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102
4,5 von 5 Sternen
Looking for Alaska
Format: TaschenbuchÄndern
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60 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Miles lebt mit seinen Eltern in Florida. Er ist ein intelligenter, ruhiger Typ, vielleicht ein bisschen zu sensibel für diese Welt. Freunde hat er eigentlich keine, aber das stört ihn nur am Rande. Er scheint mit dem Leben anderer ohnehin mehr anfangen zu können als mit seinem eigenen, liest er doch gerne Biographien berühmter Menschen. Besonders faszinieren ihn dabei die letzten Worte dieser Personen. Einer dieser letzten Sätze handelt von dem "Great Perhaps", nach dem er sich offensichtlich auch auf die Suche machen möchte, denn er beschließt die letzten beiden Schuljahre auf einem Internet in Alabama zu verbringen. Dort schließt er schließlich tatsächlich ein paar Freundschaften, allen voran sein Zimmergenosse "the colonel" und Alaska. Während er mit dem Colonel zum ersten Mal erlebt was es bedeutet einen besten Freund zu haben, ist sein Verhältnis zu Alaska deutlich schwieriger (das der anderen übrigens auch).
Alaska ist schön, sexy, intelligent und scheint immer so ein bisschen auf dem schmalen Grad zwischen Genie und Wahnsinn zu wandeln. Die Motivation hinter Dingen die sie tut und sagt ist nicht durchschaubar. Wenn sie etwa behauptet zu rauchen um sich damit umzubringen kann man nicht einschätzen, ob es sich um den vermeintlich coolen Spruch eines Teenagers oder einem irgendwie ernstgemeintes Statement handelt. Wenn sie behauptet in Ruhe gelassen werden zu wollen- will sie dann eigentlich das Gegenteil? Wenn sie sich wiederholt bis zum übergeben betrinkt: Ausdruck jugendlicher Leichtsinnig- und Sorglosigkeit oder ein Versuch so das Leben besser zu ertragen? Wenn sie die Jungs wechselt wie andere ihre Socken, will sie die jugendliche Freiheit genießen oder hofft sie, dass sie einer festhält? Ja, Alaska wandelt am Rande des Abgrunds und die große Frage ist: Möchte sie hineinfallen?

Und es kommt natürlich wie's kommen muss: Miles verliebt sich in sie. Doch sie sieht ihn nur als guten Freund. Vermutlich. So ganz sicher kann man sich auch hierbei nicht sein. Und in all seiner Verliebtheit nimmt Miles den großen rosa Elefanten im Raum, nämlich Alaskas Hang zur Selbstzerstörung nicht wahr. Für ihn ist sie Ausdruck all dessen was er möchte: Schön, frech, mutig, intelligent und permanent über die Strenge schlagend.
Doch mit Alaska befreundet zu sein bedeutet mit unerwartetem fertig werden zu müssen. Und das Unerwartete ist in diesem Fall eine echte Tragödie. Eine Tragödie, die Leben verändert und Miles schließlich erkennen lässt, dass er seinen Weg, weg von den letzten Worten toter Menschen, ins Leben gefunden hat.

John Green hat mit "Looking für Alaska" einen Jugendroman geschrieben, der bewegt, berührt, lustig und traurig ist. Er hat Charaktere kreiert, die so vielseitig sind, dass sie fast schon greifbar sind- und dann (aus voller Absicht) auch wieder nicht. Der Roman wird aus Miles Sicht in der ersten Person erzählt, weshalb man seine Sicht der Welt, sein Tun, Unterlassen, Denken und Fühlen jederzeit nachvollziehen kann. Nicht immer kann man ihm Zustimmen, manchmal hätte man anders gehandelt- aber nachvollziehen kann man es immer.
Alaska ist schließlich die zweite Hauptperson. Und auch, wenn man unendlich viele Einblicke in ihren Charakter bekommt- man kennt sie nicht, und das ist auch so gewollt.
Doch eines ist klar: Alaska ist eine starke Persönlichkeit, sie nicht zu mögen (für die Figuren im Buch) praktisch unmöglich und sie hat das Leben vieler Menschen verändert. Vielleicht konnte sie ihr eigenes nicht besser machen- aber das so manch anderer, allen voran Miles.

Während des Lesens bin ich hin und wieder auf Passagen gestoßen, die mir etwas langatmig, zum Teil unwichtig vorkamen. Nach der letzten Seite wurde ich eines Besseren belehrt: An diesem Buch war kein Wort verschwendet.

