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Lord of War - Händler des Todes [Blu-ray]

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Produktinformation

  • Darsteller: Nicolas Cage, Ethan Hawke, Ian Holm, Jared Leto, Bridget Moynahan
  • Regisseur(e): Andrew Niccol
  • Format: Widescreen
  • Sprache: Deutsch (DTS 5.1), Englisch (DTS-HD 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region B/2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.40:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Twentieth Century Fox
  • Erscheinungstermin: 4. März 2011
  • Produktionsjahr: 2005
  • Spieldauer: 122 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (197 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0001GQCX2
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 553 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)

Rezensionen

Produktbeschreibungen

Der ukrainisch-stmmige New Yorker Yuri Orlov (Nicolas Cage) fhlt sich zu Hherem berufen, als fr immer im Restaurant zu arbeiten. Schon frh macht er im Mafia-kontrollierten Einwandererviertel Little Odessa eine lukrative Entdeckung:
Gegessen wird immer, gettet auch. Der Anfang ist schwer, doch er bringt es vom Kleinkriminellen bis zum mchtigsten Waffenhndler der Welt.
Aber der Job verschafft ihm nicht nur Geld, Macht und schne Frauen, sondern auch die Aufmerksamkeit des Interpol-Agenten Valentine (Ethan Hawke), der eine Hetzjagd auf Orlov beginnt.
Andrew Niccol, Regisseur von Gattaca und Autor von Die Truman Show, wagt sich an das heie Thema Waffenschieberei heran. Dabei gelingt ihm die schwierige Gratwanderung das aufrichtige Anprangern tragischer Verhltnisse mit schwarzem politischem Humor zu paaren. Ein faszinierend bser Cage, bissige Polit-Kommentare und Hochspannung pur sorgen fr einen temporeichen Action-Reier mit Hirn.

Originaltitel: Lord of War
Sprache: Deutsch dts 5.1/Englisch dts HD 5.1 MA
Untertitel: Deutsch/Engl. f. Hrg.
Regie: Andrew Niccol

Darsteller: Nicolas Cage (Yuri Orlov), Ethan Hawke (Valentine), Jared Leto (Vitali Orlov), Bridget Moynahan (Ava Fontaine), Eamonn Walker (Baptiste Senior), Sammi Rotibi (Baptiste Junior), Sir Ian Holm (Simeon Weisz), Jean-Pierre Nshanian (Anatoly Orlov), Shake Tukhmanyan (Irina Orlov), Jasper Lenz (Gregor)

Produktion: Nicolas Cage
Produktionsland: USA
Produktionsjahr: 2005
Bildformate: 1:2,40/16:9
Mehrkanalton: dts
Laufzeit: 122 min.

Kritik: Gattaca-Macher Andrew Niccol, auch bekannt durch sein geniales Drehbuch zur Truman Show, geht hier mit dem brisanten Thema Waffenschieberei hart ins Gericht. Gleichzeitig bietet seine beiende Satire, die voller bsarti

