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Loreley singt nicht mehr: Kriminalroman [Taschenbuch]

Judith Merchant
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (24 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 9,99 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

1. Juni 2012
In den frühen Morgenstunden treibt eine bizarr leuch­tende Leiche im Rhein. Ein zitternder Angler gesteht Kommissar Jan Seidel, dass er den toten Mann am Haken hatte. Die beiden kannten sich. Nur ein grau­samer Zufall? Und während Kommissar Jan Seidel aus Königswinter den Täter sucht, ist seine Großmutter Edith Herzberger, die rheinische Miss Marple, ihrem Enkel bereits einen entscheidenden Schritt voraus ...

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Loreley singt nicht mehr: Kriminalroman + Nibelungenmord: Kriminalroman + Hafenmord: Ein Rügen-Krimi
Preis für alle drei: EUR 28,97

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 384 Seiten
  • Verlag: Knaur TB (1. Juni 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426508648
  • ISBN-13: 978-3426508640
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,4 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (24 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 18.486 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Das Duo Jan Seidel und Edith Herzberger kommt wirklich sympathisch rüber, und dürfte auch noch einiges an Potenzial für weitere Romane haben." (Andreas Kurth) Krimi-couch.de, 01.10.2012

"Judith Merchant ist mit ihrem zweiten Krimi ein ebenso attraktives wie lebensnahes Buch gelungen." Kölner Stadt-Anzeiger, 18.08.2012

"Judith Merchants Krimi ist ein dramaturgisch geschickt aufgebauter Roman, in dem auch Familienkonstellationen eine wichtige Rolle spielen und ein dunkles Geheimnis aus der Vergangenheit die Gegenwart verdunkelt." NDR 1, 05.06.2012

"Hochspannung, die ohne blutiges Gemetzel und Haudrauf auskommt. 'Loreley singt nicht mehr' ist ein richtig feiner Krimi. So einfühlsam, sorgfältig recherchiert und mit einem Ende, das auf jeden Fall mich verstört." Claudia Keikus Berliner Kurier Online, 01.07.2012

Über den Autor

Judith Merchant, geb. 1976, Germanistin und Dozentin für Literatur, lebt mit ihrer Familie in Königswinter am Rhein. 2009 wurde ihre Kurzgeschichte Monopoly mit den Friedrich-Glauser-Preis ausgezeichnet, 2011 erhielt sie den renommierten Preis erneut für ihre Geschichte Annette schreibt eine Ballade. Loreley singt nicht mehr ist nach ihrem Romandebüt Nibelungenmord der zweite Kriminalroman um Jan Seidel und seine Großmutter Edith, die deutsche Miss Marple.


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Kundenrezensionen

4.5 von 5 Sternen
4.5 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Caillean
Format:Taschenbuch
Schon nach den ersten paar Seiten war für mich klar: das hier ist etwas Besonderes. Ich hätte ohne schlechtes Gewissen nach 5 Seiten Prolog eine Kaufempfehlung gegeben. Was Judith Merchant in diesem Prolog schreibt, zeugt von unheimlich viel Talent - und großer Klasse. Der Rhein als Person, der über die Welt philosophiert und ganz nebenbei sein Wesen, seine Kraft und seine Unerbittlichkeit klarstellt. Ein toller Anfang eines interessanten Falles...

Die Story ist insgesamt sehr reizvoll aufbereitet - beginnend mit der "beleuchteten" Leiche im Rhein. Ein Auftakt, bei dem die Fragezeichen nur so im Gehirn herumschwirren. Dann der mysteriöse Tod eines kleinen Jungen mehrere Jahre vorher, der irgendwie mit diesem Leichenfund verknüpft zu sein scheint. Und schließlich die Konstellation der nachbar- und freundschaftlichen Beziehungen rund um das Opfer. Am Anfang verwirrt das ein wenig, man kann gar nicht so richtig zuordnen, wer da mit wem in welcher Verbindung steht. Es ist ein Geflecht aus Gefühlen, Ereignissen und Sehnsüchten. Aber am Ende fügt sich alles zu einem nachvollziehbaren Ende (eine Pluspunkt, den bei weitem nicht jeder Krimi für sich verbuchen kann...).

Das Buch lässt sich flüssig lesen, für mich kam an keiner Stelle Langeweile auf. Und auch die Charaktere haben (zum Glück) so ihre Ecken und Kanten - die man zuerst kennen- und dann lieben lernt. Was ich besonders gut gelungen fand: Jan's Großmutter Edith, auf dem Klappentext für meine Begriffe etwas zu reißerisch als "Miss Marple vom Rhein" bezeichnet, bekommt zwar genügend Raum, um dem Buch eine besondere Note zu geben - aber nicht so viel, dass es unglaubwürdig wirkt. Aus meiner Sicht genau die richtige Mischung aus Ernsthaftigkeit und Augenzwinkern.