"Looking for Alaska" ist ein Roman den ich damals gern in der Schule gelesen hätte- Diskussionsstoff bietet er sicher genug!
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. Dezember 2011
Ich denke nicht, dass es nötig ist, eine weitere ausführliche Rezension zu diesem Buch zu verfassen. Davon gibt es bereits einige sehr hilfreiche.
Deswegen möchte ich lediglich sagen, was dieses Buch für mich bedeutet.
Es ist ein wunderbares Buch, mein ungeschlagener Liebling, denn John Green vereint tragische Schönheit mit jugendlicher Imperfektion.
Alaska ist keine unnahbare, perfekte Figur, Mr. Green hat ihr beeindruckend überzeugend Leben eingehaucht und sie ist wie eine alte Freundin für mich, nachdem ich dieses Buch zum siebten Mal gelesen habe.
Meine Schwester und ich zitieren dieses Buch oft in Alltagssituationen.
Ich kann dieses Buch uneingeschränkt weiterempfehlen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. Juni 2013
(SPOILER ALERT)

What I like about this book is, how you can fully identify yourself with the characters and empathize with them. At the part where Miles and the Colonel learn that Alaska has died, it made me feel really sad, almost as if I was the one who lost a close friend.

I heard from the author, that when writing about Culver Creek, he didn't just make it up, but he also referred to the school he went to as a teenager. All the places like the smoking hole, the swing or the lake actually existed! So maybe that's why you start to feel like being there, while reading.

Looking for Alaska isn't the kind of book that gives you indubitable facts, it only gives you opinions from different views and you can decide what you think.
Alaska for example describes her father as someone who blames his daughter for her mom's death; someone who she doesn't like to talk about, who maybe doesn't even love her enough. But later at Alaska's funeral her dad makes sure to close her coffin because he remembered her telling him so eight years ago. It just made me think, that he DID care about her after all...

My favorite part in the book though, was when Alaska, the Colonel, Lara, Miles and Takumi tell about their best/worst day. At that point it was very easy to forget that they are only made-up characters. Their stories are just so touching and give them personality.

My class teacher made us read this book for school and I'm truly glad she did, because otherwise I probably wouldn't have known about it at all. I really enjoyed reading it and it made me think a lot. I can only recommend it!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. März 2014
Nachdem ich so begeistert von Green’s The Fault in Our Stars gewesen bin, musste ich einfach noch andere Bücher des Autors lesen. Nachdem ich Looking for Alaska nun beendet habe, weiß ich ehrlich gesagt nich so recht, wie ich es bewerten soll.

Miles lebt in Florida und führte bisher ein eher unspektakuläres und ruhiges Leben. Freunde hat er eigentlich keine, was ihn aber auch nicht weiter zu stören scheint, und in seiner Freizeit liest er gerne Biografien, wobei er sich vor allem für “letzte Worte” interessiert. Seine letzten beiden Schuljahre will Miles jetzt aber auf einer Schule in Alabama verbringen. Kaum angekommen wird er von Miles zu “Pudge”, befreundet sich mit seinem Mitbewohner Chip, oder auch “the Colonel” genannt und lernt das schönste Mädchen überhaupt kennen: Alaska Young. Alaska ist ein ziemlich durchgeknalltes Mädchen, bei dem man nicht immer weiß, wenn sie etwas ernst meint und deren Stimmungen ziemlich schnell mal umschwenken können. Pudge verliert ziemlich schnell sein Herz an sie doch dann geschieht etwas, das alles verändert.

Miles alias Pudge war nicht gerade mein Lieblingscharakter. Ehrlich gesagt fand ich ihn eher langweilig, auch wenn mich seine Begeisterung für letzte Worte ziemlich interessiert hat. Um ehrlich zu sein fand ich jeden anderen Charakter interessanter als ihn. Ich hab’s auch nicht so richtig verstanden, warum er sich in Alaska verliebt hat, denn plötzlich war er es einfach. Ok, sie ist scheinbar ziemlich heiß, lustig, wahnsinnig intelligent und abgesehen von ihren Stimmungsschwankungen einfach nur perfekt. Aber ansonsten kam es mir so vor, als wolle er sie nur, um seine jungfräulichen Bedürfnisse zu stillen und besonders nachdem das große Drama eingetreten ist, ging er mir besonders auf die Nerven und ich war ziemlich froh, dass der Colonel überraschenderweise mal Klartext mit ihm geredet hat. Der Colonel ist auch einer der Charaktere, den ich richtig gern hatte und besonders seine Beziehung zu seiner Mutter fand ich richtig herzerwärmend. Auch kleinere Charaktere wie Takumi oder auch den Eagle haben mir gut gefallen.

