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Loriot's Kleiner Opernführer [Gebundene Ausgabe]

Loriot , Vicco von Bülow
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)

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Gebundene Ausgabe, Oktober 2003 --  
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Kurzbeschreibung

Oktober 2003
Als einziger hat Loriot das Kunststück geschafft, Richard Wagners 16 Stunden dauernden Ring des Nibelungen auf einen Abend zu komprimieren. Und auch aus den kürzeren Bühnenwerken von Mozart, Puccini, Verdi, Händel, Rossini, u.a. weiß er zuverlässig die Essenz herauszufiltern. Seit Jahren werden Loriots eigenwillige Operninterpretationen immer wieder von begeisterten Lesern angefragt. Im Band 'Sehr verehrte Damen und Herren' ist erstmals eine größere Sammlung dieser Texte veröffentlicht worden. Zum 80. Geburtstag erscheint jetzt Loriot's Kleiner Opernführer als schön gestaltete Geschenkausgabe, erweitert mit neuen Texten und mit Loriots Interviews und Kommentaren rund um die Oper.
-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiert .


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 128 Seiten
  • Verlag: Diogenes; Auflage: 5., Aufl. (Oktober 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3257063547
  • ISBN-13: 978-3257063547
  • Größe und/oder Gewicht: 15,4 x 10,2 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 395.581 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Loriot ist Deutschlands erfolgreichster und nobelster Humorist. Sein Ruhm, seine phantastische Popularität sprechen nicht nur für ihn, sondern bedeuten eine tröstliche Rechtfertigung des vielgelästerten Publikumsgeschmacks." (Joachim Kaiser, SDZ München)
"Ein tolles Buch. Ein wundervolles Bilder- und Lesebuch. Wenn man es zur Hand nimmt, legt man es so schnell nicht wieder weg. Es macht fast ein bisschen süchtig. Anschließend ist die 'Loriot'-Band ein kleiner Seelentröster im manchmal tristen Alltag. Er sollte immer griffbereit sein, wenn man in Gefahr gerät, die Dinge des Lebens einmal wieder zu eng zu sehen." (Herbert Spaich, SDR, Stuttgart)

Über den Autor

Loriot alias Vicco von Bülow, geboren am 12. November 1923 in Brandenburg an der Havel, studierte Malerei und Graphik an der Hamburger Landeskunstschule. Seine humoristischen Arbeiten in "Stern" und "Quick" machten ihn berühmt, obwohl sich anfangs einige Abonnenten über die "blöden und abstoßenden Hundebilder" ereiferten. Diese Serie ergab dann 1954 Loriots erstes Buch im jungen Diogenes Verlag, der keine Leserbriefe bekommen konnte, weil er noch keine Leser hatte. Was sich grundlegend änderte: "Auf den Hund gekommen" und weitere Bücher fanden Millionen Käufer. Ab 1967 stellte Loriot auf einem roten Biedermeiersofa in der Fernsehsendung "Cartoon" seine Sketche und Zeichentrickfilme vor. Die Herren Müller-Lüdenscheidt und Dr. Klöbner, Lottogewinner Erwin Linde- bzw. Lottemann, der Spaghetti-Sketch und viele andere wurden zu Klassikern. Loriot wirkte als Autor, Regisseur und Hauptdarsteller in "Ödipussi" und "Pappa ante portas", zwei der erfolgreichsten deutschen Kinokomödien. Er ist Mitglied der Akademie der Schönen Künste und lebt als Preuße mit einer besonderen Beziehung zu Wagner und Möpsen am Starnberger See.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
52 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das kann ja heiter werden... und das wird es auch! 19. Oktober 2007
Von weiser111
Format:Gebundene Ausgabe
Der Opernliebhaber und bekennende Wagnerianer Loriot schreibt einen Opernführer, in dem er ausgewählte Opern nach Komponisten sortiert vorstellt -- das kann ja heiter werden. Und das wird es auch, und wie!
Seine meist kurzgefassten Inhaltsangaben sollte man, wenn man nicht durch heftige Heiterkeitsausbrüche auffallen will, besser im stillen Kämmerlein lesen, denn selten findet man derartig Witzig-Gescheites. Loriot kombiniert nämlich Inhaltsangabe mit en passant verpasster Kritik und führt einem so ganz nebenbei vor Augen, dass das Schöne an einer Oper nicht unbedingt der logische, differenzierte Plot sein muss. Allerdings führt er am Beispiel von Bernsteins "Candide" ausführlich und mit gediegener Bosheit vor, dass ein klein wenig Logik nicht schaden kann -- 17 Seiten prall gefüllt mit Seitenhieben, die sich hinterhältig durch eine konfuse Handlung wühlen und nicht an herrlich boshaften Kommentaren sparen. Auch wenn Loriot seine Vorlieben erkennen lässt -- sicher ist nichts vor ihm, und die Lektüre seines gelungenen Versuchs, das Chaos in Wagners "Ring" ein wenig zu ordnen, empfiehlt sich auch für Wagnerhasser (und außerdem blickt man endlich mal durch, worum's bei dem Ganzen eigentlich geht...).

