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Lord Gamma.
 
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Lord Gamma. [Taschenbuch]

Michael Marrak
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (36 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 557 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe; Auflage: 2 (2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3404243013
  • ISBN-13: 978-3404243013
  • Größe und/oder Gewicht: 18 x 11,6 x 4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (36 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 336.687 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Bei diesem Roman ging es mir so, wie es mir mit Romanen viel zu selten geht: Ich las die erste Seite und dachte: "Holla!" Ich las das erste Kapitel und konnte nicht mehr aufhören zu lesen. Das war mehr als nur "passabel", mehr als nur "gut": Ich hatte einen hervorragenden SF-Roman entdeckt.

Was erwarten wir von einem hervorragenden SF-Roman? Erstens, eine fantastische Story. In Lord Gamma rollt ein Mann mit einem Pontiac ohne Motor eine schnurgerade, ewig abwärts führende Straße entlang, durch eine Landschaft, die sich alle 180 Kilometer wiederholt, um aus Atombunkern Klone seiner Frau zu retten, die er anschließend erschießen muss. Wenn das keine abgedrehte Story ist, dann weiß ich auch nicht. Zweitens, spannend soll es sein. Diesbezüglich bin ich extrem empfindlich, man könnte auch sagen intolerant. Ein Buch, das mich langweilt, fliegt ins Eck, es mag hochgelobt sein, wie es will. Man mag es also als besonderes Gütesiegel nehmen, wenn ich sage, dass ich mich kaum erinnern kann, wann ich das letzte Mal ein Buch so verschlungen habe wie Lord Gamma. Ich kann jedem nur empfehlen, einfach mal das erste Kapitel zu lesen. Wer danach nicht wissen will, wie es weitergeht, dem ist nicht mehr zu helfen.

Bemerkenswert an dieser Stelle, wie gekonnt Marrak die Fallstricke umgeht, die im Grundansatz seiner Geschichte lauern. Eine Fahrt durch eine Landschaft, die sich alle 180 Kilometer wiederholt: Da hätte die Versuchung groß sein können, in eine Art Zehn-kleine-Negerlein-Schema zu verfallen, ins Episodenhafte, sich ebenfalls alle paar Kapitel in Variationen wiederholend. Eben dieser Gefahr entgeht Lord Gamma mit Bravur. Stan Ternasky, der Held, dringt in mehrere Bunker ein -- aber was er darin erlebt und wie es jeweils weitergeht, ist immer überraschend und nie auch nur ansatzweise vorhersehbar.

Drittens, wir erwarten, dass diese fantastische, spannende Story in guter Sprache erzählt wird. Bezüglich Lord Gamma ist zu vermelden, dass der Autor die Sprache souverän beherrscht, ohne uns diese Tatsache in jedem Satz auf die Nase binden zu müssen. Es liest sich gut weg, und nur wenn man (so man es fertig bringt) innehält und sich alles genauer anguckt, stellt man fest, wie variantenreich und gekonnt hier erzählt wird, wie Duktus, Tempo und Farbe der Sprache changieren, sich dem, was da geschildert werden soll, so unauffällig-wirkungsvoll anpassen wie gute Filmmusik einem Film.

Viertens erwarten wir von einem hervorragenden SF-Roman, dass er uns zum Denken anregt. Bei Lord Gamma muss man eine ganze Menge denken, weil die Geschichte ein Fragezeichen aufs andere häuft und man nur noch wissen will, was um alles in der Welt hinter all dem stecken mag, und so kommt man mit hochtourig laufendem Denkapparat im letzten Teil des Buches an, nur um festzustellen, dass man immer noch mal verblüfft werden kann. Mir jedenfalls ging es so, dass ich am Schluss in jenem Zustand war, den gute SF hervorruft: Mit neuen, geradezu fremden Augen auf die Welt, das Universum und das eigene Leben blickend und nur noch staunend über alles und jedes. --Andreas Eschbach (Das Jesus Video)

Kurzbeschreibung

Dies ist die abenteuerliche Geschichte von Stan Ternasky, der in einem Pontiac ohne Motor eine schnurgerade, ewig abwärts führende Straße entlangrollt, durch eine Landschaft, die sich alle 180 Kilometer wiederholt, auf der Suche nach Klonen seiner Frau ...