Insgesamt kann ich nur sagen: Auch wenn im Buch so einige R(h)einfälle vorkommen, ein Reinfall ist dieses Buch auf keinen Fall! Sondern tolle deutsche Krimiunterhaltung mit sympathischen Charakteren.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Loreley ist immer noch anziehend 17. Juni 2012
Von Gospelsinger TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Mütter sind unterschiedlich. Sehr unterschiedlich. So auch die Nachbarinnen und Freundinnen Juli und Marla. Während bei Juli Bullerbü-Atmosphäre mit drei Kindern herrscht, parkt Marla ihre Tochter vor dem Fernseher. Juli backt Kuchen, achtet auf gesunde Ernährung, benutzt keine elektrischen Haushaltsgeräte, und macht die Kinder zum Mittelpunkt ihrer Existenz. Marla bekommt es nicht einmal hin, einkaufen zu gehen, ohne gleich einen paralysierenden Panikanfall zu bekommen. Sie hat panische Angst vor Wasser.
Als Marlas Mann beim Aalangeln eine Leiche am Haken hat, bricht Marlas Trauma wieder hervor. Denn dies ist nicht die erste Wasserleiche in ihrem Leben. Vor vier Jahren ist ihr Sohn im Rhein ertrunken und ausgerechnet sein Vater findet jetzt den Toten im Rhein. Zufall?
Kommissar Jan Seidel aus Königswinter hat einen kniffeligen Fall am Hals. Nicht nur, weil die gefundene Leiche an vielen Punkten ihres Körpers seltsam leuchtete, sondern auch, weil der der Tote ein Verwandter der Nachbarsfamilie ist. Zufall?
Der Fall scheint seine Wurzeln in der Vergangenheit zu haben, und es gibt ein wahres Knäuel von Verbindungen zwischen den Beteiligten. Und auch die Loreley ist beteiligt, denn laut Auskunft seiner Witwe wollte der Tote die Loreley besuchen.
Nebenbei geht es bei diesem Fall immer wieder um das Thema Kinder und um Mutterbilder, denn die Bilderbuchidylle in Julis Familie bringt Jans Kollegin Elena Vogt auf die feministische Palme. Das Thema Kinder beschäftigt Jan ausgerechnet jetzt auch privat. So sehr, dass er in einem Verhör sogar behauptet, Vater einer kleinen Tochter zu sein.
Zum Glück schaltet sich seine Großmutter Edith wieder in die Ermittlungen ein. Auch diesmal führt die Tatsache, dass sie einmal Buchhändlerin war und deshalb Situationen, die mit Büchern zu tun haben, gut einschätzen kann, dazu, dass ihr Enkel Jan auf die richtige Spur gelenkt wird.
Nach vielen überraschenden Wendungen ist der Fall gelöst, aber das Buch hat noch ein zweites, verstörendes Ende. Denn wie der Anfang ist auch der Schluss des Buches aus der Sicht von Vater Rhein geschildert. Und der hat seine ganz eigenen Interessen.
Nachdem mir ihr erstes Buch schon gut gefallen hat, finde ich, dass die Autorin sich jetzt noch steigern konnte. Die Charaktere haben noch mehr Profil bekommen, und sie werden psychologisch einfühlsam beschrieben. Das gilt besonders für die Figuren Juli und Marla. Auch der Schreibstil, mit dem die Autorin es schafft, trotz leiser Töne den Spannungsbogen zu halten, gefiel mir gut. Selbst Nebenstränge der Handlung, wie beispielsweise das Aalangeln, sind plastisch und sorgfältig beschrieben.
Ich finde die Idee, die Krimihandlung mit den deutschen Sagenstoffen zu verbinden, sehr gelungen umgesetzt und freue mich auf das nächste Buch dieser Reihe. Und wenn ich mal wieder am Rhein sein sollte, werde ich aufpassen, ihm nicht zu nahe zu kommen.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Krimi, der viele unerwartete Wendungen bietet! 4. August 2012
Format:Taschenbuch
Kommissar Jan Seidel wird am frühen Morgen nach Königswinter zum Fundort einer Leiche an den Rhein gerufen. Doch als er dort eintrifft, traut er seinen Augen kaum ' der Tote leuchtet. Der Zeuge, der für dieses Spektakel verantwortlich ist, kann Jan nur eine ziemlich fadenscheinige Erklärung für sein Handeln liefern. Nach und nach setzen Jan Seidel und Kollegin Elena Vogt die vielen Puzzleteile zusammen, doch scheint der Fall mit jeder neuen Erkenntnis verworrener zu werden.

