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Lost Highway - SZ-Cinemathek
 
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Lost Highway - SZ-Cinemathek

Bill Pullman , Patricia Arquette , David Lynch    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: Bill Pullman, Patricia Arquette, Balthazar Getty
  • Regisseur(e): David Lynch
  • Komponist: Angelo Badalamenti
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Süddeutsche Zeitung GmbH
  • Erscheinungstermin: 2. April 2005
  • Produktionsjahr: 2000
  • Spieldauer: 135 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0007S5VQ8
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 20.545 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

Ein Mann findet vor der Tür seines Appartements eine Videocassette. Der Film zeigt sein Schlafzimmer aus der Vogelperspektive und bricht nach einem Schwenk auf das schlafende Ehepaar abrupt ab. Neue Bänder tauchen auf, zeigen jedesmal mehr von einer Szene, die zwangsläufig in etwas Schreckliches münden wird. Geisterhafte Gestalten übernehmen die Kontrolle. Schließlich findet sich der Mann in einer Todeszelle wieder, wo er für einen Mord sterben soll, den er nie begangen hat. Oder etwa doch?

Produktbeschreibungen

Lost Highway. DVD-Video

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von jury HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Die neuen Wege, welche die Malerei bereits ein Jahrhundert vorher beschritten hat, wagen nur wenige Filmemacher zu betreten. Ein für mein Empfinden gelungenes Beispiel ist das von David Lynch - u.a. auch einem Maler und Bildhauer - 1997 geschaffene Werk "Lost Highway".

Das Spektrum der Gestaltung zieht sich vom ganz normalen Realfilm bis hin zu fast nicht mehr identifizierbaren "zerstörten" Bildern. Konstruierte, montierte und verfälschte Bilder wechseln sich ab mit verkehrten Perspektiven, Farbabweichungen und verwaschenen und verzerrten Eindrücken. Ein intensiv eingesetztes Stilmittel sind historisch anmutende "Amateur"-Videoaufnahmen sehr schlechter Qualität.

Die zweifelsfreien Handlungselemente erkennt wohl jeder selbst, für sich gesehen ergeben sprengen sie nicht den Rahmen des Üblichen. Die Wirkung des Films entsteht durch die Gesamtheit, durch die Verflechtung von Zeit und Raum - der "Mystery Man" (Robert Blake, 64) führt den Zuschauer in diese Allgegenwart der Hauptfiguren mit seiner einführenden Demonstration: "Ich bin bei Ihnen zu Hause. Ich bin jetzt gerade dort." Ähnliche Verbindungen bestehen zwischen dem Saxophonisten Fred (Bill Pullman, 44) und dem dem Automechaniker Pete, die Erinnerungen an Dr. Jeckyll und Mr. Hyde wach werden lassen. Ein weiteres solches Figurenpaar bilden Freds Frau Renee und Alice (Patricia Arquette, 29), die Gespielin des Ganoven Ed (Louis Eppolito), die sich Pete, Freds Alter-Ego zuwendet.

Man könnte Lynch vorwerfen, umfangreiche Gewaltszenen und wilde geschlechtliche Interaktionen spekulativ einzusetzen; an die eingangs erwähnten Bezüge zu Malerei erinnernd, muss man aber doch festhalten, dass dies ein völlig normales Geschehen in fast jeder Art von Kunst ist. Künstler lieben eben die Liebe - und ehrliche Zuschauer auch.

Natürlich ist jedem freigestellt, über die Intensionen, die verborgenen Nachrichten des Werks zu spekulieren. Wer Kunst erleben und genießen möchte, fährt aber vielleicht besser damit, sich fallen zu lassen. Rationalisierung verbarrikadiert der Kunst den Zugang zum Unterbewussten - wenns also schon sein muss, liest man vielleicht besser hinterher, was z.B. in der Wikipedia philosophiert wird; ein brauchbarer Weg, um herzlich ablachen zu können.

Um nicht falsch verstanden zu werden: Selbstverständlich liegt vielen Werken eine Idee oder auch eine Konstruktion zugrunde - aber das ist nur das Gerüst; die Ausgestaltung erfolgt weitgehend intuitiv und ordnet sich wohl bei den meisten Künstlern, schon gar, wenn man hier den surrealen Bereich betritt, nicht mehr Planspielen und Strategien unter. Der clevere Zuschauer wird also damit leben, dass nicht alles und jedes erklärbar ist; wenn ihm das gelingt, besitzt er schon die Eintrittskarte zu wirklichem, nämlich unterschwelligem Verständnis.

Auch, wenn ich durchaus verstehe, warum mancher vom "Lost Highway" abkommt: Für mich war die erste Sichtung bereits faszinierend, der zweite Durchgang ein noch größerer Genuss. Wenn ich den Film neu kaufen müsste, würde ich aber angesichts des optisch schwierigen Materials auf jeden Fall die Blu-ray wählen.

Im Original 134 Minuten, Format 2,35:1 auf 35 mm Film (anamorph), DD (IMDB)

film-jury 5* A0594 6.12.2011e 8A Genre: Drama | Mystery | Thriller
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Amigo Del Sol TOP 500 REZENSENT
Fred Madison (Bill Pullman) und seine Frau Renee (Patricia Arquette) erhalten von einem Unbekannten Videobänder, die das Innere ihres Hauses und die beiden im Schlaf zeigen. Das letzte Band zeigt die ermordete Renee und ihren Mann, der zwischen ihren Überresten kauert. Fred wird von der Polizei verhaftet und des Mordes angeklagt. Doch in der einsamen Gefängniszelle geschieht etwas Wundersames. Fred verwandelt sich plötzlich in Peter Raymond Dayton (Balthazar Getty) einem jungen Automechaniker...

