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Lost Highway [VHS]

Bill Pullman , Patricia Arquette    Freigegeben ab 16 Jahren   Videokassette
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (95 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

"Zerfressen von Eifersucht, verdächtigt Fred Madison seine Frau Renee, ihn zu betrügen. Unter dem Verdacht, sie auf bestialische Weise ermordet zu haben, wird er plötzlich verhaftet. Während er in der Todeszelle auf seine Hinrichtung wartet, ereignet sich eine unglaubliche Transformation: Fred verwandelt sich in Pete Dayton, einen jungen Automechaniker..."

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Wenn man Lost Highway beschreiben möchte, dann ist "Handlung" ein bedeutungsloses Wort. Dennoch, hier ist mehr oder weniger das, wovon Lost Highway handelt: Ein Noisejazz-Saxofonist (Bill Pullman, Independence Day) verdächtigt seine Frau (Patricia Arquette, True Romance), untreu zu sein. Unterdessen bricht jemand in das Haus der beiden ein und filmt das Paar im Schlaf mit einer Videokamera. Die Ehefrau wird umgebracht und Pullman wird für das Verbrechen verurteilt. Dann, in seiner Gefängniszelle, verwandelt er sich auf wunderbare Weise in einen jungen Mechaniker (Balthazar Getty), der daraufhin unverzüglich freigelassen wird, weil er nicht derjenige ist, der verurteilt wurde. Getty kehrt in sein früheres Leben zurück und trifft die Braut eines Unterweltbosses, die zufällig auch von Patricia Arquette gespielt wird. Aber all das hat nicht wirklich etwas damit zu tun, worum es in diesem Film geht.

Träume sind es, die Regisseur David Lynch faszinieren. Keine freundlichen, glücklichen Träume: Seine Träume flüstern uns ein, dass das, was wir für real halten, nur etwas ist, das wir uns selbst vormachen, um nicht in ein totales Chaos zu fallen. Die Charaktere sind allenfalls fragmentarisch angelegt. Die Dinge, die passieren, geschehen nicht, weil es einen Sinn ergibt, sondern weil wir tief in unserem Innern wollen, dass sie geschehen. Und natürlich ist auch in Lynchs Träumen, wie in unserem wachen Leben, die Erfahrung, das zu bekommen, was wir wollen, nicht immer angenehm.

In den besten Sequenzen des Films hat man nicht die geringste Ahnung, was man eigentlich sieht. Die Leinwand ist ein gigantisches Rechteck aus Farben und Schatten -- aber was sie genau darstellt, könnte alles und nichts sein. Und dennoch, in diesen Momenten bekommt man gerade so viele Hinweise auf Orte, Charaktere und die Geschichte, dass diese schwer erfassbaren Bilder einen echten Horror erzeugen -- ein Gefühl, dass man vielleicht nicht sehen möchte, was passieren wird, aber trotzdem nicht wegsehen kann. Ein unterschwellig nagendes Gefühl, dass irgendetwas in unserer Psyche mächtig schief läuft.

Insgesamt gesehen ist Lost Highway nicht unbedingt Lynchs bester Film: zu viel überflüssiges Füllmaterial und eine Vielzahl schwacher Nebenrollen, die die ohnehin schon langsame Erzählweise an einigen Stellen fast zum Erliegen bringen. Nichtsdestotrotz gibt es in Lost Highway auch Momente, die wertvoller sind, als einige andere überaus erfolgreiche Filme in ihrer Ganzheit. --Bret Fetzer

Movieman.de

Moviemans Kommentar zur DVD: Die Optik konnte nur mit einem knappen "Gut" bedacht werden, der Ton-Bereich ist die starke Seite der Disc. David Lynchs sperrige Erzählweise verlangt dem Publikum einiges an Geduld ab. Einer der grossen Pluspunkte des Filmes ist die Szene mit dem 1974er Mercedes 450 SEL 6.9 (etwa 60. Minute), dem jahrelang kraftvollsten PKW der Welt. Für Viele ein Kultfilm, für Andere eher schicke Langeweile - sehen Sie selbst...

Bild: Das glatte Bild zeigt einige Instabilitäten und keine Spitzen-Schärfewerte. Gesichter ziehen in dunklen Szenen gern ein wenig nach (00.05.30, 00.27.05). Die Schärfe verschluckt schon einiges an Detailtiefe, so lässt sich etwa das Muster der Krawatte bei 00.23.27 in der Halbtotale kaum noch erkennen. Kameraschwenks werden mit leichtem, aber merklichem Ruckeln quittiert (00.56.50). Wegen der guten Farben und der geringen Rauschwerte ergibt das noch ein knappes "Gut".

Ton: Der Film beginnt mit sehr stillen Szenen, aber wenn dann der Trip in David Lynchs abstruse Welten so richtig losgeht, dann geht auch der Ton mit. Die Musik ist bei Lynch immer eine eigene dramatische Dimension, derer Einsatz sehr durchdacht ist und deren Wiedergabe auf der Disc sehr räumlich und stimmig geschieht (00.15.30, Score oder 00.53.25, Song). Die Geräuschkulisse ist ansonsten dicht und bringt ein natürliches Klangbild herüber, etwa die Verkehrgeräusche bei 01.14.00 oder die Kulisse in der Werkstatt (00.57.10). In der deutschen Fassung sind die Sprechstimmen - wie meist - etwas zu dominant gegenüber der Tonkulisse. Insgesamt sehr überzeugend und tiefgehend. --movieman.de

VideoMarkt

Ein Mann findet vor der Tür seines Appartements eine Videocassette. Der Film zeigt sein Schlafzimmer aus der Vogelperspektive und bricht nach einem Schwenk auf das schlafende Ehepaar abrupt ab. Neue Bänder tauchen auf, zeigen jedesmal mehr von einer Szene, die zwangsläufig in etwas Schreckliches münden wird. Geisterhafte Gestalten übernehmen die Kontrolle. Schließlich findet sich der Mann in einer Todeszelle wieder, wo er für einen Mord sterben soll, den er nie begangen hat. Oder etwa doch?

Video.de

Willkommen in der Alptraumwelt des David Lynch, in der alles anders kommt als erwartet, und Stil der Logik eine lange Nase dreht. Nach Streifzügen durch die Abgründe der amerikanischen Seele ist der Woody Allen des Abseitigen bei seinen eigenen Alpträumen angelangt und serviert ein visuell hinreißendes Epos zwischen künstlerischem Anspruch und verspielter Provokationslust. Mit Bill Pullman, Patricia Arquette oder Gary Busey ist das künstlerische Spektakel namhaft besetzt.

Blickpunkt: Film

David Lynchs faszinierender, verstörender Alptraum aus Sex und Gewalt, in dem der Wahn Sinn macht.

Blickpunkt: Film Kurzinfo

David Lynchs faszinierender, verstörender Alptraum aus Sex und Gewalt, in dem der Wahn Sinn macht.

Synopsis

Zerfressen von Eifersucht, verdächtigt Fred Madison seine Frau Renee, ihn zu betrügen. Unter dem Verdacht, sie auf bestialische Weise ermordet zu haben, wird er plötzlich verhaftet. Während er in der Todeszelle auf seine Hinrichtung wartet, ereignet sich eine unglaubliche Transformation: Fred verwandelt sich in Pete Dayton, einen jungen Automechaniker...
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