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Lords of Chaos: Satanischer Metal: Der blutige Aufstieg aus dem Untergrund [Taschenbuch]

Michael Moynihan , Didrik Söderlind
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 19,95 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
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Kurzbeschreibung

Dezember 2008
Black Metal, die in jeder Hinsicht extremste Ausgeburt des Heavy Metal, wird wahrscheinlich als die unheilvollste Musikform überhaupt in die Geschichte eingehen. Kurz bevor sich Jesu Geburtstag zum zweitausendsten Mal jährte, verübten Jünger des Black Metal Anschläge auf über 100 Kirchen, Friedhöfe und andere christliche Einrichtungen.
In seinem eskalierenden "Kampf gegen das Christentum" überzog der Black Metal Skandinavien, Deutschland, Osteuropa und Amerika mit Suizid, Mord und Brandstiftung.

Die deutsche Ausgabe von "Lords of Chaos" wurde komplett überarbeitet und enthält einen beträchtlich erweiterten Interview- und Fototeil. In exklusiven Interviews kommen Priester, Polizisten, Satanisten u.v.a. zu Wort. Ein Kapitel widmet sich ausführlich dem berüchtigten "Satansmord von Sondershausen", der die Bundesrepublik vor wenigen Jahren erschütterte.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
57 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Endlich mal ein Kompendium... 1. Dezember 2002
Von Joba
Format:Taschenbuch
...welches sich auf ausführliche und distanzierte Art und Weise mit den legendär gewordenen Geschehnissen in Norwegen Anfang bis Mitte der 90ger beschäftigt. Bis dato waren hierzu ja nur entweder Publikationen aus dem Nazi- oder Blackmetaluntergrund oder von der christtolich motivierten Gegenseite erhältlich. Das Buch portiert Fakten und Informationen auf eine nahezu akademische Weise so dass das Buch einen populärwissenschaftlichen Touch bekommt. Insbesodere die Person von Varg Vickernes alias Greifi Grishnack (Burzum) wird sehr differenziert bewertet und jeder denkende Leser wird von sich aus zu dem Scluss kommen, dass es hier einen intelligenten jungen Mann gab, der in einer Phase pubertärer Rebellion durch verschiedene Faktoren und seinen unbändigen Drang zur Selbstdarstellung zu einer Ikone erst der stanischen und dann der rechtsextremen Szene wurde. Fakt ist, dass er in seinen Aussagen genauso wirr und krude ist, wie 90% aller "Führungsfiguren" aus diesem Umfeld. Ab 1995 distanzierte er sich beispielsweise vom Satanismus und behauptete, dnie diesen Kreisen angehört zu haben. Er sollte sich vielleicht mal seinen Text zu "Quintessence" anhören, welche DarkThrone auf ihrem Album Panzerfaust vertont haben...
Ich persönlich empfand bei der Lektüre des Werkes eine deutliche Spannung, denn es war hochinteressant, die Chronologie und die Zusammenhänge der Ereignisse nachzuvollziehen. Positiv zu bewerten ist auch, dass die Interviews mit Varg & Co. unzensiert übersetzt und veröffentlicht wurden, so dass sie, so menschenverachtend und pervers sie auch sein mögen, als zeitdokumente einen echten Wert besitzen. Nie werden sie nur für sich stehen gelassen, die dazu enthaltenen Kommentare sind hervorragend. Ich persönlich liebe Black Metal Musik, verabscheue aber Rassismus und Nationalsozialismus zutiefst. Insofern bedauere ich es, dass exzellente Musiker persönlich so verwirrt sein müssen, wie es Varg ist. Ich würde nie eine Burzumplatte kaufen.

Kleinere Mängel hat das Buch in der deutschen Übersetzung, die Aufmachung ist zu plakativ und das Lektorat war ziemlich mies. Auf manchen Seiten kommen hintereinander 12 auffällige Tipfehler. Der Inhalt ist jedoch tadellos und das Werk sei jedem, der ein wie auch immer geartetes Interesse an Jugendkultur, Extremer Musik und Kriminalitätsgeschichte hat, wärmstes empfohlen.

