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Lost in Music. Eine Pop-Odyssee.
 
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Lost in Music. Eine Pop-Odyssee. [Taschenbuch]

Giles Smith
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 285 Seiten
  • Verlag: Heyne; Auflage: 2. Auflage (1. Mai 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453210832
  • ISBN-13: 978-3453210837
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 13,4 x 2,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 232.260 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Einmal Colchester. Einfach, bitte! Als Giles Smith seinen 27. Geburtstag in den Armen der Mutter feierte, dämmerte ihm, dass der Plan, ein neuer Sting zu werden, endgültig gescheitert war. Sein Lebensfaden, die Cleaners From Venus, waren nach ernüchternder Promotour durch Deutschland, von der Plattenfirma friedlich eingeschläfert worden; Giles' Traum von fabelhaften Arbeitszeiten bei Top-Bezahlung, Welthits im Minutentakt, aufgereihten Grammys in Landhausstudios, in denen sich die Groupies räkelten, schien 1989 ausgeträumt.

Der klugen Einsicht, mehr Fan als Musiker gewesen zu sein (solche Menschen geben oft die passabelsten Musikjournalisten ab), verdanken wir diesen wehmütig-komischen musikalischen Erweckungsbericht eines Musikbesessenen, den schon früh ein erster Hauch von der mythischen Qualität des Pop anwehte, als er herausfand, dass Marc Bolans Leben an einem Baum vor Colchester geendet hatte. T-Rex hieß von nun an die Religion.

Die 25-jährige Zeitreise -- ganz in der Tradition eines Nick Hornby -- mutet in vielem vertraut an und führt zurück in ein noch weit gehend intaktes Schallplattenparadies, aus dem nur die Freundin den peniblen Plattenarchivar vertreiben konnte, indem sie seine heiß geliebten Sammlerstücke in der völlig falschen Hülle auf Nimmerwiedersehen verschwinden ließ. Zeiten, in denen man die ersten vier Platten von 10cc besaß, die großartig waren -- und für die nächsten acht geächtet wurde, die man aus purem Sammelwahn gekauft hatte, obwohl die immer schlechter wurden. Von Kumpels entdeckte, peinliche Vinyl-Ausrutscher ("... leck mich, die Wombles!"), wurden nur noch getoppt durch den Besitz des Dschungelbuch-Soundtracks in einer Billigversion, oder die zweisaitige Ukulele, die in Giles' erster Band mangels Leadgitarre süß erklang.

Am Ende dieser glühenden Mixtur aus unverschämten Plattenkritiken und der zerbröselnden Karriereleiter der Cleaners, wird der gestandene Musikjournalist von Melancholie ergriffen: Der klassische Dreiminuten-Popsong, der so viele Leben radikal umkrempelte -- gibt es ihn heute noch? Oder bist du einfach vernünftig geworden, wie die Eltern dir prophezeiten? --Ravi Unger

Kurzbeschreibung

In England zählt "Lost in Music" neben Nick Hornbys "High Fidelity" zum Standardwerk in Sachen Popliteratur. Giles Smith schreibt darin in einem wunderbar leichten und selbstironischen Ton von seiner Jugend in der englischen Provinz und seiner lang währenden Affäre mit der Popmusik. Nicht nur für Musikkenner ein köstliches Lesevergnügen!

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Aus Liebe zur Popmusik 8. Juli 2002
Wer schon einmal -vorzugsweise in den Siebzigern- eine Plattensammlung angelegt hat; heute noch weiß, welches seine erste Single war; wer in seiner Jugend mit einem Tennisschläger in der Hand vor dem Spiegel die Posen der Rockstars nachahmte; wer schon selber eine Gitarre in der Hand hatte und auf dem Weg zu Probenräumen öfters eigenhändig mülleimergroße Lautsprecherboxen enge Treppen heraufgetragen hat; wer problemlos aus der Buchstabenreihenfolge BLAN, BLAN, BLAN, didel-didel-didel-didel das Anfangsriff von Black Sabbaths "Paranoid" herauslesen kann; kurz, wer sein ganzes Leben lang Popmusik geliebt hat, der wird sich auf jeder Seite dieses Buches wiederfinden und es mit unbeschreiblichem Vergnügen lesen. Einerseits zum Brüllen komisch andererseits aber auch irgendwie wahnsinnig einfühlsam erzählt Giles Smith von seinem Leben mit der Popmusik und hat dabei jede Menge Saiten in mir zum Klingen gebracht. Toll!!!
WARNUNG: Wer allerdings nicht den Unterschied zwischen Nik Kershaw und Led Zeppelin kennt und Pink Floyd für den Namen eines Parfüms oder Mott the Hoople für eine Ketchup-Marke hält, der sollte besser die Finger von diesem Buch lassen - er wird kein Wort verstehen.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von milenab TOP 500 REZENSENT
Wer wie ich in den Achtzigern seine Jugend erlebt hat, fühlt sich bei "Lost In Music" doch sehr an die eigenen Gefühle, Marotten und Wünsche erinnert. Smith ist nicht nur ein begeisterter Popmusikfan, sondern überschreitet die Schwelle zum Musikmachen und darf mit seinen "Cleaners from Venus" auch mal kurz am Erfolg schnuppern, bevor die Band wieder in der Versenkung verschwindet. Das ist schonungslos offen geschildert, dazu mit dem erheblichen Talent, sich selbst und seine Wünsche und sein Können auf die Schippe zu nehmen. Ebenso witzig wie treffend fand ich seine Schilderungen als Plattensammler und Musikfan, kennt nicht jeder doch das Problem, das jemand z. B. eine Platte aus der Sammlung zieht und einen fragt "WAAS, DIE hast Du gekauft?!" und man fängt an, sich zu entschiedlich. Ja, so war das im Studentenwohnheim!
Man sollte aber eine gute Kenntnis der 80er Jahre-Musik haben, damit man das Buch richtig genießen kann, denn ansonsten kann man mit manchen Bezügen wenig anfangen.
Die Musikbegeisterung erinnert viele an Nick Hornbys High Fidelity, aber trotzdem ist das Buch doch wieder ganz anders und eigenständig. Auch wenn die Autoren offensichtlich miteinander bekannt sind, ist "Lost In Music" kein Abklatsch von "High Fidelity".
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Entwaffnende Offenheit 18. August 2002
Von Thomas Liehr TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
In Colchester, sechzig Meilen von London entfernt, einem Ort, den die Hörer einer populären Radiosendung einmal zum langweiligsten Englands erkoren haben, gab es bis 1992 keinen erfolgreichen Popmusiker, wohingegen fast jede andere größere Stadt Englands Musikgeschichte schrieb. Nik Kershaw, der früher - natürlich - Nick hieß, wurde in einem zwanzig Minuten entfernten Kaff geboren. Mitte der Neunziger, als der Autor endlich seine eigenen Pläne aufgibt, ein Popstar zu werden - die er nicht nur hegte, um in Colchester ein Denkmal errichtet zu bekommen, letztlich aber auch -, gelangen die Albarn-Brüder zu großem Ruhm, unter dem Bandnamen Blur.

