Das nun vierte Studioalbum des Londoner Duos entstand unter gänzlich anderen Vorraussetzungen als der Vorgänger "Dirty Dancing" -- so mussten Logic, Loops und Laptop in vielen Fällen analogen Live-Sound weichen. Dieser Schritt ist interessant und tut der nachwievor starken Luftigkeit des Sounds erstaunlich gut, zumal die Stimmen von Mathilde Mallen, Richard Davis und Clair Dietrich den recht kühl wirkenden Style kontrapunktisch gelungen veredeln.
Das neue Album scheut sich nicht vor Zitaten (Depeche Mode Synthlines, David Bowie und sogar Elvis Stilelemente) -- trotzdem fehlt mir irgendwie die klare Richtung. Das Album ist nett, aber hinterlässt keinen bleibenden Eindruck. Die Tracks bleiben steril, ohne Überraschungen und ohne Lust auf mehr. Es wirkt, als seinen Swayzak sich nicht ganz einig, wo es Stil-mässig hingeht...