Was Pinto hier abliefert ist ein Teil dieser seltenen Fälle, wenn an einem Film alles stimmt. Drehbuch, Regie, Kamera und den Teil, den man im Ohr mit sich rumtragen kann - Musik.
Man weiß bei diesem Film, es kann nicht gut ausgehen. Man erschrickt immer wieder angesichts der scheinbaren Leichtigkeit und der ihr gegenübergestellten schlimmsten Dinge, die Menschen einander antun können. Und dazu diese melancholische Musik. Ruhig und gelassen fließt sie dem unausweichlichen Abgrund entgegen. Und sie sorgt dafür, daß man die Reise des "Warlord - Lord of War" miterleben möchte. Auch lange, nachdem der Film vobei ist.