Fotograf Marc Mielzarjewicz hat in einem Spiel aus Schatten und Licht traumhafte Schwarz-Weiß-Bilder geschossen, die die Schönheit des Verfalls offenlegen und eine beinahe mystische Stimmung erzeugen. Dazu werden die Geschichten der stillgelegten Gemäuer skizziert. Ein Bildband für Romantiker, die alte Gemäuer lieben. --Leipziger Volkszeitung (Magazin), Januar 15, 2010
Mielzarjewicz` eindrücklicher Bildband bietet ins Künstlerische überhöhte Dokumentarfotografien. --Mitteldeutsche Zeitung, Januar 16, 2010
Die Fotos, ohne jegliches Kunstlicht aufgenommen, sind unbestechliche Zeugen. Ob abgeblätterte Türen, umgelegte Schalter, Rohre, Leitungen, selbst geöffnete Spindtüren - sie lassen einen einst funktionierenden Organismus ahnen, der von Menschen in Gang gehalten wurde. Die Gründe für den Verfall sind vielfältig. Nicht zu übersehen ist, dass die meisten Areale seit der Wende einem ungewissen Schicksal entgegen dämmern. Die bestechend scharfen Fotos, die keiner Bildunterschrift bedürfen, werden dann die letzten, einzigen Zeugen der Erinnerung sein. --Ostthüringer Zeitung, Februar 26, 2010
Rathaus, Thomaskirche, Auerbachs Keller - die hier versammelten Schwarz-Weiß-Fotografien von Marc Mielzarjewicz zeigen eine andere Seite Leipzigs, eine verborgene, vielleicht eine vergessene, eine, die selbst Leipziger kaum kennen. In diesem klar gestalteten Band finden künstlerisches Schaffen und fundiertes Wissen zusammen: kurze einführende Texte von Stefan W. Krieg, Architekturhistoriker und Denkmalpfleger in Leipzig, sind jeder Bilderfolge vorangestellt. Ein Bildband, der eine gelungene Verbindung von Architektur, (Stadt-)Geschichte und künstlerischer Fotografie eindrucksvoll vor Augen führt. --Talke Flörcken, Kunststoff. Das Kulturmagazin aus Mitteldeutschland, April/Mai/Juni 2010
Ob in der Drahtseilbahnfabrik Adolf Bleichert, im Proviantamt mit Heeresbäckerei, der Maschinenfabrik Paul Swiderski oder im Stadtbad - überall entstanden einzigartige Aufnahmen, die auch noch im Verfall eine ungeheure Faszination ausstrahlen. --Bert Endrsuzeit, Leipziger Volksstimme, April 9, 2010
»Der Fotograf hat einen Blick für die Schönheit im Verfall. In seinem eindrucksvollen Bildband nimmt uns der Künstler zu einer nicht alltäglichen Stadtführung mit. Wir erleben Orte, die sich fast mystisch allgemeiner Aufmerksamkeit entziehen, weil ihnen die Arbeit, von der sie lebten, entzogen ist.« --Neues Deutschland, 9. Februar 2012
Der Bildband entführt in das Reich der Leipziger Ruinenwelten, an Orte, die sich heute schon fast mystisch dem Auge des Betrachters entziehen , in verborgene Welten. Mit dem Beginn der Industrialisierung haben diese Bauten maßgeblich das Stadtbild mit ihrer wunderschönen und raumgreifenden Architektur geprägt, heute warten sie auf Investoren, befinden sich im Umbau oder fristen als Spekulationsobjekt ihr Dasein. Von Marc Mielzarjewicz in ästhetischem Schwarz-Weiß eingefangen und durch eine wirkungsvolle Lichtregie zu neuem, düsterem Leben erweckt, offenbaren sie ihre einstige Schönheit, die ihnen selbst der Verfall nicht zu nehmen vermag.