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Lost Highway
 
 

Lost Highway

DVD ~ Bill Pullman
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Produktinformation

  • Darsteller: Bill Pullman, Patricia Arquette, Balthazar Getty
  • Regisseur(e): David Lynch
  • Komponist: Angelo Badalamenti
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound, Widescreen
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Universum Film GmbH
  • Erscheinungstermin: 3. Juli 2000
  • Produktionsjahr: 1997
  • Spieldauer: 129 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (66 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00004TFRF
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 29.179 in DVD & Blu-ray (Die Bestseller DVD & Blu-ray)

Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Wenn man Lost Highway beschreiben möchte, dann ist "Handlung" ein bedeutungsloses Wort. Dennoch, hier ist mehr oder weniger das, wovon Lost Highway handelt: Ein Noisejazz-Saxofonist (Bill Pullman, Independence Day) verdächtigt seine Frau (Patricia Arquette, True Romance), untreu zu sein. Unterdessen bricht jemand in das Haus der beiden ein und filmt das Paar im Schlaf mit einer Videokamera. Die Ehefrau wird umgebracht und Pullman wird für das Verbrechen verurteilt. Dann, in seiner Gefängniszelle, verwandelt er sich auf wunderbare Weise in einen jungen Mechaniker (Balthazar Getty), der daraufhin unverzüglich freigelassen wird, weil er nicht derjenige ist, der verurteilt wurde. Getty kehrt in sein früheres Leben zurück und trifft die Braut eines Unterweltbosses, die zufällig auch von Patricia Arquette gespielt wird. Aber all das hat nicht wirklich etwas damit zu tun, worum es in diesem Film geht.

Träume sind es, die Regisseur David Lynch faszinieren. Keine freundlichen, glücklichen Träume: Seine Träume flüstern uns ein, dass das, was wir für real halten, nur etwas ist, das wir uns selbst vormachen, um nicht in ein totales Chaos zu fallen. Die Charaktere sind allenfalls fragmentarisch angelegt. Die Dinge, die passieren, geschehen nicht, weil es einen Sinn ergibt, sondern weil wir tief in unserem Innern wollen, dass sie geschehen. Und natürlich ist auch in Lynchs Träumen, wie in unserem wachen Leben, die Erfahrung, das zu bekommen, was wir wollen, nicht immer angenehm.

In den besten Sequenzen des Films hat man nicht die geringste Ahnung, was man eigentlich sieht. Die Leinwand ist ein gigantisches Rechteck aus Farben und Schatten -- aber was sie genau darstellt, könnte alles und nichts sein. Und dennoch, in diesen Momenten bekommt man gerade so viele Hinweise auf Orte, Charaktere und die Geschichte, dass diese schwer erfassbaren Bilder einen echten Horror erzeugen -- ein Gefühl, dass man vielleicht nicht sehen möchte, was passieren wird, aber trotzdem nicht wegsehen kann. Ein unterschwellig nagendes Gefühl, dass irgendetwas in unserer Psyche mächtig schief läuft.

Insgesamt gesehen ist Lost Highway nicht unbedingt Lynchs bester Film: zu viel überflüssiges Füllmaterial und eine Vielzahl schwacher Nebenrollen, die die ohnehin schon langsame Erzählweise an einigen Stellen fast zum Erliegen bringen. Nichtsdestotrotz gibt es in Lost Highway auch Momente, die wertvoller sind, als einige andere überaus erfolgreiche Filme in ihrer Ganzheit. --Bret Fetzer

Produktbeschreibungen

Zerfressen von Eifersucht verdächtigt Fred Madison seine Frau Renee, ihn zu betrügen. Unter dem Verdacht, sie auf bestialische Weise ermordet zu haben, wird er plötzlich verhaftet. Während er in der Todeszelle auf seine Hinrichtung wartet, ereignet sich eine unglaubliche Transformation Fred verwandelt sich in Pete Dayton, einen jungen Automechaniker.