Meist fasst er sich aber kürzer und bleibt dennoch hochkompetent. Sätze wie die folgenden liest man ständig; Wagners "Kleiner Opernführer" ist eben ein wunderbares Trommelfeuer aufs Zwerchfell: "Übrigens wird [Rusalka] in der Originalsprache gesungen, aber soviel Tschechisch werden Sie ja wohl noch können", "Eine Oper, die sich mit der Französischen Revolution beschäftigt, hat ein Problem: die Enthauptung des Titelhelden. Denn auch für Sänger ist der Kopf ein wichtiger Körperteil, ohne den die Stimme sich nur mangelhaft entfaltet", "Von Goethe[...] gibt es die ganze Affaire in einer weitschweifigen, seltener gespielten Bearbeitung ohne Musik", "Es spräche dafür, Nahostkonflikte auch heute durch das Absingen von Arien auszutragen" (Die Entführung aus dem Serail), "In dem dreistündigen Eifersuchtsdrama [Figaros Hochzeit] wird ... mehr gesungen, als es bei ehelichen Auseinandersetzungen üblich ist", "Wie erwartet, äußert Madame Lescaut ihren Unmut durch eine Arie", "Es gibt keine Oper, in der ergreifender gefroren, geliebt und gehustet wird" (La Bohème), "Nie wurde ein familiäres Desaster schöner in Noten gesetzt" (Gianni Schicci)... und so weiter.
Jede Vorstellung, die meisten passen auf eine Seite, warten mit pointiertem Witz auf, und trotz akribischen Suchens konnte ich nur einen einzigen Witz finden, der ein wenig abgestanden ist. Stattdessen kombiniert Loriot schon mal, bei "Nabucco" nämlich, Inhaltsangabe mit der Satire auf allgegenwärtige politische Korrektheit und beweist damit, wie himmelschreiend dämlich letztere ist. Ähnlich gebaut und doch wieder ganz anders kommentiert Loriot Verdis "Othello".
Ich könnte jetzt aus jedem, wirklich jedem Opern-Kommentar zitieren und hätte trotz der Kürze der meisten Kommentare die Qual der Wahl.
Also nur noch schnell meine Lieblingsgemeinheit: die "Meistersänger" à la Loriot: "Wir stoßen auf einen mittelalterlichen Handwerkerverein, der nach Feierabend selbstkomponiertes Liedgut pflegt. Ein schrecklicher Gedanke." So isses.

Abgerundet wird die feine Mischung durch Opernbezogenes aus Loriots Gesamtwerk -- beispielsweise ist das legendäre Chaos "An der Opernkasse" schon zu lesen ein Genuss, auch wenn der Sketch inszeniert natürlich noch schöner ist, und das gilt auch für das "Bayreuther Pausengespräch" neureicher Ignoranten.
Ein Loriot-Interview über seine Beziehung zur Oper schließt den gelungenen Überblick über bekannte und weniger bekannte Opern würdig ab.
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wunderbares Büchlein 3. Juli 2008
Von Peter Schneider TOP 1000 REZENSENT
Format:Broschiert
Loriot (kennen den eigentlich die jungen Leute überhaupt noch) hat einen wunderschönen Opernführer verfasst. Warum wunderschön? Weil es ihm gelingt, Inhalte von Opern z.T. auf zwei Sätze zu komprimieren. Und damit aber die Essenz offen zu legen.
Sehr gelungen.
Was man von Loriot nicht so richtig weiß, ist dass er selbst auch schon eine Oper als Regisseur inszeniert hat (Martha in Stuttgart).
Loriot ist ein wahrer Kenner des Metiers Oper. Diese Kennerschaft und aber auch die Liebe zur Oper merkt man in fast jeder Zeile seiner Besprechungen.

