Die hilfreichsten Kundenrezensionen
94 von 96 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Großartig und abwechslungsreich, 5. Dezember 2007
= Haltbarkeit:5.0 von 5 Sternen = Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen = Pädagogisch wertvoll:5.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Lookout Games LOG00028 - Agricola Sonderpreis 2008 (Spielzeug)
Also, dieses Spiel hat uns wirklich gefangen. Dafür gibt es mehrere Gründe: Zunächst will ich hier auf den Spielablauf selbst eingehen. Man spielt eine kleine Bauernfamilie, die aus zwei Personen besteht. Während 14 Runden, die zu durchspielen sind, müssen alle Spieler Ackerbau und Viehzucht betreiben sowie ihre Familie vergrößern. Um die Familie zu vergrößern müssen die Spieler zunächst ihren Wohnraum erweitern, für die Viehzucht Zäune aufstellen und für den Ackerbau Äcker pflügen und etwas aussäen. Am Ende werden Siegpunkte für den Erfolg bei der Viehzucht, dem Ackerbau, der Familienerweiterung und einigen weiteren Dingen vergeben. Sämtliche Aktionen, die schon angesprochen wurden, erfolgen durch die beiden Personen, die zu beginn eingesetzt werden können. Dadurch entsteht ein Spielmechanismus, der mir bis dato noch nicht bekannt war. Mit zwei Spielsteinen werden Aktionen durchgeführt, während des Spielverlaufs kommen aber noch weitere Spielsteine (=Familienmitglieder) hinzu, wodurch man mehr Aktionen pro Runde durchführen kann. Durch die begrenzte Anzahl an Aktionen pro Runde muss genau geplant werden, welche man durchführen will und in welcher Reihenfolge. Am Ende des Spiels will man am Besten 10 Aktionen durchführen, um noch mehr Siegpunkte zu erhalten, wodurch man immer unzufrieden mit dem Ergebnis ist und ein weiteres Mal spielen will. Dadurch ergibt sich ein hohes Suchtpotenzial, welches sich zumindest bei mir jedes Mal einstellt. Neben den Aktionen können die Mitglieder der Bauernfamilie sich noch ausbilden lassen sowie kleine und große Anschaffungen tätigen. Dafür bekommt man zu Beginn des Spiels 7 Ausbildungs- und Anschaffungskarten, mit denen man das ganze Spiel über auskommen muss. Neue Karten zu erlangen ist nicht möglich. Die hohe Anzahl an verschiedenen Ausbildungs- und Anschaffungskarten sorgt jedoch dafür, dass kein Spiel dem anderen gleicht und in jedem Spiel eine andere Strategie, den Handkarten entsprechend, verfolgt werden muss. Zusammenfassend möchte ich nun nochmal die Vor- und Nachteile auszählen: Pros: ' Hohe Anzahl an Karten, dadurch sehr abwechslungsreich ' Interessanter Spielmechanismus ' Liebevoll gestaltete Karten und Spielunterlagen ' Hoher Spielspaß, dadurch hoher Suchtfaktor ' Schöne Spielmaterialien (Holzsteine) ' Spiel endet nach 14 Runden, kein "Endlosspiel" ' Je nach Spieleranzahl sehr unterschiedlich Cons: ' Komplexes Regelwerk, Einarbeitungszeit nötig ' Hoher Platzbedarf für die Unterlagen, spielen nicht auf kleinen Tischen möglich ' Einige Farben der Holzsteinchen sind unglücklich gewählt bzw. schwer zu unterscheiden Abschließen möchte ich sagen, dass die Vorteile bei Weitem überwiegen. Nach der Einarbeitungsphase (2 Spiele) steht dem Spielspaß nichts mehr im Wege. Ein schönes Spiel auch und gerade für Pärchen, da es nicht destruktiv ist. P.S.: 5 Sterne bei Pädagogik, weil man während des Spiels viel lernt über die Berufe und Anschaffungen, die es vor längerer Zeit gab.