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31 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein weiterer großartiger Lynch-Film!, 21. August 2004
David Lynch kann man wohl nur lieben oder hassen. Ich liebe ihn und war auch von "Lost Highway", dem letzten Film, den ich von ihm noch nicht kannte, absolut begeistert.
Was ich an Lynchs Filmen so mag, ist die Tatsache, dass es eigentlich gar keine Filme im klassischen Sinne sind. Lynch kommt aus der Malerei und da ihm das "stehende Bild" auf Papier nicht genügend Raum für seine künstlerischen Visionen gegeben hat, ist er zum Film gekommen. Er malt sozusagen Filme. Und so kann man sich vorstellen, dass das Betrachten von "Lost Highway" so wie ein Museumsbesuch ist: Man steht vor einem surrealen Gemälde, das an sich keine tiefe Intention oder Moral enthält, aber eine absolut prickelnde Stimmung erzeugt. Wie auf Bildern Dalis werden Dinge vermischt und zusammengebracht, die in der Realität niemals zusammenpassen. Die Leute zerbrechen sich den Kopf, wie sie dieses Filmgemälde nun interpretieren könnten oder müssten, dabei ist des Rätsels Lösung ganz einfach, dass es keine Lösung gibt. Die einzelnen "Puzzleteile" passen schlicht und einfach nicht zueinander, man kann sie drehen und wenden wie man will. Ich glaube, was den Leuten den Antrieb gibt, sich so das Hirn zu zermatern, um den tieferen Sinn in "Lost Highway" und Lynchs weiteren Werken zu entdecken, ist die Tatsache, dass David Lynch immer noch den Eindruck am Leben erhält, dass seine Filme lösbare Rätsel wären. Es treten Parallelen zwischen verschiedenen Ereignissen darin auf, bei denen man aufgrund seiner "Standard-Film"-Erfahrung meint, sie würden irgendwas bedeuten. Tun sie nicht! Allerdings möchte ich anmerken, dass es zweifelsohne einen riesigen Spaß macht, alleine oder in der Gruppe zu versuchen, Zusammenhänge zu finden und immer wieder zu scheitern - ich persönlich genieße das auch immer wieder.
Lynchs Filmmalereien sind etwas komplett Neuartiges - so etwas hat es noch nicht gegeben. Und deswegen stellt sich auch bei "Lost Highway" die Frage, ob man sich auf ihn einlassen WILL. Ist man bereit, seine üblichen Vorstellung der Nutzung des Mediums Film über Bord zu werfen und etwas Innovatives zu sehen? Man kann niemanden dafür verurteilen, der das nicht möchte, es geht schließlich auch nicht jeder gerne ins Museum. Aber auch die Fans von Lynch sollten nicht einfach, wie es leider viel zu oft geschieht, als "Pseudo-Intellektuelle" abgetan werden, die sich nur wichtig machen wollen.
"Lost Highway" ist eines der gelungensten Filmbilder eines ganz virtuosen Malers.
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20 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Surreales Meisterwerk, 15. Januar 2004
Als ich vor vielen Jahren dieses Machwerk zum ersten Mal gesehen hatte, war meine erste Reaktion: "Wahnsinnsfilm, aber was habe ich da eigentlich gerade gesehen?". Ich denke, das Problem, das viele Zuschauer mit diesem Film haben, ist, daß er gängige Konventionen durchbricht. Insofern werden Liebhaber des Hollywoodheldenepos mit Happy End an diesem Film zweifelsohne keine Freude haben.

Da ist zum einen die fehlende Stringenz der Handlung, die unmerkliche Vermischung von Realität und Illusion, die Absenz eines Helden. Zum anderen wird das Verwirrspiel untermalt von beklemmenden Bildern, einer surreal bedrückenden Stimmung, dem Gefühl des Ausgeliefertseins (nicht nur als Zuschauer, sondern auch als Akteur). David Lynchs Stärke liegt darin, daß er polarisiert, und das durchaus absichtlich. Seine Filme kann man nur lieben oder hassen; es gibt kein dazwischen. Darüber hinaus bietet er in seinen Geschichten natürlich nicht immer leicht verdauliche Kost (von „The Straight Story" einmal abgesehen). Da werden in "Blue Velvet" Ohren abgeschnitten und Oedipuskomplexe aufgedeckt oder in "Mulholland Drive" Personen ausgetauscht und allgegenwärtige Albträume visualisiert. Nicht viel anders verhält es sich mit "Lost Highway", dem für mich persönlich besten Lynch-Streifen.

Kurz zur Handlung: "Dick Laurant ist tot". Das sind bedeutungsschwangere Worte, die da (zweimal) durch Freds (Pullman) Sprechanlage geflüstert werden. Dazu kommen anonyme Videobotschaften vom Innenleben seines Hauses. Einige Zeit später wird der Saxophonist unter Mordverdacht an seiner Frau verhaftet und weggesperrt. In Haft verwandelt er sich auf einmal in den jungen Mechaniker Pete (Getty), der anscheinend durch einen unbekannten Vorfall sein Gedächtnis verloren hat. Dieser läßt sich nach seiner Entlassung auf eine gefährliche Affäre mit der Freundin (Arquette) des Pornoproduzenten Dick Laurant ein, die noch dazu Freds ehemaliger Ehefrau verblüffend ähnlich sieht.

