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275
3,6 von 5 Sternen
Looper [Blu-ray]
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TOP 100 REZENSENTam 30. Mai 2014
Ein wenig Science-Fiction und etwas mehr Auftragskiller-Drama.
Die Science-Fiction Elemente übersieht man manchmal, weil sie nur das Umfeld darstellen (Städte, Fahrzeuge, Drugz) und erst beim zweiten Ansehen fielen mir die vielen liebevollen Details auf.
Joseph Gordon-Levitt spielt hervorragend den jungen Bruce Willis als Joseph Simmons, das wird besonders deutlich in den Szenen, in denen sie sich direkt gegenüber sitzen.

Richtig spannend ist die allgegenwärtige Frage "was ändert meine Entscheidung in der Zukunft" (vgl. "Butterfly Effect") und dies wird (manchmal erschreckend) im gleichen Augenblick dargestellt, weil durch die "Loops" Gegenwart und Zukunft direkt interagieren können.
Typisch für US-Filme ist natürlich, dass immer etwas Cowboy in die Protagonisten gemischt wird und die Zukunft an manchen Stellen eher an die 70er erinnert. Das wird sicher einige nerven, ist aber wohl nicht vermeidbar.
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am 26. Februar 2014
Here we go loopty loo
Here we go loopty li
Here we go loopty loo
All on a Saturday night
All on a Saturday night
All on a Saturday night

In the year 2042, Joe (Joseph Gordon-Levitt) has a unique profession as a “Looper”; he dispatches people from the future for the mob. After thirty years on the job a Looper is retired by being sent back 30 years in time to himself for the purpose of being dispatched. Older Joe (Bruce Willis) is fine with this until an inappropriate shot dispatches the love of his life. So now he must go back and correct the system by removing the person who made this shot possible.

Will he succeed yes or no? In either case what will be the outcome? Will younger Joe cow-down to his wishes or learn something from this experience? We watch this presentation and wonder what we would do if we were either Joe. We too must make decisions in life and this movie may help us or not in making those decisions. In any case it’s worth watching this movie at least a couple of times.

The story is really about relationships and choices. It is not really a sci-fi story about time travel. The time thing is just one dimension to help show the outcome of the choices we make.

The presentation even though having lots of action does not contain a lot of gratuitous gore. It also does not rely on a lot of CGI. There may be a tad too much background music but not enough to distract from the presentation.

There is a big logic flaw. I cannot go into detail without placing a spoiler. But the trigger that created the antagonist could not have happened the first time around in the loop. You not let this distract you from the purpose of the movie.

If you’re watching the streaming version then you’re going to miss the voiceover commentaries which in this case are just as good as the original presentation and give you an insight as to what they were trying to accomplish. Naturally I saw this in Blu-ray which is now old hat and does not change the story at all but does add to the viewing experience.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. Dezember 2014
Die Story ist so gut, dass ich mir das als Serie wünsche! Ich finde diesen Film zu kurz für diesen Inhalt. Statdessen haben die daraus einen unterhaltsamen, interessanten relativ einfach zu verstehenden kurz und knackigen genre-mix Film gemacht. Eine wirklich schöne Bildsprache mit so einigen gestalterischen "Zitaten": Der Film ist eine Art Cocktail, sehr lecker aber!

Ich sehe nirgends igendwelche Logikfehler. Außer die allgemeinen logischen Herausforderungen, die eine Annahme einer Zeitreise halt so stellt, gibt es keine "Logikfehler". Man erwartet, dass man annimmt, Zeitreisen wären möglich. Mehr verlangt der Film erstmal nicht.

Bevor man negative Kritik schreibt, sollte man vielleicht sicher sein, dass man den Film auch tatsächlich verstanden hat :D
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36 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. Februar 2013
Joe ist ein Looper und entsorgt als solcher für seine Auftraggeber aus der Zukunft ohne Nachfragen jeden, der ihm per Zeitreise vor seine Flinte gesetzt wird. Vom so verdienten Silber lebt er in einer Welt, in der die Schere zwischen Arm und Reich extremer denn je ist ein angenehmes Leben und spart, um sich eines Tages in Frankreich niederlassen zu können, wo er sich ein erfüllteres Leben erhofft – wie genau das aussehen soll scheint er selber nicht so genau zu wissen. Als er eines Tages seinen „Loop schließen“, also Alter Ego aus der Zukunft verschwinden lassen soll, versagt er und sein Leben gerät aus den Fugen, denn – nur so viel möchte ich verraten – dieser ist nicht zum Sterben dort, sondern macht dem jungen Joe das Leben schwer, indem er versucht seine Zukunft zu ändern.