Jan Seidel muss feststellen, dass der Zeuge Hannes Metzenbach nicht nur den Toten namens Gernot Schirner kannte, sondern vor einigen Jahren selbst einen geliebten Menschen an den Rhein verlor. Stehen diese beiden Fälle möglicherweise in einer Verbindung? Schnell müssen die Kommissare erkennen, dass niemand wirklich um den Toten trauert und sich außerdem der Kreis der Verdächtigen stetig vergrößert.

Während der ganzen Ermittlungen spielen die Witwe Fanny Schirner, Schwägerin Juli Schirner und die Frau des Zeugen Hannes Metzenbach eine ganz besondere Rolle. Während Fanny sich auch nach dem Ableben ihres Mannes mit einstigen Liebesbriefen von der früheren Geliebten auseinandersetzen muss, kämpft Marla mit ihren Phobien und scheitert immer wieder an dem Versuch ein normales Familienleben zu inszenieren. Einzig die eifrige Mutter Juli, die ihre Familie scheinbar liebevoll im Griff hat und Marla in jeder Lebenslage beiseitesteht, ist auf den ersten Blick mit ihrer Welt zufrieden. Doch welche Rolle spielen die Frauen, die alle mit den Gespenstern der Vergangenheit kämpfen? Während die Polizei akribisch allen Spuren nachgeht, folgt Oma Edith ihrem Bauchgefühl und ist ihrem Enkel Jan und den Behörden somit wieder einmal eine Nasenlänge voraus.

Judith Merchant hat mit Loreley singt nicht mehr einen Roman geschaffen, der weder große Dramatik noch grausame Beschreibungen benötigt, und gerade mithilfe dieser Erzählweise dem Leser das Gefühl vermittelt, Teil der Handlung zu sein. Sie konzentriert sich vollkommen auf die Profile der Protagonisten und schafft es mit nüchternen Worten deren Einzelschicksale zu einem Gesamtkonstrukt zu verflechten. Die vielen unerwarteten Wendungen sind für den Leser nachvollziehbar, jedoch nicht vorhersehbar. Sie sorgen daher immer wieder für Überraschungen und Spannung bis zur letzten Minute. Der gelungene Pro- und Epilog, in denen jeweils der Rhein personifiziert wird, verleiht dem Krimi zusätzlich eine düstere Stimmung, welche ihn komplettiert und die Handlung in einen außergewöhnlichen Rahmen bettet.
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Die neuesten Kundenrezensionen
3.0 von 5 Sternen Nicht schlecht
Dem grundsätzlich interessanten Roman merkt man gelegentlich an, dass er Teil einer Reihe ist und deshalb offenbar aus früheren Romanen bekannte Figuren (wie die Oma des... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Vielleser veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen mit überraschendem ende !
interessante story mit überraschendem ende, angenehmer schreibstil, es kommt nie der moment, wo man das buch mal weg legen möchte, hat mir gut gefallen.
Vor 3 Monaten von djekim veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Tolles Buch, unbedingt lesenswert
Ich habe das Buch gern gelesen, finde die Figuren sehr sympathisch und den Verlauf der Handlung spannend mit interessanten Wendungen, die logisch sind und doch nicht so leicht... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von helena500 veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Durschnittlich gut
Ich habe das Buch mit durchschnittlicher Begeisterung gelesen, aber für einen kalten Winterabend tut es das allemal! Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von A. Reinhold veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Ich hab den Vater Rhein in seinem Bett geseh'n...
Ein Regionalkrimi aus der eigenen Region ist etwas feines, wenn er so schön geschrieben ist wie dieser hier. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von LeseLust veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Loreley zwischen Geschichte und kriminalistischer Realität
Keine Frage, die sagenhafte Lorely, bekannt durch ihren verführerischen Gesang, bietet zahllose Ansatzpunkte für einen spannenden Kriminalroman. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Jaun Hans-peter veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Lahme Lösung
Mich hat dieser Roman als Krimi ziemlich enttäuscht. Nach einem tollen literarischen Anfang wird man erst einmal mit ziemlich vielen Figuren bombardiert, die ihre Zeit... Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von B.B. veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen liest sich super
Ein Buch voller unerwarteter Wendungen, spannend geschrieben, leicht zu lesen und vom Inhalt her mal was anderes. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Gabriele Tuttas veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Poetisch, spannend und fesselnd
Am frühen Morgen wird Hauptkommissar Jan Seidel zu einer am Rhein gefundenen Leiche gerufen. Hannes Menzenbach hat sie beim Angeln unmittelbar am Fähranleger von... Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von maxibiene veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Namensverwechslung
Nun gut, nachdem ich den Nibelungenmord gelesen hatte und ganz annehmbar fand, kaufte ich mir auch das nachfolgende Loreley-Buch. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von B. Fleischer veröffentlicht
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