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23 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Informativ, aber nicht universal 26. Januar 2005
Format:Taschenbuch
Lords of Chaos hat sich über die Jahre hinweg zum Standardwerk avanciert, wenn es um die Szene in Skandinavien und die Geschichte rund um Euronymus, Varg Vikernes - Mayhem und Burzum geht. Sicherlich nicht ganz zu unrecht, so beinhaltet das Buch durchaus einige interessante Informationen über den zeitlichen Ablauf und Details zu den Kirchenschändungen etc. Im zweiten Teil verkommt das Buch allerdings zu einer sich repetierenden Mutmassung über Varg Vikernes Charakterwandlung und seine angeblich rechte Gesinnung. Wie Varg Vikernes wirklich denkt, sei nun dahingestellt, das entzieht sich meiner Kenntnis. Allerdings sollte man bei der Lektüre nicht das Hirn ausschalten, sondern die Motive des Autoren ebenfalls im Hinterkopf behalten. Dessen Band "Blood Axis" kann sich nämlich auch nicht als ganz unbefleckt bezeichnen, was der Geschichtskundige wohl schon am Namen feststellen wird. Fazit: Gutes Buch aus subjektiver Sicht des Autors, informativ aber mit Vorsicht zu geniessen.
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Stefan T. TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Die Lobeshymnen, die von der Fachpresse und auch von Teilen dieser Plattform (siehe englischsprachige Ausgabe) auf dieses Buch gesungen werden, sind einigermaßen übertrieben. Man kann ihm aber dennoch nicht jegliche Qualität absprechen.

Wirklich sehr gut gelungen ist der erste Abschnitt des Werkes. Dort wird ein detaillierter, in diesem Maße meines Wissens noch nicht vorhandener Abriss der Geschichte der in jeder Hinsicht extremen Subkultur des Black Metal geboten. Der Ansatz geht dabei sowohl von den musikalischen als auch von den philosophischen Wurzeln der Protagonisten aus, was bei einer so emotionalen und vielschichtigen Szene natürlich angebracht ist.

Trotz dieses guten Auftaktes wird aber schnell klar: das Buch kratzt nur an der Oberfläche. Aus meiner Sicht kommt dabei zwar der musikalische Hintergrund sehr gut heraus, aber bei der Beschreibung des Black Metal selbst, der ja maßgeblich für das ganze Buch ist, hapert es ein wenig. Der Klang der Musik, die Frage nach der Instrumentierung, sogar die Besetzung der besprochenen Bands bleiben völlig diffus. Hier hätte man durch zwei Sachen Abhilfe schaffen können: zum einen wäre eine beigelegte CD sinnvoll gewesen (was wahrscheinlich aus rechtlichen Gründen nicht möglich war), damit sich Außenstehende, die noch nie etwas von dieser Musik gehört haben, überhaupt ein Bild davon machen können; andererseits hätte ich als Autor versucht, einen Art "Stammbaum" der wichtigsten Bands anzulegen, was das Lesen sehr erleichtert hätte. Die Namen und Verflechtungen der Personen empfand ich zum Teil als verwirrend, und das obwohl ich als Hörer dieser Musikrichtung wusste, von wem hier gesprochen wird. Wünschenswert wäre auch gewesen, sowohl die "Väter" als auch die "Söhne" dieser maßgeblichen Black-Metal-Generation zu befragen. Da vor allem Letzteres ausbleibt, entsteht das Gefühl, das Black Metal mittlerweile ausgestorben ist, was eindeutig nicht der Fall ist. So kommen beispielsweise Mitglieder von Immortal zu Wort, ohne zu erwähnen, dass die Band (trotz zwischenzeitiger Auflösung) derzeit noch aktiv und sehr erfolgreich ist - ähnliches gilt für Emperor und einige andere. Sogar unverzeihlich erscheint mir die Tatsache, dass nicht erwähnt wird, dass Mayhem, laut Buch die ursprünglichste und wichtigste Band von allen, immer noch Musik machen und auf Tour gehen, auch wenn sich die Besetzung verändert hat. Nichtsdestotrotz ist dieser erste Part sehr gut geschrieben und mutet zum Teil sogar populärwissenschaftlich an (wenngleich er es beileibe nicht ist).

Größere Probleme habe ich mit dem zweiten Teil des Werkes. Hier kommt hauptsächlich Varg Vikernes, die wohl berüchtigtste Persönlichkeit aus den Anfangstagen der Subkultur zu Wort. Es ist sehr interessant, dessen Ansichten zu den kriminellen Vorgängen, die von einfacher Auflehnung über Kirchenbrandstiftung bis hin zu Mord führten, zu erfahren, vor allem, wie sehr sich der Mann in Widersprüche verstrickt. Weniger gut ist hingegen, dass sich die Autoren mit zunehmender Dauer des Buches mehr und mehr auf Vikernes persönliche Philosophie konzentrieren und sich dabei vom Thema des Buches immer weiter entfernen. Die menschenverachtenden, weit "rechts" angesiedelten und völlig wirren Gedankengänge des bekennenden Nationalsozialisten sind auf Dauer sehr ermüdend und haben mit der Philosophie des Black Metal nichts mehr zu tun - was weder er, noch das Buch abstreiten. Trotzdem enden diese Betrachtungsweisen nicht, obwohl der Protagonist mittlerweile behauptet, niemals etwas mit Black Metal oder der Szene zu tun gehabt zu haben. Wie das alles noch zum Titel des Buches passt wissen wohl nur die Autoren selbst. Spätestens zur Mitte des Werkes hin, als es plötzlich um Vikernes krude Ansichten zu fliegenden Untertassen geht, war ich versucht, aufzugeben, oder zumindest ein paar Seiten zu überblättern. Fraglich, ob das an der stellenweise erbärmlichen Übersetzung liegt, oder daran, dass der Interviewte einfach wirres Zeug redet.

