Ich liebe Nelly ja schon seit ihrem Debüt und finde, dass Folklore ein unübertrefflich geniales Album war, doch auch Loose kann mit den Vorgängern mithalten, auch wenn es an die lyrische Tiefe von folklore nicht heranreicht. Dennoch befinden sich zeitgemäße R&B Hymnen auf diesem Album, die allesamt die internationalen Charts entweder bereits dominierten oder das Potentital haben, dies noch zu tun. Der absolut beste Track des Albums ist das etwas mystische Rhythmustarke Say it Right, mit den genialste Background Voices, die man sich vorstellen kann. Ein wirklich genialer Song.
Afraid: lebt vom Refrain, ist ruhiger und ein aboluter Ohrwurm, sehr rhythmisch, also was Timbaland auf diesem Album geleistet hat, ist wirklich einzigartig. Maneater ist ein richtiger Club-banger und geht sofort in die Beine, genauso wie das sehr erfolgreiche Promiscuous, Nellys erfolgreichstem Hit ihrer bisherigen Karriere. Showtime ist eine echte ballade, die aber sehr gut instrumentalisiert ist, und teilweise sehr akustisch rüberkommt, ähnlich ist auch In God's Hands. Und richtig folkig beschließt Nelly dann dieses geniale Album mit All good things (Come to an End), was sicherlich auch für dieses Album zutrifft, mit diesem erstklassigen Song das Album zu beenden war schlau, denn so bekommt man noch mehr Lust, es nochmal zu hören.
Nelly Furtado ist eine der sympathischsten Künstlerinnen unserer Zeit. Diesmal geht sie mehr in Richtung R&B als zuvor, doch Bruchelemente ihrer Vorgängerlaben lassen sich auf in diesem Werk wiedererkennen. Gut gemacht Nelly.