Giles Smith, Jahrgang 1962, erzählt seine ganz persönliche, Pop-orientierte Biographie, von Dingen wie Wahrheit und Lüge zum Thema "Mein erstes Album" (tatsächliche und öffentlichkeitswirksame Fassung), darüber, wie man mal Fan war (T. Rex, später XTC), wie man sein Pop-Verhältnis nach und nach professionalisierte, während sich der Pop parallel etablierte, selbst erwachsen wurde. Es geht um Bands wie Scritti Politti, Todd Rundgren, XTC, Blur, aber auch um Phil Collins, Madonna, Nik Kershaw. Es geht darum, wie sich die Plattensammlung entwickelt, was sie über den Sammler aussagt. Aber nicht nur das.

Giles Smith träumte immer davon, selbst ein Popstar zu werden, die Credits auf der Rückseite eines Albumcovers formulieren zu können, auf Tour zu gehen, Fans zu haben, schlicht: Reich und berühmt zu werden. Mit Phil, David, Annie ein paar Drinks zu zischen (Collins, Bowie, Lennox), nachmittags auf der Terrasse des Hauses in Beverly Hills, am Pool. Smith hat es versucht, zunächst mit den "Orphants of Babylon" und später dann, fast erfolgreich - aber nur fast - mit den "Cleaners from Venus", die immerhin bei RCA (Deutschland) einen Plattenvertrag hatten und anderthalb Alben veröffentlichen konnten. Irgendwann erkannte der Autor, daß das eigene Talent nicht ausreicht, um es wirklich an die Spitze zu schaffen. Smith wurde Musikjournalist - second best, sozusagen.

Diese überaus amüsante und sehr ehrliche, mit Anekdoten gespickte, häufig sogar weise Lebensgeschichte öffnet nicht nur den Blick für vierzig Jahre Popgeschichte, sondern enthält viel Wahrheit darüber, warum und wie Leute berühmt werden wollen, warum sie es als Künstler unbedingt schaffen möchten. Das hat dann mit Pop nur insofern zu tun, daß in diesem Fall das Musikbusineß gewählt wurde; viele Erläuterungen, Hintergründe und persönliche Einschätzungen gelten 1:1 für Autoren, Maler und Schauspieler. Eine lustige, kurzweilige Lektüre, die ihre wenigen Längen durch sprachliche Finesse und entwaffnende Offenheit ausgleicht.

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Die neuesten Kundenrezensionen
Nie wurde ein besseres Musik-Buch über das Leben geschrieben
....und mehr muß man dazu einfach auch nicht sagen.
Welches Talent, welche Freude macht es, diesem Mann bei seinen Beschreibungen und Geschichten und Empfindungen zu... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Oktober 2005 von Bettina Rust
Köstlich authentisch, komisch und traurig!
Ein wunderbares Buch über die Untiefen des Musikbusiness! Für alle, die einmal Musiker oder Musikfan(atiker) werden wollen! Faszinierend lustig und tragisch zugleich.
Am 2. Juni 2003 veröffentlicht
Amüsant und kurzweilig !
Ich bin nicht der absolute Bücherwurm, sondern eher großer Musik-Fan. Aber durch den Hinweis eines Freundes kam ich auf diesen autobiographischen Roman, der tendenziell... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. Februar 2003 von vintage
Ich seh den Sternenhimmel ....
Nicht nur, weil ich Ende der Achtziger tatsächlich einer der wenigen Leute (in der Schweiz) war, der das Debütalbum der Cleaners From Venus gekauft hatte, musste ich... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. Februar 2003 von P. Baldinger
Für Selbstfindungen geeignet
Ein Mensch, der jahrelang mit und durch die Popmusik (obwohl ich diesen Ausdruck hasse) gelebt hat wird beim Lesen dieses Buches aufblühen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. November 2002 von Gregor Leichsenring
Fade Discography
Wer High Fidelity von Nick Hornby gelesn hat, wird von diesem Buch enttäuscht sein: Langweiliger Streifzug durch die Pop-Geschichte ohne eine Handlung, die den Leser fesseln... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. September 2002 von "phee_bee"
Für Musik Fans und Plattensammler !
Dies ist keine fikitve Geschichte, sondern Giles Smiths (Musiker, Journalist) "musikalische" Autobiographie. Lesen Sie weiter...
Am 23. April 2002 veröffentlicht
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