadt. Dieses Jahr hatte die Tochter von Francis Ford Coppola 'Lost in Translation' im Gepäck, der in der (zweiten) Wettbewerbsreihe Controcorrente zur Aufführung kam und von Publikum wie Kritik mit viel Beifall und Szenenapplaus bedacht wurde. Formal makellos gestaltet und mit Bill Murray sowie Scarlett Johansson ideal besetzt, scheint diese somnambule, streckenweise urkomische Beziehungsstudie fürs Arthousepublikum maßgeschneidert.

Grundidee, so Coppola, die auch das durchdachte, präzise getimte Drehbuch geschrieben hat, waren ihre Erfahrungen mit den Auswirkungen des Jet-Lag: 'Diese Momente, in denen man plötzlich mitten in der Nacht hellwach in einem Hotelbett liegt und darüber nachzudenken beginnt, ob man sein Leben richtig lebt.' Genau mit dieser Frage sieht sich ihr liebenswerter (Anti-)Held Bob Harris (Murray) konfrontiert, ein abgehalfterter US-Star, der von Los Angeles nach Japan reist, um in einen überaus gut bezahlten Whisky-Spot mitzuwirken. Gerädert und übernächtigt checkt er ins Tokioter Park Hyatt ein, wo er zunächst nur eins will - richtig ausschlafen. Doch seine innere Uhr tickt anders, der Schauspieler wälzt sich unruhig auf dem Laken herum, zappt sich durch unverständliche TV-Programme - darunter die lächerlich anmutende Synchronfassung einer seiner alten Leinwandhits - und telefoniert mit seiner Frau, die ihm eine Entscheidung für eine neue Teppichbodenfarbe abzuringen versucht. Entnervt zieht sich Bob wieder an und geht in die Hotelbar, wo er Charlotte (Johansson) trifft. Die junge Amerikanerin, frisch verheiratet mit einem erfolgreichen, eitlen Fotografen (überzeugende Nervensäge: Giovanni Ribisi) steht auch vollkommen neben sich. Todmüde, vom rastlosen Mann allein gelassen, den fremden Eindrücken hilflos ausgesetzt, kommt sie mit ihrem Leidensgenossen ins Gespräch.
Was auf den ersten Blick wie eine gegen den Strich gebürstete Liebesgeschichte aussieht - O-Ton Johansson: 'Lassen sie sich nicht täuschen, sie haben es hier nicht mit 'Die Brücken am Fluss' zu tun' -, ist in Wirklichkeit die Studie eines in die Jahre gekommen Mannes, der plötzlich erkennt, dass sein Leben aus dem Ruder gelaufen ist. Er hat zwar Geld, Kinder, ist berühmt, doch das Glück, die Zufriedenheit fehlen. Im Neongleißenden Lichtermeer der sich ewig in Bewegung befindenden japanischen Metropole, in Glückspiel- und Automatenhallen, in Karaoke-Bars und Sushi-Restaurants mit unverständlichen Speisekarten erkennt er, dass er zum Fremden im eigenen Leib geworden ist, während in seiner Begleiterin allmählich der Zweifel keimt, ob sie den Richtigen geheiratet hat. Das erzählt die Filmemacherin mit leichter Hand, nutzt geschickt ihren exotisch anmutenden, von Lance Acord in kalten Farben fotografierten Schauplatz und räumt dem legendären Ex-SNL-Zugpferd Murray ('Und täglich grüßt das Murmeltier') viel Platz ein, sein ernstes wie komisches Talent unter Beweis zu stellen. Mal ist er zum Schreien witzig, etwa wenn er Roger Moore alias James Bond imitiert oder gewisse Schwierigkeiten damit hat, den scheinbar endlosen Regieanweisungen seines japanischen Clipregisseurs zu folgen, mal nur zu tiefst bemitleidenswert, wenn er beispielsweise krampfhaft versucht, mit asiatischen Höflichkeitsriten zu Rande zu kommen.
'Lost in Translation' - der Titel ist durchaus wörtlich zu verstehen - ist eine schauspielerische tour de force, bei der Johansson Murray in nichts nachsteht, eine bitter-süße Romanze und ein kluger Beitrag zum Thema menschlicher Entfremdung. Sofia Coppola, als Schauspielerin in 'Der Pate III' böse verlacht, hat sich als Regisseurin (erneut) bewiesen und mit dieser innovativen, stilsicheren Low-Budget-Arbeit endgültig einen Nischenplatz in Hollywood gesichert. geh.

Blickpunkt: Film Kurzinfo

Zwei einsame Seelen treffen sich in Sofia Coppolas zweitem Film an einer Hotelbar in Tokio und entdecken eine außergewöhnliche Freundschaft.

Kurzbeschreibung

Bob Harris und Charlotte sind zwei ziellose Amerikaner mitten in Tokio. Bob, ein alternder Schauspieler, der gerade in der Stadt einen Werbespot für Whiskey dreht, und Charlotte, eine junge, frisch verheiratete Frau, die ihren Mann, einen viel beschäftigten Fotografen, begleitet. In einer schlaflosen Nacht lernen sich Bob und Charlotte an der Bar eines Luxushotesl kennen. Und was als zufällige Begegnung beginnt, entwickelt sich überraschend schnell zu einer ungewöhnlichen und intensiven Freundschaft. Ihre gemeinsamen Streifzüge durch die fremde Metropole am anderen Ende der Welt führen sie nicht nur in amüsant-bizarre Situationen, sondern eröffnen den beiden ungahnte Persepektiven und einen überraschenden Blick auf ein Leben, das sie bisher nicht kannten...

Produktbeschreibungen

Bob Harris (Bill Murray) und Charlotte (Scarlett Johansson) sind zwei ziellose Amerikaner inmitten einer fremden Kultur auf der anderen Seite der Welt, in Japans Hauptstadt Tokio. Bob, ein in die Jahre gekommener Schauspieler, der gerade in der Stadt einen Werbespot für Whiskey dreht, und Charlotte, eine junge und frisch verheiratete Frau, die ihren Mann (Giovanni Ribisi), einen viel beschäftigten Fotografen, begleitet. In einer schlaflosen Nacht lernen sich die beiden an der Bar eines Luxushotels kennen und kommen ins Gespräch.

Was als eine zufällige Begegnung beginnt, entwickelt sich überraschend schnell zu einer außergewöhnlichen und sehr intensiven Freundschaft. Bei ihren gemeinsamen Streifzügen durch die fremde Metropole geraten die beiden ungleichen Charaktere immer wieder in amüsante und bizarre Situationen, welche den beiden ungeahnte Perspektiven eröffnen und einen überraschenden Blick auf ein bisher
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