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Das tödliche Geschäft der Waffenschieber liefert den spannenden Hintergrund für den tiefschwarzen Humor von Andrew Niccols Lord of War. Niccol, der sein Talent schon als Autor von Die Truman Show, Autor und Regisseur von Gattaca sowie dem unterbewerteten Simone unter Beweis stellen konnte, will hier eindeutige Parallelen zu Dr. Seltsam, oder wie ich lernte, die Bombe zu lieben herstellen: er zeigt den Aufstieg und unvermeidlichen Fall des Yuri Orlov (Nicholas Cage), einem ukrainischen Einwanderer, der in den U.S.A. sein Geld damit verdient, jegliche Art von Waffen zu verkaufen, die ihm in seine amoralischen Finger kommen. Er hat ein Vorzeigeweibchen (Bridget Moynahan), die anfänglich nicht von seinen geheimen Machenschaften weiß und einen jüngeren Bruder (Jared Leto), der durch seinen durch Drogen verwirrten Sinn für Ehrlichkeit ein denkbar schlechter Komplize ist. Yuri handelt mit dem Tod, so wie manche anderen Händler Staubsauger herumschieben (er sagt gerne, dass Alkohol und Zigaretten tödlicher sind als seine Waren), aber selbst er kann die Rücksichtslosigkeit des liberianischen Diktators (der herausragende Eamonn Walker) nicht leugnen, welcher Orlovs "Produkte" kauft, um seine Unterdrückungsherrschaft auszuweiten. Niccols Aussage dreht sich um mehr als lediglich Yuris Waffengeschäfte, und er weist auch ohne jegliche Subtilitäten darauf hin, aber Cage verleiht dem Film jene Art von wahnwitzig düsterem Humor, den er braucht. Um dieses Monster namens Yuri verstehen zu können, muss man zumindest einen winzigen Teil seiner Menschlichkeit erkennen, was Cage wie keinem Anderen gelingt. Ohne diese Elemente wäre diese Waffenschiebergeschichte moralisch so untragbar wie der Schwarzmarkthandel, vor dessen Hintergrund sie spielt. --Jeff Shannon -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Nyx am 15. September 2006
Format: DVD
"Lord of War" beschreibt die Karriere eines Mannes, der sich im globalisierten Dschungel internationaler Geschäftsbeziehungen bestens auskennt. Im teuren Anzug verhandelt er mit seinen Freunden und Kontakten, die in aller Welt sitzen. Nur, dass seine Geschäftspartner Diktatoren und Despoten sind, und seine Waren Waffen.

Der zynische Film um einen weltweit operierenden Waffenhändler

(hervorragend gespielt von Nicholas Cage) berührt und regt mehr als nur ein bisschen zum Nachdenken an. Trotz einiger gut gemachter Situationskomik bleibt einem das Lachen im Hals stecken, und man fragt sich schlußendlich nur, wie es möglich sein kann, dass solche Handels-Systeme wirklich funktionieren.

Als Extras bietet die DVD einige Infos über die realen Hintergründe des Films sowie Audiokommentare.
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45 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Heiko Rittelmeier am 22. August 2006
Format: DVD
Gigantisch. Einfach überzeugend. Unendlich traurig und absolut düster. Dieser Film hat einfach alles. Der Zuschauer genießt jede Minute und fragt sich gleichzeitig, ob er nicht schon selbst pervers wird weil er den Film gut findet.

Es fällt schwer, die Hauptperson des Filmes - der eigentlich ein richtig gewissenloser Schurke ist - nicht in sein Herz zu schließen. Es ist wirklich hart für den Zuschauer, die Welt um den (Anti-)Helden zusammenbrechen zu sehen. Dieser Film hinterließ ein zwiespältiges Gefühl: man weiß nicht, was man vom Film und der eigenen Einstellung dazu halten soll.

Ein Film, der zutiefst nachdenklich macht. Und der - vermutlich - realistischer ist als man glauben möchte.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Thomas Brackmann am 29. September 2006
Format: DVD
Womit laesst sich nach dem Kalten Krieg das meiste Geld verdienen? Wer darueber schon mal nachgedacht hat und immernoch keine Antwort weiss, dem ist entweder nicht zu helfen oder er sollte sich “Lord of War” anschauen.

Darin wird die fast authentische Geschichte eines Waffenhaendlers erzaehlt, der sich vom kleinen Mpi verkaeufer zum grossen Tycoon hocharbeitet.

Besonders nach dem Zusammenbruch des Sowjetregimes gelingt es ihm in das grosse Waffengeschaeft einzusteigen, Widersacher auszuschalten und die internationale Polizei zu foppen. Stets bewegt er sich dabei jenseits der Legalitaet. Durch geschickte Tarnungen entgeht er jedoch stets seinen Haeschern.

