Nun werde ich mich mal an die erste Rezension der DVD "Lorna Doone" von Richard D. Blackmore, mit Amelia Warner und Richard Coyle heranwagen:
Zum Inhalt dieses Films:
England im 17. Jahrhundert; Carver, der Enkelsohn von Ensore Doone, dem Lord eines räuberischen, heruntergekommenen, schottischen Clans, ermordet den Vater von John Ridd. John muss dies als Kind mitansehen. Die Ridds sind Farmer und gute ehrbare Leute. John schwört Rache, nur seine Mutter hält ihn davon ab.
Jahre später verliebt sich John in ein Mädchen (dem er schon als Kind begegnet ist), als sich ihre Wege erneut in den Doone Valleys kreuzen. Als sich herausstellt, dass sie die vermeintliche Enkelin des Lords von den Doones ist, zieht er sich zurück, doch die Liebe zu ihr ist stärker und so entführt er sie aus dem Clan, was natürlich einen Angriff der Doones nach sich zieht, nicht zuletzt weil sich Carver ebenfalls in Lorna verliebt hat, und er schwört wenn er sie nicht besitzen kann, so darf dies auch kein anderer, selbst wenn er sie dafür töten muss! Lorna muss nach London gehen, da sich herausstellt, dass sie nicht der Mensch ist, für den sie sich selbst gehalten hat...und John hört nichts mehr von ihr, auch auf seine Briefe antwortet sie nicht! Noch viele Kämpfe, Irrungen, komplizierte, aufregende Abenteuer und dramatische Auseinandersetzungen müssen in dieser unruhigen Zeit bestanden werden, bevor sich Lorna und John wiederbegegnen. Doch auch Carver sinnt immer noch auf Rache!
Der Film kommt auch mit wenigen Worten aus, er zeigt sehr realistisch, die Lebensumstände aller Beteiligten auf. Eine Liebe, die nicht von allen akzeptiert wird und doch den Zusammenhalt der Familie stärkt.
Ein wundervoller, schöner dramatischer Liebesfilm, der nicht ins Kitschige abfällt, zu ernst und realistisch wirken hier die Akteure und Aufnahmen auf einen ein.
Die DVD ist im Original Stereo und 16:9 Format mit englischem Untertitel ausgestattet. Ich hoffe sehr, dass die DVD auch noch mit deutschem Tonträger herausgebracht wird, obwohl es (wie meist bei diesen Verfilmungen) sehr zu empfehlen ist, sich die englische Version anzuschauen und zu hören, allein die super männliche Stimme von Richard Coyle geht schon unter die Haut und die Übersetzungen geben doch nicht das her, was das Original ausmacht!
Fazit: wieder einmal eine gelungene Produktion von BBC, sehr sehens-und empfehlenswert!