Die Kapitel beginnen immer sozusagen mit einem Countdown und los geht es mit One Hundred and Thirty-Six Days Before. Man ist natürlich sofort neugierig darauf, was passieren wird und ich persönlich habe nicht damit gerechnet, weswegen ich schon überrascht war. Diese Before Kapitel konnten mich allerdings nicht sonderlich mitreißen, ziemlich oft war ich gelangweilt und wartete darauf, dass mal etwas passiert. Irgendwie kam es mir so vor, als würde unsere Clique die ganze Zeit nur das selbe machen: Trinken, Sex, rauchen, trinken, rauchen, ach und Streiche spielen, die ich nicht einmal wirklich lustig fand. Pudge hat mich hier auch etwas enttäuscht, gerade eben meinte er noch, er trinke eigentlich keinen Alkohol und rauchen tut er auch nicht und kaum auf dieser Schule ist er dauerbesoffen und am Rauchen (wobei er von seinen eigenen Zigaretten am wenigsten abbekommen hat, da der Colonel ja alle weggeraucht hat). Insofern gefiel mir die Umsetzung der After Kapitel viel mehr, vor allem waren sie zum Teil richtig emotional, auch wenn ich hier jetzt keine Träne vergießen musste. Zum Lachen oder Grinsen gab es in diesen Kapiteln im Gegensatz zu denen davor, bei denen ich doch ab und zu mal schmunzeln musste, auf jeden Fall nichts mehr.

Was mir an dem Buch gefallen hat, war ganz klar der Schreibstil von Green und seine Art, dass man selbst mal in’s Grübeln kommt. Die Charaktere beschäftigen sich oft mit der Frage “How will I ever get out of this labyrinth?” und behandeln diese so tiefgründig, sodass man manchmal vergisst, dass die Kids vielleicht 16 Jahre alt sind.

“You spend your whole life stuck in the labyrinth, thinking about how you’ll escape it one day, and how awesome it will be, and imagining that future keeps you going, but you never do it. You just use the future to escape the present.”

Fazit:
Wahrscheinlich hab ich mir einfach viel mehr erwartet, da wirklich jeder so sehr von dem Buch geschwärmt hat. Ich finde Looking for Alaska nicht unbedingt schlecht, doch begeistert bin ich davon auch nicht. Miles als Hauptcharakter hat mich zum Großteil gelangweilt und besonders der Before Teil konnte mich nicht immer mitreißen. Die Nebencharaktere fand ich eigentlich ganz toll und auch die tiefgründigen Abschnitte sowie Green’s Schreibstil haben mir sehr gut gefallen. Deshalb bekommt das Buch 3 Sterne von mir.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. Juni 2012
Suchend, im Labyrinth des Lebens
Miles Halter ist besessen von letzen Worten und liest die Biographien berühmter Persönlichkeiten, obwohl er oft die eigentlichen Meisterwerke dieser Berühmtheiten nicht einmal kennen will. Doch sein sonstiges Leben ist trist, kein wahres Leben, ohne wahre Freundschaften. Er beschließt das 'Große Vielleicht (Great Perhaps)' zu suchen und geht ins Culver Creek Internat, wo schon sein Vater war und einiges erlebt hat.
Das Internat ändert seit gesamtes Leben, seit er seinen Zimmernachbarn kennt und auf Alaska Young trifft. Eine unberechenbare, launische, gut aussehende, intelligente, literaturverrückte Alaska, die ihn in eine Welt aus Freiheiten, Freundschaft und Liebe entführt. Eine Welt, in der Miles Pudge heißt und sich in Alaska verliebt, obwohl sie einen Freund hat und weil sie ihn süß findet.
Aber so neu, so überraschend, so voller Leben, Freundschaft und Liebe sein neues Leben ist, ist plötzlich alles nicht mehr wie es war. Das Leben ändert sich schlagartig und ohne Vorwarnung.