Glanzstueck ist die Szene, in der er mit seinem mit Waffen vollgepumpten Transportflugzeug von zwei Kampfflugzeugen ueber Afrika abgefangen wird. Nach Warnschuessen wird er zur Landung gezwungen. In seiner Not landet er mitten im Busch. Die geschmuggelten Waffen verschenkt er flugs an die Zivilbevoelkerung und beseitigt somit die Beweise. Sein Widersacher von der Polizei hat wieder das Nachsehen.

Dass er dabei noch ein Privatleben mit einem chicen Fotomodell, das er ebenso hinters Licht fuehrt, hat, scheint dabei nicht zu verwundern.

Als Einzelgaenger im Berufsleben ist er scheinbar der Beste seines Faches. Ob Bosnien, Somalia oder Nachfolgestaaten der UdSSR – er hat Kontakte und Geschaeftserfolge ueberall in der Welt.

Nicht die Warlords im eigentlichen Sinn sind die Beherrscher und Forcierer der Krisen und Kriege, sondern er, der die Nachfrage befriedigt.

Der Film zeigt schonungslos die Realitaet, fast frei von moralischen Erwaegungen.
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33 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Heiko am 1. Februar 2007
Format: DVD
Zum Inhalt des Filmes wurde hier bereits alles ausführlich gesagt: Der in die USA eingewanderte Ukrainer Juri Orlov erkennt die Zeichen in seinem Umfeld und nutzt seine familiären Verbindungen vor und nach dem kalten Krieg, um sich im lukrativen Waffenhandel eine goldene Nase zu verdienen...

Als ich den Film zum ersten Mal sah war ich von seiner direkten und kaltschnäuzigen Handlung zunächst angewidert: Menschen wie Yuri Orlov nutzen die politischen Einflüsse der Großmächte, um im Schatten derer Waffengeschäfte sich ein im Grunde eher bescheidenes Stück von Kuchen abzuschneiden.
Nichtsdestotrotz ist dies mit großen finanziellen Gewinnen verbunden, die ihm ein Leben in Wohlstand bescheren. Obwohl mir die politischen Zusammenhänge schon länger bekannt sind (gerne auch in der Dokumentation "Fahrenheit 9/11" von Michael Moore nach zu sehen) war ich dennoch erschrocken wie geballt diese Zusammenhänge in "Lord of War" präsentiert werden. Dabei wird dies schon im Titel deutlich, während ein Kriegsherr ("Warlord") direkt im Geschehen des Krieges steht kommt der hier gezeigte "Lord of war" (Herr über den Krieg) nie wirklich mit dem Krieg in Kontakt. Kriegsunterstützend, ohne selbst dran teil zu haben. Eine Rolle, die besonders die USA seit Jahrzehnten international an den Tag legen, um ihre Interessen auf den Weltmärkten zu schützen.

Beeindruckend war ferner die Konsequenz, mit der die Hauptfigur wohl wissend auf den Abgrund zusteuert. Dabei verliert Orlov neben seinem Bruder auch jeglichen Bezug zur Realität und zu den Auswirkungen seines Handelns.
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34 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Michael L am 17. August 2006
Format: DVD
da zum grandiosen Inhalt schon viel gepostet wurde, noch meine Anmerkung zur Kameraführung und Bildersprache. Alleine diese ist Oskarreif. Der Bildersprache ist aussagekräftig, ohne blutrünstig zu sein. Und besticht durch liebevolle Details die zusammen mit dem Inhalt für mich persönlich Lord of War eines der relevantesten und besten Filme der letzte Jahre werden lässt.

Angefangen vom Intro, über Details wir die Drahtgitter AK47 als Kinderspielzeug bis hin zur surrealen Darstellung vom "Planeten" Monrovia. In jeder Szene ist die Kameraführung und Bildauswahl so perfekt, das hier ein Kunstwerk geschaffen worden ist.

Fazit: Selten war ich von einem Film so restlos begesitert!
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