Soviel fragmentartig zur Story, die ebenso fragmentartig von Lynch umgesetzt wurde. An einer Interpretation versuche ich mich erst gar nicht. Interessant finde ich allerdings den Hinweis auf einer amerikanischen Internetseite, auf der vom Wunschdenken des impotenten Fred, als omnipotenter Sexmaniac dastehen zu wollen, gesprochen wird. Das Machwerk Lost Highway besticht daher nicht nur durch seine unergründliche Geschichte (ich habe den Film mehr als 10 mal gesehen und komme jedesmal zu einer anderen Schlußfolgerung), sondern vor allem durch seine grandiosen Bilder und Kameraperspektiven. Alltagsgegenstände wie eine simple Videokamera werden auf einmal zu Angstobjekten, ohne daß man den Grund dafür ausmachen könnte. Für mich absolut unschlagbar umgesetzt ist der mysteriöse schwarze Mann, der wie ein Deus ex machina die Geschicke des (der) Protagonisten zu lenken scheint. Die Begegnung zwischen Fred und dem geheimnisvollen Mann auf der Party gehört meiner Meinung nach zu den besten Szenen der Filmgeschichte.

David Lynch hat mit Lost Highway ein Meisterwerk des Surrealismus oder Film Noir abgeliefert. Bill Pullman überzeugt fern seines Komödienfachs als kafkaeske Hauptfigur mit ernsthaften Problemen auf ganzer Linie. Unabhängig davon, ob der Film nun eine Aussage, geschweige denn Lösung hat oder einfach nur als Kunstwerk stehen bleibt, bietet er unendlich viel Gesprächsstoff und treibt das Verlangen an, sich alles nochmals anzusehen. Für eine DVD, mit der man genau das tun kann, ist also meiner Meinung nach das Geld nirgendwo besser angelegt. Minimale, aber unmerkliche Abzüge muß ich der DVD allerdings für die mangelhaften, da kaum vorhandenen Features bescheinigen, was allerdings für Lynch DVD Releases nichts neues ist. Wer diesen Silbling kauft, kauft also quasi nur den Film, das aber in bester Bild- und Tonqualität. Für mich ist dieser allerdings auf der Liste der ewigbesten Filme nach Memento die unangefochtene Nummer 2.

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34 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Leider keine perfekte DVD ..., 23. März 2002
Von Kemushi (Vienna, Austria) - Alle meine Rezensionen ansehen
Wer nach der idealen DVD-Fassung von David Lynch's "Lost Highway" sucht, wird leider auch von der deutschen DVD enttäuscht werden. Zwar ist der Film entgegen anderslautenden Gerüchten trotz FSK 16 Freigabe absolut ungeschnitten und auch die Bildqualität kann überzeugen, die Tatsache jedoch, dass der Ton gegen Ende - gerade als Trent Reznor's genialer Track "Driver Down" anfängt - ins Stottern gerät (und zwar sowohl auf der deutschen als auch auf der englischen Tonspur), vergällt das Anschauerlebnis gründlich.
Wirklich schade, denn aufgrund der erbärmlichen DVD-Fassungen, die bisher weltweit von diesem Film erschienen sind, war die deutsche DVD so etwas wie meine letzte Hoffnung. Um es kurz zusammenzufassen: die kanadische DVD ist in Vollbild, die australische DVD hat eine ziemlich schlechte Bildqualität, die Bildqualität der japanischen DVD ist streckenweise so schlecht, dass man nicht mehr erkennen kann, was gerade am Bildschirm vor sich geht, die französische DVD hat nicht ausblendbare französische Untertitel und eine amerikanische oder englische DVD gibt es schlicht und ergreifend nicht.
Für Fans von David Lynch's brilliantem "21st century noir horror film" geht das Warten also weiter. Ich persönlich halte noch immer an der englischen VHS Kassette fest, denn diese präsentiert den Film eindeutig in der besten Version, die zur Zeit erhältlich ist. Und das im Zeitalter der DVD!
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5.0 von 5 Sternen Filmkunstwerk
"Lost Highway" ist ein überragender Film über einen Saxophonspieler, der von Eifersucht und Depressionen geplagt seine Frau umbringt. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von Sixfeet123 veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen "Lost Highway"... genial, spannend und verstörend !
"Lost Highway" ist ein grandios inszenierter Film, der einen auf eine Reise jenseits aller filmischen Regeln entführt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. November 2007 von billy

3.0 von 5 Sternen Mysterium David Lynch
Als ich den Film zum ersten Mal sah, hatte ich Schwierigkeiten bis zum Ende durchzuhalten! Damals wußte ich mit dem Namen David Lynch nicht viel anzufangen, sonst hätte ich vorher... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. September 2007 von sydney75

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Veröffentlicht am 27. Mai 2007 von Scream Mum

4.0 von 5 Sternen UNBESCHREIBLICH
Die skurrile Handlung ist oben in der amazon-Bewertung eingehend beschrieben, soweit man die beschreiben kann. Der Film ist unlogisch und verwirrend. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. Mai 2007 von Harry McMartin

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