John Green hat mit 'Looking for Alaska' einen Jugendroman geschaffen, der voller jugendlichen Esprit und Leben sprießt. Die Geschichte, Handlung und der Schreibstil bilden eine lebendige Einheit, die einen an den Seiten kleben lässt und erst wieder loslässt, wenn man das Ende erreicht hat. Einem Ende, das kein wahres Ende ist. Einem Ende, welches überrascht und einen zufrieden zurücklässt.
Denn die Geschichte, die John Green erzählt, ist die einer Gruppe Jugendlicher und Freunde, die sich mit etwas konfrontiert sehen, das ihr Leben einschneidet. Eine Clique, die einen mit jeder Seite mehr ans Herz wächst, die vielfältig, wo jeder Einzelne individuell und auf seine Art speziell ist. Alle haben ihre Ecken und Kanten, jede Person ist eigen, hat seine Macken und wirkt real, fast anfassbar. Oft denkt man sich, es könnten die eigenen Freunde sein und man kann unter ihnen sitzen, mit Alkohol und Zigaretten, gemeinsam lachend, weinend und tröstend. Sie strahlen jugendlichen Esprit aus, haben aufkommende Gefühle, erste Liebeleien und Erfahrungen in ihren Leben und sind dabei wie jeder andere Jugendliche auf der Welt und doch ein bisschen mehr, ein bisschen spezieller, ein bisschen eigener und ein bisschen individueller wie so viele andere Teenanger in Jugendbüchern. Witzig, spontan, impulsiv, aber doch ernst und wechselnd in ihrer Position und Gefühlslage. Eben keine festgefahrenen Stereotypen, sondern normale Menschen.
Ihre Lebendigkeit und Individualität findet sich auch im Schreibstil wieder. Die gesamte Handlung ist aus Pudges (Miles) Perspektive geschildert und er allein bringt uns seine neue Umgebung näher, in Jugendsprache, ehrlich und doch sehr tiefgründig und lebensphilosophisch, dass der Roman voller Zeilen gespickt ist, die einem sich in den Kopf brennen. Sein eingeschränktes Sichtfeld auf die Dinge, seine Unwissenheit, macht die Dinge realer und lebendiger uns nah an die Dinge heran, obwohl wir feststellen, dass wir genauso fern davon sind, wie Miles selbst.
Denn auch wenn es ein Jugendroman ist, geht es um ein ernstes Thema, einen Thema, mit dem wir alle fertig werden müssen, und sich beim Lesen plötzlich wie ein Stein auf uns liegt, was mitunter auf den Aufbau zurückzuführen ist.
Man geht eine Beziehung mit den Charakteren ein, bekommt im ersten Teil, dem 'before', einen Sinn für die Figuren, ist ihnen nahe und fühlt sich irgendwann, als würde man sie schon ewig kennen. Diese Bindung macht uns dann im 'after' zu schaffen, treibt uns durch Gefühlsmeere wie die Menschen, die in dieser Situation stecken. Von Ängsten, von Verzweiflung, von Zuneigung, von Liebe, von Trauer, von Nähe... von so viel mehr, machen wir eine Reise durch ein Labyrinth des Lebens um festzustellen, dass wir darin bleiben. Einen Ausgang muss jeder für sich selbst finden.
Und hier löst sich John Green vom typischen Jugendroman. Es sind die Charaktere, das Leben, die Botschaften zwischen den Zeilen, die Lebensphilosophie, die Ernsthaftigkeit, die Schwere, schlicht die Komplexität der Existenz, die uns in dem Roman begegnet ohne uns zu sehr zu belästigen und überfordern. Schlicht das Labyrinth des Lebens in dem wir umherlaufen auf der Suche nach dem großem Vielleicht. Ein Gefühlsbad und doch ein reales und wahres Stück Leben ohne Übertreibung und Künstlichkeit rund um eine Thematik, bei der dem Leser keine Meinung aufgezwängt wird, sondern er selbst entscheiden kann.