Wesentlich gehaltvoller sind da schon die Sichtweisen auf die Szene "von außen", die sehr gute Aufklärungsarbeit in Hinblick auf Satanismus und satanistische Traditionen in Norwegen bieten. Damit diese Betrachtungen nicht einseitig bleiben, kommen auch etablierte Mitglieder der alten Szene (namentlich Isahn von Emperor) zu Wort, die sich mittlerweile weiterentwickelt haben und wesentlich intelligenter wirken, als das nach außen hin oft den Anschein hat. Ein krasser Gegensatz zu Vikernes also, der sich in eine völlig andere Richtung entwickelte. Auch das Interview mit dem "Vater" der Church of Satan, Anton LaVey, auf den sich diverse Protagonisten der Szene berufen, ist sehr erhellend und dürfte manchen Mitgliedern von satanistischen Bands einiges zu denken geben.

Der dritte Teil des Buches widmet sich der deutschen Szene und erliegt gleich zu Beginn ebenfalls dem "Vikernes-Syndrom". Hendrik Möbus, Mitglied der aus musikalischer Sicht völlig bedeutungslosen Band Absurd und verurteilter Mörder (mittlerweile wieder in Freiheit) spricht sehr ausführlich über seine Motive und seine Philosophie. Das ist zwar - wie beim norwegischen Vorbild - prinzipiell sehr interessant, hat aber mit Black Metal als Musik recht wenig zu tun.

Zusammenfassend kann man sagen, dass das Buch gut und notwendig ist, um tieferen Einblick in die Szene zu erhalten. Leider ist es - neben eklatanten strukturellen Schwächen und einem katastrophalen Lektorat - ein wenig zu oberflächlich, was Black Metal als Musik betrifft. Somit wird eigentlich nicht ganz eingehalten, was der Titel verspricht, zumindest aus meiner Sicht. Empfehlenswert für interessierte Außenstehende und kritische Mitglieder der Szene ist es jedoch allemal, vor allem auch weil es an alternativem Lesestoff ein wenig fehlt. Aufgrund der genannten Mängel bleibt dennoch nur die Durchschnittswertung.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen lord
Sehr gut das Buch!!
Das was in diesem Buch Beschrieben wird weis man natürlich schon von früher für Leute die mit Diesem Thema noch nie in Berührung... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von oliver arnold veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Ja ganz bestimmt
Naja Götz hat die Verfasser ja eh schon als Rechts enttarnt, soviel mal dazu.

Ey hallo was soll das eigentlich, varg vikernes darf ungestraft über seine... Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von §ayer veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen aUSGEZEICHNEt
!!!aUSgEZEICHNETe lEKTÜRe & eIn mUSs, wENn mAn lUSt dARaUf hAt, sICh üBEr hINTERGRÜNDe zu bELESEn!!! Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von anders_sein veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Autor steht der rechten Szene nahe.
Ich habe beim lesen des Buches mehrmals den Kopf schütteln müssen. Hier werden über Dutzende Seiten verurteilten Mördern unkritisch Raum für ihre... Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von SUBCOM veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Sehr informativ aber rechts angehaucht...
Um es möglichst kurz zu machen:
Das Buch ist hoch interessant und gut recherchiert. Geht man von den Fakten bezüglich Black Metal aus ist das Buch durchaus als... Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von D. H. veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Eine Einführung
-Lords of Chaos- bietet einen guten Überblick über die Geschichte und Entwicklung des Black Metal. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. August 2010 von Schriefer Andreas
5.0 von 5 Sternen Top
Ich habe das Buch in diversen Buchläden gesucht aber es war nirgens zu finden! Amazon jedoch hat es auf lager und promte lieferung erfolgte auch! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. Dezember 2009 von Lucas Fellhofer
5.0 von 5 Sternen genau was ich erwartet habe
das produkt wurde schnell geliefert, und hielt was es versprach.
es ist sehr umfangreich und gut bebildert. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. Februar 2009 von Moritz Davogg
4.0 von 5 Sternen Eine gute Übersicht
Vorliegendes Werk ist vermutlich das bisher beste Kompendium über Black Metal und seine Vorgänger. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. Februar 2006 von "cubard"
3.0 von 5 Sternen oberflächlich
1. Das Buch sollte jeder der sich für Musikgeschichte interresiert (besonders Black Metal) zulegen.
2. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. Dezember 2003 von "sodomwarrior"
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