Aus der Amazon.de-Redaktion
Zuerst besprechen Parker und Berry grundlegende Designkonzepte wie Relevanz, Proportionen, Konsistenz, Kontrast, Spannung und die Berücksichtigung von ausschlaggebenden Details. Als Nächstes erklären die Autoren die wichtigsten Werkzeuge und Layout-Strukturen wie etwa Raster, Spalten, Rinnen, Überschriften, Bildbeschriftungen und Listenpunkte. Sie vertiefen sich in die komplizierten Strukturen der Typografie und Schriftfamilien und betonen etwa Schriftgröße, Ausrichtung und Kerning. Als Nächstes lernt man etwas zum Einsatz von Leerraum, Eingrenzungen und Rändern, Kästen und Schlagschatten. Die Autoren besprechen Illustrationen, ClipArts, Hintergründe, Charts, Diagramme, Tabellen und Pläne und wie man diese Elemente auf einer Seite arrangiert. Ebenso erfährt man einiges zu Auswahl, Skalierung und Platzierung von Fotos. Ein zusätzliches Kapitel -- ganz in Farbe -- erklärt den Einsatz von Farbflächen, Färbungen und Farbtönen.
Im Anschluss wechseln die Autoren von der Theorie zur Praxis und Projekten, in denen man die eben gelernten Designkonzepte anwenden kann. So erfährt man etwas über das angemessene Design, die Grafik und Textelemente eines Newsletters, über Werbung, Kataloge und andere Geschäftskorrespondenz. Jedes Kapitel in diesem Abschnitt bietet viele Bilder und Beispiele und schließt mit einer Checkliste an Erinnerungspunkten, an denen man sich beim Design orientieren kann.
Besonders nützlich ist Kapitel 12, in dem häufige Designfehler zusammen mit Erklärungen und Beispielen dargestellt werden, sowie Kapitel 13, das sich auf die Verbesserung schlecht gestalteter Veröffentlichungen konzentriert. Hier werden Vor- und Nachher-Betrachtungen von vielen betroffenen, existierenden Publikationen wie Newslettern und Studien vorgestellt. Die Autoren bringen treffend und mit überzeugender Beispielwirkung die Bedeutung der Designkonzepte auf den Punkt, die sie zuvor besprochen haben. Am Ende enthält der Anhang zusätzliche Tipps zum Farbdruck, zur Wahl der Bilddatenbank, des Papiers und der Dienstleistungsbüros.
Weder spezialisieren sich die Autoren auf Windows- oder Mac-Betriebssysteme noch auf eine spezielle Software. Ziel ist es, den Einsatz von Software im generellen Zusammenhang zu erlernen, während man das Buch zu Design-Fragen heranzieht. Das macht Sinn und die Autoren verfolgen das Ziel mit klarer und präziser Sprache und bieten dabei viele Tipps, die das Hauptthema zwar nur am Rande betreffen, aber dennoch dazu gehören. Insgesamt erfüllt das Buch hervorragend seine Funktion sowohl als Einsteigerleitfaden für Design-Neulinge wie auch als Referenz für fortgeschrittene Designer. --Kathleen Caster
New York Times
PC-Week
Publish
Kurzbeschreibung
Ob einfache Drucksache oder anspruchsvolles Newsletter-Layout, ob Macintosh oder PC, als zeitloser Klassiker führt «Looking Good in Print» den Leser Schritt für Schritt in die Grundregeln der Typografie und Grafik ein. Hunderte von Fallbeispielen ergänzen die Theorie und liefern wertvolle Anregungen für die eigene Gestaltung. Der Autor zeigt auf, wo am häufigsten Fehler passieren und wie man sie am besten vermeiden kann. Die Jubiläumsausgabe dieses Buches wurde komplett aktualisiert und stark ergänzt.
Egal, mit welchem Programm oder System gearbeitet wird: dieses Standardwerk liefert eine verständliche und praxiserprobte Einführung in die Grundlagen der Gestaltung.