Fazit
John Green hat mit 'Looking for Alaska' einen lebendigen Jugendroman geschaffen, der mitreißt, voller Menschlichkeit ist und Platz für das wahre und manchmal schwere Leben lässt. Ein Must-Read an jugendlicher Literatur, die weitaus mehr anspricht, als die Jugend.
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 500 REZENSENTam 4. Dezember 2009
John Greens Erstlingswerk ist kaum zu übertreffen (auch wenn er selbst das mit "Paper Towns" dann doch geschafft hat). Der Nerd Miles wechselt auf eigenen Wunsch hin für die letzten zwei Schuljahre auf ein Internat, und sein Leben fängt endlich an. Besonders fasziniert ihn Alaska, die nach Zigaretten, Waldboden und Vanille duftet, die stark und nicht auf den Mund gefallen ist und die er doch nicht durchschauen kann. Miles und Alaska sind auf der Suche nach dem Sinn des Lebens mithilfe der letzten Worte berühmter Leute, der Aufsatzthemen des Religionsunterrichts, der Gespräche mit Freunden, dem Ausloten von Grenzen. Miles übersieht, dass neben der Unbeschwertheit auch eine Menge Selbstzerstörung in Alaska steckt und macht sich auf die Suche nach ihrem Geheimnis.
Dieses Buch zeichnet sich besonders durch seine gelungene Atmosphäre aus, die den Seelenzustand der Fasterwachsenen schön ausdrückt. Auf der einen Seite stehen die Schulstreiche, die Miles und seine Freunde mit der Kindheit verbinden, auf der anderen Seite stehen Zigaretten, Musik, Alkohol, Sterben, Suche nach Sinn, nach dem Ausweg aus dem Labyrinth, Freundschaft und Liebe. Sprachlich ist das Buch sehr gelungen. Und überhaupt sehr gelungen. Rundherum. DFTBA.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 31. Dezember 2012
I'm not quite sure what I expected when I started reading this book. I had wanted to read something written by John Green for a long time because so many people have so many nice things to say about his books. I started with Looking for Alaska mainly because it was the book I had in my bag on my drive to Brussels – but I was hooked from the first page.

I don't read many books that are written from a male's point of view, most likely because a lot of the books in the genres I read have females point of views and not because of a concious decision. But in any case, I loved Pudge's (= Miles') voice. It was very raw, very real. Especially once the book starts talking about "After" I can definitely feel the emotion. I have lost someone semi-recently and everything is so spot on. The questions you ask yourself, the anger you feel. For me, it felt very very real.

Personally, Alaska is one of the girls I usually hate. And I don't particularly loved her specifically either. But I can understand everyone's fascination with her, and maybe because of that it drives me crazy not knowing why. But that's how it is - you don't get all the answers in life, especially not in a situation like the Colonel's and Pudge's. The novel makes it clear that life does not give you everything you might want but it also shows the reader that it is still possible to carry on, regardless.
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am 26. März 2015
Inhalt
Miles wechselt die Schule und wird nun auf ein Internat in Alabama gehen. Dort ist er zusammen auf einem Zimmer mit dem Colonel, einem Jungen, der ein Stipendium hat. Da der Colonel nicht reich ist, verachtet er die reichen Kinder der Schule. Weil Miles, der von dem Colonel den Spitznamen Pudge erhalten hat, sich mit ihm anfreundet, sind die reichen Kinder der Schule ihm nicht gut gesinnt. Außerdem lernt er Alaska kennen und verliebt sich ihn sie. Zusammen mit ihr und dem Colonel spielt er den anderen Jugendlichen Streiche, trinkt und raucht. Bis es zu einer unerwarteten Wendung kommt....
Meinung
Der Anfang der Geschichte hat mir gut gefallen, da man nicht sofort in die Geschichte reingeworfen wurde und man so Zeit hatte, erstmal Miles/Pudge und seine Freunde näher kennenzulernen. Die Kapitelüberschriften (...Tage davor) haben außerdem Spannung aufgebaut, da ich wissen wollte, was passieren wird. Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen, da sie sich nicht einfach so in eine Kategorie einordnen ließen. Zwar sind alle sehr intelligent, aber trotzdem rauchen und trinken sie. Der langsame Aufbau der Geschichte hat mir auch gut gefallen. Allerdings hätte ich es besser gefunden, wenn es mehr Kapitel zu dem danach gegeben hätte.
Da ich länger kein englisches Buch mehr gelesen habe, hatte ich am Anfang Schwierigkeiten in das Buch reinzukommen, weil es viele unbekannte Vokabeln gab. Außerdem sprechen manche Figuren in dem Buch mit einem Akzent, was ziemlich schwer zu verstehen ist. Ich musste mir erstmal gedanklich klar machen, wie sie es aussprechen, da fast ganze Wörter verschluckt wurden und nur noch ein Buchstabe stehen blieb.
Die überraschende Wendung in der Mitte des Buches hat mir sehr gut gefallen, da sie für mich sehr überraschend kam. Ich hätte ein völlig anderes Buch erwartet. Zudem finde ich es gut, dass das Buch sowohl traurig/nachdenklich als auch witzig ist. Das Buch gibt einem viel Stoff, über den man nachdenken kann.
Fazit
Ein Buch, das nachdenklich stimmt. Leider war es etwas schwierig, es auf Englisch zu lesen.
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am 26. September 2014
Blurb:
"Miles Halter's whole life has been one big non-event, until he meets Alaska Young. Gorgeous, clever and undoubtedly screwed up, Alaska draws Miles into her reckless world and irrevocably steals his heart. For Miles, nothing can ever be the same again."