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Peer Sylvester TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Ich gebe es zu: Trotz guter Kritiken war ich skeptisch: Ein deutscher SF-Roman? Ein Szenario, wie es abgefahrener schon fast nicht mehr sein kann? Parallelen zu Ian Banks? Kann das gut sein?
Ja, es kann! Die Geschichte ist spannend und mysterios bis zuletzt. Das Buch steckt voller neuer Ideen und bleibt -allen Handlungssprmngen zum trotz - nachvollziehbar und fesselnd.
Allerdings -so viel kann ich verraten - sollte man nicht erwarten, dass hinter dem abstrakten Szenario eine einfache Erklärung liegt. Nein, das Buch bleibt nicht nur spannend, sondern auch abgefahren bis zum Ende. Wer also mehr auf "Bodenständige" SF steht, wird Probleme bekommen. Wen es dagegen nicht stört, dass man keine Chance hat, auf die Begründung für alles zu kommen, der wird wirklich gut unterhalten (und versuchen kann mans ja immer...)
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Die lange Straße 4. November 2002
Von sf-jens
Format:Taschenbuch
Immer wieder glaubt Stan Ternasky dieselbe Situation erleben zu müssen. Allerdings stellt er auch Unterschiede fest. Mal sind diese nur geringfügig, dann wieder frappierend. Doch eines scheint jedesmal gleich zu sein: er muß eine Frau namens Prill finden, sie einem Test unterziehen und anschließend töten. Das allein ist schon schlimm genug. Doch dann kommt noch hinzu, daß es sich bei ihr um seine Ehefrau handelt. Und es ist auch kein Trost für ihn, daß er in der nächsten Zone auch auf die nächste Prill treffen wird. Denn allmählich verliert er den Glauben, daß er die eine finden wird, die „echt" ist - einmal ganz davon abgesehen, daß er nicht die geringste Ahnung hat, wer und wozu dieses makabre Spiel mit ihm getrieben wird.
Anfänglich erscheint dieser Roman recht schwerfällig und unverständlich. Der Leser wird eine ganze Zeit lang auf die Folter gespannt. Ihm werden die Informationen nur in minimalen Dosierungen verabreicht, wodurch nicht nur Spannung sondern auch ein wenig Ungeduld aufkommen kann. Aber im weiteren Verlauf wird das Geschehen dann doch noch übersichtlicher und auch flüssiger. Die Auflösung ist jedoch gewöhnungsbedürftig.
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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Eigentlich wollte ich nur irgendein Buch, das mir die Fahrt zum Flughafen und in den Urlaub erträglich macht. Also habe ich "Lord Gamma" beim Einkaufsbummel einfach mal mitgenommen. Mein Fehler war, dass ich das Buch nach dem Einkaufen mal kurz anlesen wollte - heute morgen gegen zwei war ich dann durch und muss mir jetzt noch ein Buch für die Fahrt kaufen.
Das Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Es ist anspruchsvoll, wie das wohl immer so ist, wenn verschiedene Realitätsebenen zusammenstoßen, die verschiedenen Erzählebenen fügen sich aber leicht zusammen, und wenn man sich wie Stan erstmal damit abgefunden hat, dass die Dinge nun mal seltsam sind, taucht man tief in die Geschichte ein. Es ist spannend, es ist mitreißend, die Story geht unter die Haut und regt darüberhinaus zum Nachdenken an. Außerdem gefällt mir die Sprache sehr gut. Was will man mehr?
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langweiliges durcheinander
schließe mich den 1 u. 2 Stern Rezensionen an.
Es werden 3 verschiedene Geschichten geliefert.
Alphard, Naos, Isadom (was auch immer das heißen mag...? Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von islandbrunhilde veröffentlicht
Suche Gleichgesinnte - Zeitreisen, Parallelwelten, letzter Mensch,...
Leider wird immer seltener Science Fiction mit Hirn veröffentlicht.
Es ist schwer Bücher nach meinem Geschmack zu finden.
Dieses Buch gehört dazu! Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Jens Adam veröffentlicht
Bizarre Welten - skurrile Ideen
Was Michael Marrak in "Lord Gamma" aufs Papier zaubert ist unglaubes buntes und schrilles Kopf-Kino. Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Wolfgang Maurer veröffentlicht
spannend, aber verwirrend und pupertär
Lord Gamma ist ein sehr spannendes Buch, bei dem man in der Tat von der ersten Seite an wissen möchte, wie es weiter geht, da der Autor nur sehr spärlich und Stück... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. November 2007 von kayman
Wie weit kann man Spannung treiben?
Marrak kann sie sehr sehr weit treiben - auf die Spitze. Von Beginn an stapelt er Fragezeichen um Fragezeichen im Hirn des Lesers. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. Oktober 2005 von Alexander Ourth
Spannung, die zum Mitdenken anregt
Ein deutscher Sci-Fi-Autor? Anfangs war ich ein wenig skeptisch, bin aber vollkommen überzeugt worden. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 31. August 2005 von Chriemhild
Der Weg ist das Ziel
Ein wirklich skuriles Setting, aufgefächert in 3 Erzählstränge, stellenweise beeindruckend gut geschrieben: das sind die Stärken von "Lord Gamma". Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. Februar 2005 von Christoph Heinzl
Gut!
Marraks Debutroman kann durchaus überzeugen. Vorallem die ersten 400 Seiten sind erstklassig und in einem Stil geschrieben, den man in den letzten Jahrzehnten von einem... Lesen Sie weiter...
Am 3. Dezember 2004 veröffentlicht
Dieses Buch hat mich wieder zum lesen gebracht !
Ich bin nun wirklich keine Leseratte gewesen. Wenn ich ehrlich bin hab ich schon ein paar Jahre kein ganzes Buch mehr gelesen. Lesen Sie weiter...
Am 25. November 2004 veröffentlicht
Gut abgefahren
Ich habe nun schon öfters die Erfahrung gemacht, dass besonders intelligente Autoren besonders schräge Romane schreiben (z.B. Illuminatus oder Snow Crash). Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Januar 2004 von hirnilein
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