Rian Johnson macht mit Looper vieles anders als seine Genrekollegen: Statt mit Dauerfeuer und Effektregen wird eine einfache Prämisse intelligent ausgestaltet und mit kreativen und glaubwürdigen Überlegungen zum Thema Zeitreisen in einer düsteren Zukunft verankert. Es wird auf aufgesetzt wirkende Erklärungen verzichtet, es gibt keine Flashbacks, die den Zuschauer mit der Lupe auf eine Wendung hinweisen oder anders gesagt: Man muss mitdenken! Das ist Fluch und Segen zugleich, denn zum einen hasse ich es das Gefühl zu haben, eine Szene sei nur dazu da, mir etwas zu erklären, was ich mir schon selber gedacht habe. Zum anderen ist Looper zwischendurch so komplex, dass ich mit dem Entwirren des Gesehenen nicht ganz hinterher gekommen bin. So springt die Story zum Beispiel auch ein Mal in das Leben des alten Joes aus der Zukunft und zeigt wie er seinerzeit seinen Loop geschlossen hat, bevor er 30 Jahre später in der Geschichte unseres jungen Joes wieder auftaucht – darauf muss man erstmal kommen!

Die düstere Atmosphäre von Kansas im Jahr 2044 wird durch die Schauplätze und zum Beispiel durch die allesamt aus der heutigen Zeit stammenden aber mit Solarzellen nachgerüsteten Autos glaubhaft eingefangen, ich hätte mir aber gewünscht noch etwas mehr darüber zu erfahren, wie die Welt die wurde, die sie ist. Gleiches gilt für die Figur der Rainmakers, deren Taten zwar erwähnt werden aber die Motivation des alten Joes etwas dünn erscheinen lässt. Sie bleibt jedoch nicht unreflektiert, denn Bruce Willis‘ Schauspiel und die Inszenierung betonen den Konflikt zwischen der Notwendigkeit von „Old Joes“ Handeln und allgemeiner Moral – über den Verlauf des Films fand ich mich mal auf der Seite des jungen und mal auf der des alten Joe wieder.
Actionszenen sind seltener als der Trailer erahnen lässt aber schön in Szene gesetzt und ziemlich kompromisslos was Gewalt angeht.

Die finale Wendung ist gelungen und hat mich wirklich überrascht, nach der letzten Szene machte sich aber zunächst leichte Ernüchterung breit, weil ich gehofft hatte das Ende würde noch einmal den ganzen Film auf den Kopf stellen, wie es einst Inception so toll hinbekommen hat. Das i-Tüpfelchen fehlt also, dennoch ein super Film für alle, die gerne mitdenken und nach dem Schauen gerne mit den „Mitguckern“ diskutieren.

Wer sich für die Bild- und Tonqualität der BluRay interessiert: Bildrauschen ist mir in keiner Szene besonders aufgefallen, ich habe aber schon schärfere BluRays gesehen - gerade die Panoramaaufnahmen auf der Farm sind etwas unscharf. Der Ton hingegen ist super - es rumst und wumst ordentlich!

P.S.: Wer möchte kann sich natürlich an Unstimmigkeiten bezüglich Zeitreise und Co. aufhängen und behaupten der Film sei unlogisch, aber das gilt ja für den Großteil der Filme, die je gemacht wurden. Wer sich im Internet umschaut wird einige sehr aufschlussreiche Interviews mit dem Regisseur finden, in denen er erklärt nach welchen Regeln er den Film und die Zeitreisenlogik aufgebaut hat – ein völlig legitimer Schritt, wie ich finde, denn letztendlich weiß ja niemand genau wie es funktioniert.
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26 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 500 REZENSENTam 9. Februar 2013
LOOPER ist ein Film, an welchem sich die Geister scheiden werden - dies Film ist kein anhand bekannter Formeln gestricktes 08/15 Hochglanz-CGI-Feuerwerk, sondern ein unkonventioeneller SF-Thriller mit fatalitischer Grundstimmung und durchaus ruhigen Passagen. LOOPER ist also ein Film fernab des Einheitsbreis, und wirklich leicht macht es LOOPER dem Zuschauer nicht.