Es gibt in Hollywood wohl keinen Regisseur, der es so genial versteht den Zuschauer zu fesseln und gleichzeitig bis zur letzten Sekunde im Unklaren zu halten, wie die Filme von David Lynch. Seine Filme kann man in keine Schublade stecken, sie sind wahre Kunstwerke mit reichlich, wenn nicht sogar unendlich viel Platz für Interpretationen. Lynch liefert mehr Fragen als Antworten, er reiht verwirrende Szenen aneinander und lässt sie dann mit ungeahnter Leichtigkeit entwirren. Wobei er es regelmäßig dem Zuschauer oblässt seine Filmkunst zu verstehen.

"Lost Highway" ist eines dieser bildgewaltigen Kunstwerke von Lynch. Er perfektioniert das Spiel mit Licht und Schatten und schafft es alleine damit schon Botschaften zu vermitteln. Dabei spielt er gekonnt mit den menschlichen Urängsten von Gewalt und puren Wahnsinn. Was ein wichtiges Element seiner Filme ist, ist der Einbau der Femme Fatale, wie schon in Mulholland Drive - Straße der Finsternis ist sie der erotische Schlüssel zwischen den Figuren. Patricia Arquette verkörpert diese Rolle in ähnlicher Perfektion, wie Laura Harring in "Mulholland Drive". Ebenso ist der Auftritt einer mephisto-ähnlichen Figur auch in "Lost Highway" nicht zu übersehen, als Verkörperung vom absolut Bösen, welches wohl einhergeht mit Lynch Interpretation des Wahnsinns.

Die Verwobenheit der einzelnen Szenen miteinander ist dabei der große Pluspunkt, diese Umsetzung sorgt dafür, dass "Lost Highway" bis zum Ende hin spannend bleibt, auch wenn der aufmerksame Zuschauer sich sicherlich schon sein eigenes Bild des Filmendes gemacht hat. Dieses ist zwar definitiv gelungen, allerdings fehlte mit die ganz große "Überraschung" am Ende doch irgendwie, dass ist David Lynch in "Mullholland Drive" definitiv besser gelungen. Daher sehe ich "Lost Highway" hinter der Produktion aus 2001. Ebenso ist die Filmmusik, mit der Einspielung von den Rammstein-Songs "Heirate mich" und "Rammstein" grundsätzlich eine gute Idee, hätte als Akustik-Version aber besser gewirkt. Aber eigentlich ist das auch nur eine Nuance an Kritik in einem starken Film. "Lost Highway" ist ein surreales Meisterwerk mit reichlich Platz für Interpretationen, dass ein mehrmaliges Sehen eigentlich zur Pflicht macht und alleine damit schon sein Ziel erreicht hat - 5 Sterne.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
der wahnsinn! 19. Januar 2006
Ein absolutes Meisterwerk vom Altmeister. Es gibt Leute die behaupten, den Film zu verstehen. Nun, ich denke dass das in dem Sinne nicht möglich ist, allerdings ist es durchaus möglich ihn zu interpretieren und für sich einen Sinn herauszuziehen, da er gespickt ist mit zahlreichen (weitgehend uneindeutigen) Symbolen und Querverweisen, die - wenn man sich damit auseinandersetzt - durchaus Sinn ergeben können. So bin ich der Ansicht, dass es sich bei beiden Protagonisten um ein und die selbe Person handelt, deren Persönlichkeit gespalten ist sprich: 90 % des Filmes spielt sich im Kopf eines schizophrenen Mörders ab...das wäre eine Variante den Film zu erklären aber es gibt noch viel viel mehr Möglichkeiten. Tatsache bleibt jedoch, dass man den Film auch genießen kann ohne ihn zu "verstehen", da er eine beklemmende Atmosphäre schafft durch Bild, Ton, die Inszenierung und die Akteure. Definitv ein modernes Kunstwerk!
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sehenswerter Film
verworrener bis verstörender Streifen David Lynch's. Ich selber hatte bis zu diesem Film noch nie ein Werk von Lynch gesehen, konnte mir also gar nichts darunter vorstellen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. Juli 2009 von Ann-kathrin Guse
Ein düster, böser und schöner Psyochotrip in den...
David Lynch's wohl meist zerredetes Werk ist ein düster, böser und schöner Psyochotrip in den Abgrund der Seele. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 31. März 2008 von Torsten Lang
kunstvoller Schädelspalter
Dieser Film schoß mich ins Lynch-Universum. Seither bin ich gefangen von roten Vorhängen, dunklen Gängen und mysteriösen Gestalten. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Februar 2008 von Sukrow
SZ identisch mit Erstauflage - besseres Bild eine Täuschung
5 Sterne für den Film, nicht für das Bild und die DVD. Entgegen der Meinung einiger Leute handelt es sich bei der SZ-Ausgabe eindeutig um keine Neubearbeitung. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. Mai 2007 von langjähriger Kunde
saubere DVD (Bild und Ton), leider ohne Extras.
Über den Film möchte ich hier nicht viel Worte verlieren.

Lynch ist Geschmackssache, wie so vieles, und eine Analyse würde hier wohl den Rahmen sprengen;... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. Mai 2006 von Jim
Nicht ganz überzeugend
Keine Frage: der Film ist verworren, düster und erschreckend, genau mein Geschmack und dennoch gefallen mir einige Dinge an denm Film nicht. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. März 2006 von Andreas Düring
Kunst
Lost Highway rangiert in meiner Liste der besten Filme unter den ersten 10. ganz klar ein künstlerisches Meisterwerk, das nicht jeder verdauen kann. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. September 2005 von "luke24"
Kulthorror
surrealer horror von david lynch, der im grunde seines herzens vielleicht doch sogar ein wenig konservativ ist. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. März 2005 von albert rosenflower
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