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54 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Deutscher Spielepreis 2008, 7. Februar 2008
= Haltbarkeit:4.0 von 5 Sternen = Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen = Pädagogisch wertvoll:4.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Lookout Games LOG00028 - Agricola Sonderpreis 2008 (Spielzeug)
.....das behaupte ich einfach mal, denn fast alle Spieler und Kritiker sind bisher positiv angetan. Es gibt eine "normale" Variante, auch mit unterschiedlichen Kartensätzen an Schwierigkeit, die dem Spiel mehr wirtschaftliche Möglichkeiten bieten, aber auch eine Familienversion (vereinfacht), die ich bisher aber nicht gespielt habe. Die normale Version ist nur für diejenigen, die öfters Spielen und sich von komplexen Karten-Kombinationen mit wirtschaftlichem Hintergedanken nicht abschrecken lassen (z.B. erst muss ich bestimmte Karten ausgespielt haben, was Vorbereitung braucht, bevor ich dann andere wiederum ausspieln kann.) Andere sollte vorher Probe spielen. Aber: man muss nicht mit den Karten zwangsweise spielen und sich erschlagen lassen, sondern sie langsam kennen lernen. Schön ist die Idee mal den Bauernhof als Wirtschaftssimulation zu nutzen. Ich habe mein Grundstück vor mir liegen und erweitere mein Haus, baue Ställe, Zäune, setzte Tiere ein oder betreibe Ackerbau mit Ernte. Zwar gibt es keine echten Figuren von Mensch und Tier (was evtl. als Erweiterung kommen könnte), doch das tut Erwachsenen nicht weh. Bei einem guten Preis von ca. 32¤ bekommt man massig Spielmaterial und vieles aus Holz. Das ist mehr als fair, brauch aber auch einen großen Spieltisch. Je mehr Familienmitglieder ich habe (2-5) desto mehr Aktionen kann ich nutzen: Holz, Lehm, Stein, Nährwerte, Äcker pflügen/säen, neue Tiere, Stall/Zäune/Hausausbau, große/kleine Anschaffungen und Ausbildung betreiben. Die Kartendecks der Anschaffungen und Ausbildungen verleihen dem Spiel Tiefe und Anspruch. In den ersten Partien muss man diese nicht unbedingt berücksichtigen. Ach ja, Brot backen bzw. Tiere "kochen" muss man, damit man Nährwerte bekommt, die einem helfen die Familie ernähren zu können. Verschiedene Öfen oder Kochstellen sind wirtschaftlich unterschiedlich. Die Graphik fällt mir hier und bei Beschriftungen etwas kleine und farb- bzw. kontrastlos aus. Neben dem fehlen echter Tiere das einzige Minus an diesem Spiel! Die Spielanleitung kann einen zuerst erschlagen, doch der Kernspieleinhalt ist nicht umfangreich und im Spiel kommt jeder schnell wieder dran. Durch eine vorgegebene Rundenanzahl bleibt auch die Spielzeit überschaubar. Bei 4 Spielern spielen alle Karten mit. Bei 5 dauert es etwas länger. Selbst alleine kann man es spielen, um seinen Highscore zu verbessern. Punkte gibt es für sehr viele Dinge, aber davon sollte man sich am Anfang nicht erschlagen lassen: Getreide, Gemüse, 3 Tierarten, unbebaute Hoffelder, Familienmitglieder, Art des Gebäudes, Ställe, umschlossene Weiden. Wenn nicht noch ein besseres Spiel in den nächsten sechs Monaten kommt, ist es mein Spiel für den Deutschen Spielepreis 2008 und eins der besten Spiele seit langem. Vielspieler können blind zugreifen. Familien und Gelegenheitsspieler sollten Probespielen oder Ausschau nach einer Kritik zu der Familienversion halten.