After "The Fault in Our Stars" this is the second John Green book I read and it's almost as good. It's poignant, humorous, sad and intense, and the characters stay with you like friends, like you know them personally. It's an authentic story of a young man... struggling with life, and love, and loss.

The book is divided into two parts, "Before" and "After". While reading the "Before" I was constantly wondering what could happen that can draw such a clear line between the two parts. Well, I won't tell you a thing, except that the "Before" is quite different than the "After". And I personally didn't expect THAT to happen at all. But I must say, in the end I really liked how the story continued and how the characters developed.
Especially Alaska is a very captivating character: clever, funny, melancholic and full of inconsistencies. Reckless and completely lost. You get to know her and you mostly love her (also, sometimes you don't love her), but you never fully understand her, she's hard to grasp, she remains a mystery. I feel like I can tell you tales about her, but still… I don't know her at all (like nobody in the story really does). But God, she's fascinating!
And Miles… this guy collects famous people's last words - that's just great! Loved this detail (and many many last words are woven into the story).

I liked the raw sentences and sharp dialogues. John Green's wit is what makes this story so extremely attractive and makes it worth to read the book over and over again, just because of the sparkling dialogues and observations you just can't get enough of. I love it.
The novel makes it clear that life is full of twists and turns and you can never prepare for them. Sometimes the life you just start to feel comfortable with ends in an instant. You get a little lost then, you try to collect the pieces remaining - and then life just goes on, it doesn't wait for you… but that's ok.

4,5 stars for "Looking For Alaska" (vs. 5 stars for "The Fault In Our Stars").
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am 14. Februar 2014
John Green konnte mich mit seinem Debutroman nicht nur überzeugen, sondern geradezu in seinen Bann ziehen. Obwohl der Klappentext zunächst eine eher durchschnittliche Internatsgeschichte verspricht, merkt man nach nur wenigen Seiten, wie viele Ideen und Gefühle in diesem Buch stecken. Melancholie und Sarkasmus sind nur eine von vielen Eigenschaften, die hier zu finden sind.

"Looking For Alaska" wird aus der Sicht von Miles Halter erzählt. Die Geschichte ist in zwei Teile aufgeteilt, die "Vorher" und "Danach" heißen. Das Buch beeinhaltet kurze Kapitel, die genau die richtige Länge haben.
Der Teil "Vorher" enthält einen Countdown an jedem Kapitelanfang, der den Leser direkt auf den zweiten Teil "Danach" vorbereitet, der verwirrender und emotionaler nicht sein könnte.

Die Protagonisten haben mir allesamt sehr gut gefallen und ich konnte sie recht schnell in mein Herz schließen.
Miles war an seiner alten Schule ein Außenseiter und ist froh, im Internat schnell Anschluss gefunden zu haben. Er ist intelligent, sarkastisch und immer für seine Freunde da.
Auch Chip ist trotz einiger Beliebtheit ein Außenseiter, denn er kann das Internat nur durch ein Vollstipendium besuchen, da seine Mutter kaum Geld hat und sein Vater hat schon vor langer Zeit die Familie verlassen. Auch er überzeugt mit Intelligenz und Sarkasmus.
Mein Liebling in diesem Buch ist jedoch Alaska Young, die ich sofort in mein Herz geschlossen habe. Sie ist witzig, sarkastisch und intelligent. Sie hat eine Vorliebe für Bücher, Rotwein und Zigaretten. Da sie oft extrem launisch ist, erkennt man als Leser schnell, dass etwas mit ihr nicht stimmt. Sie wirkt oft geheimnisvoll und unberechenbar.

John Green hat mit "Looking For Alaska" eine wunderbare Internatsgeschichte geschrieben, die vor allem durch Melancholie und Sarkasmus auffällt. Nicht nur Jugendliche werden an diesem Buch ihre wahre Freude haben.
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