Im Buch kommen neben den Opernbeschreibungen auch ein paar Sketche vor und es wird ein sehr schönes und absolut lesenswertes Interview mit ihm abgedruckt.

Loriots kleiner Opernführer darf in der Bücherei eines Opernfans, -geher nicht fehlen. Und zur Vorbereitung auf einen Opernbesucht gehört eigentlich immer der Blick in Loriots Führer. (Ok - er hat nicht alle beschrieben - aber viele).

5 Sterne. Loriot macht richtig Lust auf Oper. Und Loriot weckt auch Verständnis dafür, dass Oper auch heute noch SUBVENTIONIERT stattfindet. Ja geradezu stattfinden muss.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Brüller für Opern-Fans! 19. Juni 2009
Format:Broschiert
Loriot hat einen Humor, der einmalig und geistreich ist! Dieses Buch bietet höchst vergnügliche Unterhaltung vom feinsten und ist zudem auch noch lehrreich! Bevor ich in die Oper gehe, informiere ich mich zuerst bei Loriot und danach noch woanders! Wer die Oper liebt, wird auch mit diesem überaus sensibel-witzigem Humor klarkommen! Ich habe das Buch beim Stöbern in einer Buchhandlung entdeckt und beim Schmökern den halben Laden zusammen gelacht! Einfach herrlich!
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5.0 von 5 Sternen Amüsant wenn auch unsachlich...
Loriots amüsantes Kleinwerk gibt dem geneigten Leser einen Einblick in die Welt der drallen Soprane und stolzen Tenöre. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Walter Gropius veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Mal was anderes
Eine erfrischende Alternative zu den sonst eher angestaubten Opernführern mit nicht ganz ernst gemeinten Kommentaren. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Christiane Vennemann veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Vergnügliche Opernbeschreibungen
Loriots Genie komplizierte Handlungen einfach, unterhaltsam und doch richtig darzustellen sucht seinesgleichen. Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Catro veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Wunderbares Büchlein!
Man muß beide lieben und verstehen: Loriot mit seinem speziellen Humor und Wagner, der - eben WEGEN seiner Genialität! Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von steinemusik veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen leicht enttäuscht
Ich denke man muss die Opern kennen und kann sich dann an den durchaus witzigen Beschreibungen erfreuen. Zum Kennenlernen der Opern allerdings viel zu knapp gehalten. Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Kai Steuernagel veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Wagner & Co
Loriots kleiner Opernführer ist eine witzige aber denooch informative Einführung in viele populäre Opern. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. September 2010 von Martin Hunn
5.0 von 5 Sternen Kleine Ehrung für großen Humoristen
"Es gibt Leute, die auch über Streitfragen vernünftig reden können. Man nennt sie Humoristen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. August 2010 von Roswitha Osmers
2.0 von 5 Sternen Nicht auch, sondern nur für Opernprofis
Die typische Inhaltsangabe einer Oper ist in diesem Büchlein weniger als eine halbe Seite lang. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 31. Mai 2010 von Andreas
5.0 von 5 Sternen Einfach nur Loriot
Loriot gilt als der Vater des deutschen Humors, aus dessen Feder viele Klassiker unter den Sketchen stammen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. November 2007 von Michael Ranft
5.0 von 5 Sternen Das kann ja heiter werden... und das wird es auch!
Der Opernliebhaber und bekennende Wagnerianer Loriot schreibt einen Opernführer, in dem er ausgewählte Opern nach Komponisten sortiert vorstellt -- das kann ja heiter... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. Oktober 2007 von weiser111
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