Die Story von LOOPER spielt in der recht nahen Zukunft des Jahres 2044. Dort arbeiten die namensgebenden Loopers, indem sie Menschen erschießen, welche von Verbrecherorganisationen aus dem Jahr 2074 per Zeitreise ins Jahr 2044 zurückversetzt werden. 30 Jahre in der Vergangenheit erwartet sie ein Looper, welcher sie ohne viel Federlesens stumpf erschießt und die Leiche einäschert. Damit sind in in der Zukunft alle Spuren beseitigt, der Looper kassiert das am Erschossenen befestigte Silber - welches er meistens gleich in Drogen und Parties investiert. Der Protagonist des Filmes, Joe, übt diesen Job ohne innere Rechtfertigungszwänge aus, muss allerdings eines Tages sein zukünftiges Ich erschießen - und an dieser Stelle versuchen beide Joes, aus dem System auszubrechen, was sich natürlich die Paten in Zukunft und Gegenwart nicht gefallen lassen.

Im Verlaufe der Handlung wirft LOOPER zahlreiche moralische Probleme auf, inklusive des Hauptthemas, inwieweit man einen Menschen für etwas richten kann, was er noch gar nicht getan hat - hier in der GEstalt eines Kindes, welches als Erwachsener zum berüchtigter und völlig skrupellosen Syndikatsboss "Rainmaker" wird.

LOOPER ist von der Inszenierung her, gerade in der ersten Hälfte, eher getragen - spektakuläre CGI und viele Explosionen oder Feuergefechte kann man in der ersten Hälfte vergeblich suchen. In der zweiten Hälfte dreht der Film dann durchaus mit der Action auf, diese ist dann passend kurz, heftig und brutal in Szene gesetzt.
LOOPER hat also eher eine Film Noir Stimmung, mit einem abgebrühten Protagonisten und einer fatalistischen, häufig dreckigen und melancholischen Atmosphäre... der Film ist also eher im Stil von "Moon", "Children Of Men" und "Blade Runner" inszeniert als meinetwegen in dem von "Avatar". Die Hauptfigur ist hier schließlich nichts anderes als ein gedungener Mörder, welcher für Geld ohne Fragen wildfremde Menschen erschießt... strahlende Helden und ein simples Gut / Böse Raster sucht man hier vergeblich.

Wirklich beeindruckend sind die Leistungen der beiden Hauptdarsteller Gordon-Levitt und Willis, beide Darsteller überzeugen über die volle Distanz und sorgen für packende Unterhaltung. Auch erstklassig fand ich die Regiearbeit von Rian Johnson, der den Mut hatte, diesen Film ohne Anlehnung an die gängigen Klischees zu inszenieren. Im Laufe des Films werfen sich komplexe moralische Probleme auf, zu denen keine simplen Antworten gefunden werden können - und die gesamte Story wird von den Charakteren und nicht von den CGi vorangetrieben. Hinzu kommt: LOOPER ist gleichzeitig auch sehr spannend.

Alles in Allem: ich bin mir völlig sicher, das LOOPER polarisieren wird. Dies ist kein Film, den man mal so eben nebenbei sehen kann, sondern ein Werk, welches die Aufmerksamkeit des Zuschauers verlangt und auf das man sich einlassen muss. Ich selbst war nach dem Film begeistert und denke, dass hier womöglich ein zukünftiger Genre-Klassiker vorliegen könnte... in jedem Fall aber bietet LOOPER intelligente und nachdenkliche SF-Unterhaltung jenseits der CGI-Massenschlachten.

In meinen Augen ist LOOPER ein Film für all diejenigen, denen in den letzten Jahren SF-Filme wie "Moon", "Source Code" oder "District 9" zusagten - auch wenn LOOPER natürlich anders als die genannten Titel ist handelt es sich auch hier um originelles und unkonventionelles SF-Kino vom Feinsten.