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30 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Highlight der Spiel 2007, 12. Dezember 2007
= Haltbarkeit:4.0 von 5 Sternen = Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen = Pädagogisch wertvoll:5.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Lookout Games LOG00028 - Agricola Sonderpreis 2008 (Spielzeug)
Spielmaterial: Sehr, sehr üppig, schön schwerer Karton. 9 stabile Spielbretter aus Pappe, sehr viel Spielsteine aus Holz, 360 Spielkarten, von denen ca. 340 unterschiedlich und hübsch illustriert sind, 1 Abrechnungsblock zur Punkteermittlung. Spielanleitung: 8 Seiten A4 Regel, klein geschrieben, davon aber 2 Seiten Spielaufbau und Materialauflistung, zusätzlich noch 4 Seiten Erklärungen der Karten, noch kleiner geschrieben. Kleine Beispiele und Zeichnungen zum besseren Verständnis sind vorhanden. Negativ sind Regeln, welche in den Beispielen noch vorhanden sind (z.B. Familienvariante). Manche Karten werfen Fragen auf. Positiv ist die Gliederung und der dargestellte Ablauf . Vielspieler haben keine Probleme, Wenigspieler dürften überfordert sein. Spielprinzip: Hochtaktisches Optimierungsspiel, Fehler werden teilweise hart ,bestraft'. Glück ist in Form der Karten vorhanden, welche aber nur selten über den Sieg entscheiden, wer alles optimal ausnutzt gewinnt. Das normale Spiel mit Karten ist noch einmal in Einsteiger, interaktiv und komplex eingeteilt, man kann auch alle zusammen mischen. Da immer nur ein kleiner Teil der gemischten Karten in's Spiel kommt (max. 70 von 302 in Vollbesetzung) ergeben sich immer wieder neue Möglichkeiten und das Spiel bleibt sehr lange Abwechslungsreich. Familienvariante wird ohne Handkarten gespielt, welche dadurch etwas flüssiger verläuft, aber nicht viiiel einfacher ist. Interaktionen sind vorhanden, indem man seinen Mitspielern Aktionen wegnimmt und durch einige Karten, ansonsten spielt jeder für sich auf seinem Plan. Die Solopartien funktionieren super und machen süchtig. Da man für jede geschaffte Partie einen Vorteil mehr dazu bekommt, bleibt es spannend wie weit man die sich erhöhenden Punktzahlen auch schafft. Kurzer Spielablauf: Das Spiel geht über 14 Runden. Jeder Spieler hat sein Spielbrett (Hof), bestehend aus 15 Feldern, auf denen Häuser, Ställe, Weiden und Äcker angelegt werden, je 2 Hüttenräume und 2 Personenscheiben. Außerdem gibt es noch 3 gemeinsame Spielbretter auf denen man die Aktionen mit seinen Personenscheiben markiert und sofort durchführt, man erhält z.B. Waren (Baumaterialien, Tiere, Gemüse usw.), man kann Zäune und Ställe bauen um seine Tiere unterzubringen, Äcker pflügen um Getreide anzubauen, seine Hütte vergrößern und Renovieren um mehr Personen aufzunehmen und vor allem auch Personen vermehren, damit einem mehr Aktionen zur Verfügung stehen. Nach festgelegten Runden erfolgen Erntezeiten, bei denen dann die Personen ernährt werden müssen. Nahrung bekommt man z.B. durch Verarbeiten der Tiere. Reicht die Nahrung nicht für alle Personen, gibt es Bettelkarten, welche am Schluss richtig viele Minuspunkte bringen (sollte man unbedingt vermeiden). Durch die Karten erhält man Vorteile (z.B. Renovierung von Holz zu Steinhaus, mehr Waren usw.). Nach der 14. Runde gibt es eine letzte Erntezeit, danach ist Abrechnung, es gibt Minuspunkte für nicht vorhandene Dinge (Tiere, Weiden usw.) und Pluspunkte, wenn man alles angegebene geschafft hat, außerdem noch Sonderpunkte von den Karten. Spieleranzahl und Spieldauer: Angegeben von 1 bis 5 Personen, alleine und zu 2. sehr gut funktionierend, mit mehr habe ich es noch nicht gespielt. Da es aber an die Spieleranzahl angepasst wird dürfte es gut bleiben, da wie oben geschrieben, relativ wenige Interaktionen vorhanden sind. Pro Mitspieler sollte man mindestens 30 Minuten rechnen. Fazit: Nachdem ich jetzt alle meine Neuheiten aus Essen geschafft habe, stellt sich dieses als mein klarer Favorit heraus. Der Preis ist für das gebotene Spiel und vor allem mit dem Material mehr als gerechtfertigt. Für mich das optimale Spiel, weil sehr, sehr viel Abwechslung durch die Karten vorhanden ist und man es auch alleine spielen kann.
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