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Lost Children
 
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Lost Children

Ali Samadi Ahadi , Oliver Stoltz    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Regisseur(e): Ali Samadi Ahadi, Oliver Stoltz
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0 Stereo), Deutsch (Dolby Digital 5.1)
  • Region: Alle Regionen
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: absolut Medien GmbH
  • Erscheinungstermin: 10. November 2006
  • Produktionsjahr: 2005
  • Spieldauer: 97 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • ASIN: 3898488152
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 39.219 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

Seit fast 20 Jahren tobt im Norden Ugandas ein gnadenloser, blutiger Krieg. Es steht an der Tagesordnung, dass Kinder von der fanatisch-religiösen Lord's Resistance Army entführt, zu Soldaten ausgebildet und zum Töten - selbst eigener Familienmitglieder - gezwungen werden. Unterstützt von Caritas International versuchen vier traumatisierte Kinder im Alter von acht bis 14 Jahren nach der Flucht aus den Buschlagern der Rebellen in ein normales Leben zurückzufinden. Doch wie soll es ihnen jemals gelingen, wieder Kind zu sein?

Produktbeschreibungen

Der Film porträtiert vier Kinder zwischen acht und 15 Jahren aus Nord-Uganda, die von den Milizen der Lord′s Resistance Army (LRA) entführt und als Kindersoldaten zum Töten in ihren eigenen Dörfern gezwungen wurden. Nach der Flucht aus der Gefangenschaft sollen sie zurück zu ihren Familien. Der Film zeigt sie beim Versuch, wieder zu Kindern zu werden in einer Gesellschaft, die sie als Mörder ausgrenzt. Gedreht wurde in Pajule, in einem Auffanglager der Caritas für geflüchtete Kindersoldaten.

Hier lebt auch Jennifer, 15. Fünf Jahre lang war sie in den Händen der LRA. Sie plagen schwere Albträume; in den Kämpfen mit Regierungstruppen hat sie etliche Schussverletzungen erlitten. Sie wird von der Sozialarbeiterin Grace, 25, betreut. Grace war während der vorangegangenen 24 Monate für über 800 Kinder verantwortlich, von denen höchstens 20 Prozent nicht getötet haben.
Kilama, 13, konnte zwölf Monate nach seiner Entführung fliehen und erfuhr dann, dass beide Elternteile ermordet worden waren. Er wird verfolgt von der Erinnerung an einen kleinen Jungen, der mit ansah, wie er dessen Mutter erstach.

Opio, 8, hat zahlreiche Verletzungen durch Folter. Seiner Mutter haben die Rebellen angedroht, die ganze Familie zu töten, sollte eines ihrer entführten Kinder zu ihr zurückkehren. Sie hat Angst um Opio, aber auch um dessen Geschwister.

Francis, 12, schildert, wie er anderen Kindern beim Töten zusehen musste. Sie haben zwei Jungen mit Macheten hingerichtet. Danach war allen klar, dass ihnen dasselbe droht, wenn sie es wagen sollten, sich

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
27 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Lost Children ist ein Dokumentarfilm, der das Schicksal von 4 ehemaligen Kindersoldaten aus Uganda nachzeichnet. Die Kinder waren Mitglieder der LRA (Lord's Resistance Army), die noch immer hauptsächlich im Norden Ugandas operiert.

Der Film setzt auf Kommunikation. Die Jungen und Mädchen bekamen genügend Zeit, um über ihr Leben als Soldat zu erzählen. Des Weiteren berichten Mitarbeiter der Caritas über die schwierige Arbeit mit den Jugendlichen.

Auf mich wirkte der Film sehr verstörend, weil ich als Zuschauer mit den Erlebnissen der Jugendlichen alleine gelassen wurde. Die Authentizität der Protagonisten ist die große Stärke des Films. Die Geschichten, Bilder und anschließende Ruhe schnürten mir den Hals zu und ließen mich nur vorsichtig atmen.

Einen Stern Abzug gibt es von mir, weil man nicht viel über die Hintergründe der LRA erfährt. Zwar ist dies nicht das erklärte Ziel des Film, doch ist es nur auf diese Weise dem weniger informierten Zuschauer möglich die Bilder und Erlebnisse richtig einzuordnen. So hatte ich etwas das Gefühl, es handele sich um einen anonymen Krieg, der in Uganda geführt wird.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Leonidas VINE™-PRODUKTTESTER
Lost Children lässt vier ehemalige Kindersoldaten aus Uganda zu Wort kommen und von ihren Erlebnissen berichten. Sie waren Mitglieder der LRA (Lord's Resistance Army) und waren bei schrecklichen Greueltaten anwesend, mussten sie teilweise selbst ausführen und/oder waren Opfer dieser Taten.

Dabei bleibt die Kamera immer dicht an den Kindern dran, ohne jedoch voyeristisch zu wirken. Wenn man sieht, wie die Kinder in der Auffangstation behandelt werden und wie sie allein schon von ihren Eltern oder Großeltern missbilligend gescholten werden, wird einem schon anders. Und immer wieder drängt sich mir die Frage auf: Die haben kein Wasser, kaum etwas zu essen ... woher bekommen die ihre Waffen?

Geht man dieser Frage nach und stellt fest, dass Deutschland mindestens auf Platz 5 der größten Waffenlieferanten der Welt liegt, wird einem spätestens anders.
Diese Waffen werden in Kinderhände gegeben um Kriege zu führen, die keinen Sinn, kein Ziel haben, Kriege, die nur die Waffenlieferanten und -hersteller reich machen und einen ohnehin schon daniederliegenden Kontinent vollends vernichten.

Die vier Kinder sind ein Beispiel dafür, was mit Menschen, mit Kindern in Kriegsgebieten passiert, an denen international niemand Anstoß nimmt.
Da muss man sich als Europäer schon sehr, sehr schämen.
Und Scham bleibt zurück. Betroffenheit, Scham und Hilflosigkeit. Jedoch ist letzteres eine reine Einbildung: Jeder kann in kleinen Schritten helfen!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Nine88
Ich habe den Film 2005 bei der Tour der Regisseure durch Deutschland mit meinem Jahrgang in einem Kino angesehen.
Dadurch wirkten die Bilder sehr stark nach und haben uns auch lange danach noch beschäftigt.
Das was mir von dem Film hängen geblieben ist sind die Gesichter der ehemaligen Kindersoldaten während sie von ihren Einsetzten erzählt haben. Damals konnte ich mit diesem Gesichtsausdruck noch nicht viel anfangen, jedoch wurde durch das nach dem Film geführte Gespräch mit den Regisseuren klar dass diese Menschen ihr Leben lang unter den Erinnerungen leiden werden.

Ich finde dass dieser Film sehr behutsam an das Thema Kindersoldaten, Krieg, Dritte-Welt-Länder und auch in gewisser Weise an Missbrauch heranführt. Jedoch muss dieser Film sehr gut nachbereitet werden wenn er im Unterricht oder in der Jugendarbeit eingesetzt wird, da ich befürchte nicht alle Kinder oder Jugendliche so differenziert mit den oben erwähnten Themen umgehen können ohne große Ängste zu entwickeln. Diese Nachbereitung könnte sogar in Kooperation mit den Regisseuren, bzw deren Internetseite, statt finden
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