SF-Fans sollten LOOPER unbedingt eine Chance geben!
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Sein Spielfilmdebüt "Brick" finanzierte derFilmemacher Rian Johnson mit 450.000 Dollar, die er sich von Freunden und seiner Familie leihen mußte. Den Studios erschien der Highschoolfilm mit deutlichen Film Noir Anleihen zu unkonventionell, doch die positive Resonanz für den fertigen Film gab ihm schliesslich Recht. Für den zur damaligen Zeit 24 jährige Hauptdarsteller Joseph Gordon Levitt war es auch der Sprung zur Karriere, bis heute gelten seine damaligen Darstellungen aus "Mysterious Skin" oder "Brick" zu seinen besten Arbeiten.
"Looper" wurde von der Kritik gleich zu einem der besten Science-Fiction Filme der letzten Jahre hochgejubelt. Das mag zwar sein, aber man muss auch erkennen, dass gerade die Zukunftsfilme der letzten Dekade ja nun nicht gerade berauschend waren - von einigen Ausnahmen abgesehen - und nur schwerlich mit den ganz großen Klassikern des Genres "Alien", "Blade Runner", "Starship Troopers", "Fahrenheit 451" oder "2001" mithalten kann und auch kaum vergleichbar ist.
"Looper" hat mich von der Machart gleich an Andrew Nicc
ols "In Time" erinnert. Der ist ähnlich verzwickt, gefällt aber irgendwie mit der konstruierten Story, ist gut fotografiert, durchgehend cool fürs ganz junge Publikum zugeschnitten und macht viel Tempo.
Ausserdem gibts reichlich Erinnerung an den "Terminator", am Ende gar mit etwas "Omen" Touch. Darüberhianus ist wieder Bruce Willis an Bord, der durch die Mitwirkung an "Twelve Monkeys" oder "Surrogates" langsam eine feste Größe im Science Fiction Fach darstellt.
Sehr markant ist die Arbeit der Maskenbildner, denn die haben aus dem hübschen Gesicht von Joseph Gordon-Levitt einen ganz anderen Typ gemacht - und zwar musste dies sein, weil Levitt und Willis eine Person sind. Allerdings zu verschiedenen Zeiten. Levitt als der "Looper" und Auftragskiller Joe Simmons lebt im Jahr 2044, dreissig Jahre später im Jahr 2074 wird er dann von Bruce Willis gespielt.
Die Off Stimme erklärt die technischen Errungenschaften dieser Zeit und da erkennt man schon den Unterschied zur Kinoversion von "Blade Runner", denn die drückte Stimmungen aus und erklärte nicht gar alles. Aber in der heutigen Zeit gilt der Kinobesucher wohl als denkfaul und so wird das ganze Szenario gleich erklärt, was m.E. eine Schwäche des Films darstellt.
Es gibt allerdings auch Stärken, denn Spannung ist auf alle Fälle gegeben. Im Jahr 2044 befinden sich die Vereinigten Staaten in einem sozio-ökonomischen Zusammenbruch, Gewalt ist an der Tagesordnung und ein kleiner Teil der Bevölkerung hat durch eine Mutation schwache telekinetische Fähigkeiten erlangt. Der Junge Joe Simmons verdient seinen Lebensunterhalt als sogenannter "Looper" für ein ominöses Syndikat, die sich einer Zeitreise Technologie bedient, um unliebsame Personen ermorden zu lassen, die dem Regime, das in der Gegenwart arbeitet, in der Welt der Zukunft im Wege sind.
Diese Opfer werden in die Vergangenheit bugsiert, wo sie gefesselt und mit einem Sack über dem Kopf dem Looper zur Ermordung überstellt werden. Die Looper sind aber auch verpflichtet, das eigene Ich (30 Jahre älter) zu entsorgen, als Lohn winkt ein dreissig Jahre andauerndes Leben in gutem Wohlstand.
Und hier kommt dann die Problematik des jungen Simmons zum Tragen, der sein älteres Ich killen soll. Doch dieser entkommt und nun wird auch der junge Simmons vom Syndikat gejagt, weil er die Arbeit nicht ausgeführt hat. Er selbst hat nur noch eine Chance sein älteres Ich aufzuspüren. Die Spur führt ihn zu einer Farm, die bewohnt wird von einer Art Sarah Connor aus Terminator. Diese Sara (Emily Blunt) hat ein kleines Kind namens Cid (Pierce Gagnon), der eine Schlüsselfigur der Story sein könnte...
Ingesamt überwiegen die positiven Anteile, auch wenn man bei einem Vertreter des heutigen Science Fiction Films gewisse Abstriche in der Dichte und Atmosphäre des Stoffes machen muss. Auch fehlt die mystische und unheimliche Komponente.
Das spektulierte Zeitreisemotiv ist aber durchaus geeignet für eine Gedankenanregung. Ist etwa der Tyrannenmord legitim, wenn man ihn vorher verhindert könnte ? Und...wie ist er verhinderbar ? Ist das eigene "Ich" nicht auch stark an der Zukunfsgestaltung involviert ?
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29 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. Oktober 2013
Schon im Kino gesehen und find ihn total super. Ich mach mir nicht zuviel Gedanken über mögliche Zeitparadoxen. Hab mir zwar nach dem Film in Foren hier und da was dazu durchgelesen und teils auch als plausibel empfunden, allerdings kann ichguten Gewissens sagen:

Wenn ihr der Typ Mensch seid, der sich nen Film anschaut und dabei hängen lässt, um Spaß zu haben, könnt ihr hier ruhig zugreifen.

Der Film ist absolut nicht übertrieben mit ewig vielen CGI-Sonstwas-Effekten beladen, sondern besticht durch die Atmosphäre und Charakter.
Von Anfang bis Ende spannend!
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9 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. Oktober 2014
Absolut sehenswerter Streifen!
Sehr gute und durchdachte Story mit unerwartetem Ende.
Sehr gute Schauspieler!
Ab und an knallt es ganz Ordentlich, wobei Action wohl nicht an erster stelle steht und das ist auch gut so!
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11 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Regisseur Rian Johnson hat vor nun schon etwas längerer Zeit mit dem eigenartigen »Brick« (2005) debütiert, – ein Film, nach dem man ein bisschen im Zweifel sein konnte, ob er nicht vielleicht zu sehr darauf ausgelegt war, seinen Autoren als Junggenie zu präsentieren. Johnson hat zwischendurch fürs TV gearbeitet (u. a. für »Breaking Bad«) und versucht es nun wieder mit einem Spielfilm, für den er als Autor und Regisseur verantwortlich zeichnet.

»Looper« nutzt das Zeitreisemotiv, wodurch er natürlich in Kauf nimmt, dass die SF-Gemeinde ›Zeitreiseparadox‹ schreit und jeden solcher im Film zu findenden Widersprüche akribisch auflistet. Kein Wunder also, dass der alte Joe Simmons (Bruce Willis) genervt reagiert, als der junge Joe Simmons (Joseph Gordon-Levitt) das Thema anschneidet. Und Bruce Willis muss es schließlich wissen, denn er war in Terry Gilliams großartigem Film »Twelve Monkeys« (1995) dabei, dem auch niemand in kleinlicher Weise Zeitparadoxa vorrechnet.

Zu den Darstellern: Gordon-Levitt bleibt in seiner Mimik und Gestik sehr lange undurchschaubar. Ist er jemand, der genau weiß, was er will, und der auch dann, wenn wir nicht wissen, worauf sein Tun hinausläuft, konsequent stategisch handelt? Oder bringt die Unbeweglichkeit seiner Mimik doch eher so etwas wie eine existenzielle Verunsicherung zum Ausdruck? Zieht er sein Ding durch oder reagiert er eher hilflos auf das, was ihm zustößt? Rian Johnson hält dies lange Zeit in der Schwebe. Ähnlich geschickt setzt er Bruce Willis ein: Willis lächelt zunächst sein ultimativ charmantes Bruce-Willis-Lächeln und angelt damit nicht nur eine zauberhafte Frau, sondern auch das Filmpublikum. Nachdem seine Liebe in einer Katastrophe geendet hat, scheinen seine Motive, die ihn via Zeitreise in die Vergangenheit führen, moralisch rein zu sein. Nach und nach werden wir aber mit der unangenehmen Tatsache konfrontiert, dass die Willis-Figur ihr Motiv so absolut setzt, dass es wirklich jedes Mittel heiligt.

