Lost Highway 1996

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Der krankhaft eifersüchtige Fred verdächtigt seine Frau, ihn zu betrügen. Nach einer Party wird er unter dem Verdacht, sie auf bestialisch ermordet zu haben, verhaftet. In der Todeszelle wartet er auf seine Hinrichtung. Dort ereignet sich eine unglaubliche Transformation: Fred verwandelt sich in den Automechaniker Pete Dayton. Die Behörden müssen den offensichtlich Unschuldigen laufen lassen.

Darsteller:
Patricia Arquette,Balthazar Getty
Laufzeit:
2 Stunden, 14 Minuten

Verfügbar auf unterstützten Geräten

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Details zu diesem Titel

Genre Thriller
Regisseur David Lynch
Darsteller Patricia Arquette, Balthazar Getty
Nebendarsteller Gary Busey, Bill Pullman
Studio TMG
Altersfreigabe Freigegeben ab 16 Jahren
Verleihrechte 48 Stunden Nutzungszeitraum. Details
Rechte nach dem Kauf Sofort streamen und auf zwei Geräte herunterladen Details
Format Amazon Instant Video (Streaming und digitaler Download)

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Amigo Del Sol am 26. November 2009
Format: DVD Verifizierter Kauf
Fred Madison (Bill Pullman) und seine Frau Renee (Patricia Arquette) erhalten von einem Unbekannten Videobänder, die das Innere ihres Hauses und die beiden im Schlaf zeigen. Das letzte Band zeigt die ermordete Renee und ihren Mann, der zwischen ihren Überresten kauert. Fred wird von der Polizei verhaftet und des Mordes angeklagt. Doch in der einsamen Gefängniszelle geschieht etwas Wundersames. Fred verwandelt sich plötzlich in Peter Raymond Dayton (Balthazar Getty) einem jungen Automechaniker...

Es gibt in Hollywood wohl keinen Regisseur, der es so genial versteht den Zuschauer zu fesseln und gleichzeitig bis zur letzten Sekunde im Unklaren zu halten, wie die Filme von David Lynch. Seine Filme kann man in keine Schublade stecken, sie sind wahre Kunstwerke mit reichlich, wenn nicht sogar unendlich viel Platz für Interpretationen. Lynch liefert mehr Fragen als Antworten, er reiht verwirrende Szenen aneinander und lässt sie dann mit ungeahnter Leichtigkeit entwirren. Wobei er es regelmäßig dem Zuschauer oblässt seine Filmkunst zu verstehen.

"Lost Highway" ist eines dieser bildgewaltigen Kunstwerke von Lynch. Er perfektioniert das Spiel mit Licht und Schatten und schafft es alleine damit schon Botschaften zu vermitteln. Dabei spielt er gekonnt mit den menschlichen Urängsten von Gewalt und puren Wahnsinn. Was ein wichtiges Element seiner Filme ist, ist der Einbau der Femme Fatale, wie schon in Mulholland Drive - Straße der Finsternis ist sie der erotische Schlüssel zwischen den Figuren. Patricia Arquette verkörpert diese Rolle in ähnlicher Perfektion, wie Laura Harring in "Mulholland Drive".
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36 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Rasmus Fuhse am 13. April 2003
Format: DVD
Dieser Film ist mir ein Phänomen. Mein Freund lädt mich zu ihm ein mit dem Kommentar, dass er einen neuen Lieblingsfilm hat. Bei diesem Film handelte es sich natürlich um Lost Highway (wer hätte das jetzt gedacht). Und um ganz ehrlich zu sein, ich fand den Film scheiße. Es ist einer dieser jener Film, bei denen plötzlich alles schwarz wird, die Namen des Regisseurs und der Darsteller über den Bildschirm fliegen, und man sich fragt, ob das nicht eine weitere Finte des Regisseurs ist, um den Zuschauer zu verunsichern.
Und dann steht man auf mit dem Gefühl, dass man den Film nicht mal verstehen könnte, wenn er noch eine Stunde länger gegangen wäre und mit dem Akte-X-Brechteisen alle Zusammenhänge auf den Tisch gelegt hätte.
Die Verwirrung, die entsteht, ist nicht zu vergleichen mit der von Filmen wie Memento oder Pi. Sie resultiert einfach aus der Tatsache, dass man da keine Klarheit entdecken kann, nicht davor, während des Sehens oder danach.
Und jetzt ist bestimmt ein Jahr vergangen, und ich habe einen riesengroßen Heißhunger, den Film nochmal zu sehen. Und nochmal und noch einmal! Warum dem so ist, kann ich nicht so ganz erklären. In diesem Film steckt eine Bildgewaltigkeit, die einen umhauen kann. Und dann fühlt man den Traum mit. Ich weiß nicht, wie es den anderen ging, aber ich habe in diesem Film den verzweifelten Traum gesehen, tatsächlich jemand anderes zu sein, jemand, der dumm, ungehobelt und extrem sexy ist. Und dieser Traum kann gar nicht wahr sein und er ist rückwirkend betrachtet auch gar nicht schön. Aber genau deswegen will ich ihn vielleicht als Film sehen und nicht selbst erleben müssen.
Ich wette, Sie wissen nicht im Geringsten, was ich damit meine. Schauen Sie sich den Film an! Vielleicht werden sie es in einem Jahr wissen.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von abraxas am 11. September 2006
Format: DVD
Es geht um die Fragen, wer bin ich, wer ist die Frau die ich glaube zu lieben und was für eine Beziehung habe ich zu ihr. Diese drei Fragen, so alltäglich und harmlos sie auf den ersten Blick scheinen, führen den Zuschauer in einen unaufhaltsamen und faszinierend verstörenden Albtraum, der in einer Endlosschleife gefangen ist. Es gibt kein Erwachen daraus. Im Gegenteil, je mehr Fred über sich selbst und seine Frau Renee glaubt herausfzufinden, um so abgründiger und verworrender werden Personen und Geschichte.

Es ist eine scheinbar normale Beziehung, in der sich jedoch beide fremd sind. Fred weiss nicht mehr wer er selbst und seine Frau eigentlich ist. Als er versucht sich darüber klar zu werden und seine Frau verdächtigt ihn zu betrügen, geschehen plötzlich mysteriöse Dinge um sie herum, die Fred in einen Strudel von Ereignissen ziehen, gegen die er absolut machtlos zu sein scheint und die in ihrer Tragweite unüberschaubar werden. Auf einer Party begegnet er plötzlich dem "Mystik Man", der Freds eigene Manifestation des Wahnsinns ist. Langsam wird Fred klar, dass er die Kontrolle über sein Leben verliert und es der "Mystik Man" ist, der die Fäden in der Hand hat. Am Ende dieser psychotischen Achterbahnfahrt bringt Fred seine Frau um.

In seiner Verzweiflung betritt Fred nun eine Parallelwelt - eine Realität in einer anderen Wahrscheinlichkeit und versucht die Geschichte von sich als Pete und seiner Frau als Alice neu zu ergründen. Die Beziehung und der Handlungsrahmen verwandeln sich plötzlich in einen erotischen Thriller. Auch dieses Szenario wird zu einem skurilen, bedrängenden Albtraum, der jede Minute gefährlicher wird. Auch hier gibt es kein Entkommen.
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