Die Story ist ihrer Struktur nach nicht weit entfernt von den »Twelve Monkeys«. Alle Einzelheiten der Geschichte haben mit den »Twelve Monkeys« allerdings nichts zu tun. Hier erweist sich Johnson als begabter Geschichtenerzähler. Problematisch wird es am Schluss. Johnson legt alles in einen einzigen Moment der Einsicht und des Handelns. Dadurch rettet er ein halbes Happyend. »Twelve Monkeys« läuft auf das genaue Gegenteil zu: Die Einsicht kommt erst in dem Augenblick, als es bereits zu spät ist, und die Botschaft lautet: Es kann auch gar nicht anders sein. Johnson sagt uns nicht, warum es bei ihm anders sein kann und weshalb die Lösung derart simpel ist.

Mag der Film auch hinter den »Twelve Monkeys« zurückbleiben: In der gleichen Liga spielt er allemal.
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17 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. März 2013
Zeitreisegeschichten haben durchaus Tradition in Hollywood. Kassenknüller waren aber nur selten darunter. Das "Murmeltier" und die "12 Affen" waren Ausnahmeerscheinungen, weil sie eben nicht nur reine "was wäre wenn" Szenarien durchspielten, sondern darüberhinaus mit einer tricky Handlung brillierten und die Schicksale Ihrer Hauptprotagonisten in den Vordergrund stellten wobei sich mit Bill Murray auf der einen und Bruce Wilis auf der anderen Seite waschechte Hollywood Großkaliber in den Mittelpunkt stellten.
Looper ist ein hervorragender Zeitreisefilm und hey, Bruce Willis darf auch hier den Zeitreisenden geben, wenn auch seine Rolle durchaus anders ausgelegt ist, als bei 12 Monkeys. Wie beeinflusst das Wissen über das eigene künftige Schicksal mein Handeln im hier und jetzt...das ist eine der Kernfragen von Looper und der Film lässt nahezukein keine Wendung aus um die Beantwortung dieser Frage so spannend wie möglich zu gestalten.
Keineswegs handelt es sich um eine dieser glattgebügelten Hochglanzproduktionen, Looper wirkt auf seine Art und Weise, wie ein Independent Film, in dem es allerdings zünftige Actioneinlagen zu verzeichnen gibt. Zusätzlich beeindruckt Looper mit einem ganz eigenen Rhythmus fernab der Hollywood Klischees, die Story steht im Vordergrund und es knallt eben dann, wenn es die Handlung erforderlich macht.
Bruce Willis ist mit Looper in einer seiner besten Rollen seit langem gelandet. Vordergründig der good guy mit den besten moralischen Absichten, dessen Tun und Handeln aber immer mehr unter kritisches Licht. gerät. Aber auch Joseph-Gordon-Levitt spielt anfangs alles andere als den typischen Vorzeigehelden. Wie sich diese beiden Schauspieler im Laufe der Handlung aufeinander zubewegen, das ist schon aller Ehren wert.
Was fehlt Looper denn noch für einen Klassiker? Gibt`s überhaupt was zu mäkeln? Höchstens Details: warum die Haupthandlung des Films nun ausgerechnet in der Zukunft spielen muss, hat sich mir nicht ganz erschlossen, ebenso wie die Tatsache, dass sich mehr Andeutungen für andere wendungen ergeben, als dann tatsächlich stattfinden. Looper hätte ohne diese "Ablenkungen" eine noch straightere Angelegenheit sein können, aber Hand aufs Herz: selbst mit diesen kleinen Einwänden erhebt sich der Film turmhoch über typische Produktionen aus der Traumfabrik, denn dort wo andere Filme in Ermangelung einer innovativen Story mit viel Tamtam und Bleigewitter nerven, da zeigt Looper Herz, Hirn und Mut. Und deswegen gibt's dann auch die volle Punktzahl.
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